Mercedesmuseum Der Traum einer "Höllenmaschine"
Barbara Grüssinger, 28.08.2010 16:21 Uhr
Der sogenannte Daimler-Reitwagen steht im Mercedes-Benz Museum in Stuttgart. Foto: dpa
Der sogenannte Daimler-Reitwagen steht im Mercedes-Benz Museum in Stuttgart. Foto: dpa
Stuttgart - Ein langer Weg liegt hinter ihm, als Gottlieb Daimler am 29. August 1885 seine von ihm lang ersehnte Erfindung patentieren lässt: ein hölzernes Zweirad, betrieben von einem Verbrennungsmotor. Nachdem er jahrelang an dem sogenannten Reitwagen getüftelt hat, schreibt er mit diesem ersten Motorrad der Welt Automobilgeschichte.

Am Sonntag feiert das Mercedesmuseum den 125. Geburtstag des Patents. Eingeladen ist der Autor Gunter Haug, der um elf Uhr aus seinem neuen Roman "Gottlieb Daimler - Der Traum vom Fahren" liest und anschließend erste Exemplare signiert. Der Historiker schildert, mit

welchem Idealismus Daimler sein Ziel verfolgte, mit welchen Rückschlägen er dabei zu kämpfen hatte und wie er mit seinem Weggefährten Wilhelm Maybach zusammenarbeitete. Der Höhepunkt für die Zuhörer sei, so der Autor, die Beschreibung der ersten Fahrt auf der "Höllenmaschine", die Daimlers Sohn von Bad Cannstatt nach Untertürkheim zurücklegte. "Es war der Paul und nicht der Adolph", sagt Haug, der über ein Jahr für den Roman recherchierte.

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