Mieterverein Stuttgart Wann der Vermieter heizen muss

Von Jonas Schöll 

Regen, Wind und kühle Temperaturen – viele Stuttgarter haben sich den Spätsommer schöner vorgestellt. Doch muss man im September deswegen Frieren? Wir erklären, wann der Vermieter heizen muss.

Sinkt die Zimmertemperatur tagsüber unter 16 Grad, muss der Vermieter die Heizung sofort anstellen. Foto: dpa
Sinkt die Zimmertemperatur tagsüber unter 16 Grad, muss der Vermieter die Heizung sofort anstellen. Foto: dpa

Stuttgart - Vermieter müssen bei einem Kälteeinbruch schon im September oder früher die Heizung anstellen. Ist es in den Sommermonaten mehrere Tage hintereinander kalt, dann kann sich der Vermieter laut Mieterverein Stuttgart nicht auf Vereinbarungen im Mietvertrag berufen, die seine Heizpflicht auf die sogenannte Heizperiode beschränken, etwa vom 1. Oktober bis zum 30. April. Außerhalb der Heizperiode müsse dann geheizt werden, wenn es „unzumutbar kalt“ werde.

Ab wann der Vermieter heizen muss

„Der Vermieter muss die Heizung anstellen, wenn die Zimmertemperatur tagsüber unter 18 Grad sinkt und absehbar ist, dass die kalte Witterung länger als zwei Tage anhält“, sagt die Geschäftsführerin des Stuttgarter Mietvereins, Angelika Brautmeier, auf Anfrage dieser Zeitung. „Sinkt die Zimmertemperatur tagsüber unter 16 Grad, muss der Vermieter die Heizung sofort anstellen.“

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