Mercedes-Benz Deutliches Absatzplus im Februar
ddp, vom 04.03.2010 20:03 Uhr
Stuttgart - Die Daimler-Tochter Mercedes-Benz Cars hat im Februar erneut ein deutliches Absatzplus verzeichnet. Mit 78.700 verkauften Mercedes-Benz, smart, Maybach und AMG steigerte der schwäbische Autohersteller den Absatz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um knapp neun Prozent, wie der DAX-Konzern am Donnerstag in Stuttgart mitteilte. Allerdings waren die Autoverkäufe damals durch die Wirtschaftskrise teils dramatisch eingebrochen.
Mit diesen Verkäufen schaffe Mercedes-Benz die Grundlage für einen starken Absatz im ersten Quartal und für den Ausbau der Marktposition im Gesamtjahr, sagte Joachim Schmidt, Mitglied der Geschäftsleitung. Auftrieb gäben insbesondere die neuen E-Klasse Modelle und das Wachstum in wichtigen Regionen wie China und den USA.
Die Kernmarke Mercedes-Benz verkaufte nach dem Debüt der neuen E- und S-Klasse den Angaben zufolge im Februar 72 100 Autos, 13,4 Prozent mehr als im Vorjahresmonat. Der Kleinwagen smart verlor dagegen weiter in der Gunst der Käufer. Mit 6600 verkauften Einheiten wurden 23,9 Prozent weniger an die Kunden weitergegeben als im Vorjahresmonat.
Während der Autohersteller auf dem Heimatmarkt im Februar mit 15.000 ausgelieferten Modellen den Vorjahreswert um sechs Prozent verfehlte, legte er in China erneut deutlich zu. Verkauft wurden 7300 Wagen und damit mehr als doppelt so viele wie im Vorjahr. "Für 2010 peilen wir einen Absatz von über 100 000 Einheiten an", sagte Schmidt. In den USA profitierten die Deutschen von der Erholung des Marktes und verkauften 14 900 Limousinen, fünf Prozent mehr als im Krisenmonat Februar 2009.