Mobilfunk-Messe
HTC arbeitet sich in Handyelite vor
Judith Weber,
16.02.2011 07:25 Uhr
|
|
Bild 1 von 2 |
|
Mit den Handys Chacha... Foto: dpa
Stuttgart - Es ist zehn nach elf. Vor dem Stand des taiwanesischen Handyherstellers HTC herrscht dichtes Gedränge. In Dreierreihen warten die Messebesucher, dass sie den Stand, der mal in ein sanftes grünes und mal in leuchtend blaues Licht getaucht wird, endlich betreten dürfen. Gleich zwei neue Smartphones namens "Cha Cha" und "Salsa" hat HTC der Fachwelt versprochen, die auf den Mobile World Congress nach Barcelona gekommen ist, dazu Neuauflagen ihrer bisher erfolgreichen Handys "Desire", "Wildfire" und "Incredible".
Zum ersten Mal in der Geschichte des Unternehmens soll es auch einen Tablet-PC für die Verbraucher geben. Über die riesige Leinwand, die den HTC-Stand von den übrigen Ausstellern in Halle eins trennt, wirbeln schon mal bunte Bilder der neuen Geräte durcheinander, solange die Besucher auf die offizielle Öffnung des HTC-Stands warten. Das Tablet, auf das die meisten Mobilfunkexperten hier warten, heißt "Flyer" und ist eine Kampfansage an Apples I-Pad. Auch die neuen Smartphones sollen den amerikanischen Konzern, der mittlerweile eine der wichtigsten Rollen auf dem Mobilfunkmarkt spielt, in seine Schranken weisen.
HTC strotzt vor Selbstbewusstsein. Nach einem fulminanten Jahr 2010 blickt das Unternehmen mehr als zuversichtlich in das erste Quartal 2011: Rund 8,5 Millionen Smartphones will der Hersteller in diesem Zeitraum verkaufen - im Vorjahresquartal waren es nur 3,3 Millionen. Der Umsatz soll um sage und schreibe 147 Prozent auf rund 94 Milliarden Taiwan-Dollar (2,38 Milliarden Euro) steigen. Das Unternehmen profitiert enorm vom Boom des Handybetriebssystem von Google, Android, was auch auf einem Großteil der HTC-Handys läuft. Inzwischen gelten die Taiwanesen als die viert- oder fünftgrößten Smartphone-Produzenten der Welt - je nachdem, welchen Marktforscher man fragt - und haben sich auf dem breiteren Handymarkt den neunten Platz erobert. Rund 25 Millionen Handys verkaufte HTC 2010 weltweit, 2009 waren es nicht einmal halb so viele gewesen.
Der Umsatz legte um 93 Prozent auf 278,8 Milliarden Taiwan-Dollar (rund sieben Milliarden Euro) zu, der Gewinn kletterte um 75 Prozent auf 39,5 Milliarden Taiwan-Dollar (rund eine Milliarde Euro). "Mit solch einem Wachstum haben auch wir nicht gerechnet, unsere Erwartungen wurden übertroffen", sagt André Lönne, der bei HTC für die Länder Deutschland, Schweiz und Österreich verantwortlich ist. Seit Juni 2006 verkauft das Unternehmen, das 1997 gegründet wurde, seine Smartphones unter der eigenen Marke. Zuvor fertigte der Konzern Handys für Google oder Palm.
HTC wolle nun wieder eine neue Ära beginnen, sagt Lönne im Vorabgespräch zur offiziellen Pressekonferenz in der Carrer de la Creu Coberta nahe dem Messegelände. Hinter einem alten Gusseisengitter am Eingang 121 weist ein kleiner Zettel mit der grünen Aufschrift: "htc, quiet brilliant, Klingel 2.2" den Journalisten den Weg. Das Interesse an den Taiwanesen ist groß, die Pressekonferenz am nächsten Morgen ist ausgebucht. Die neuen Smartphones sollen den Kundenstamm von HTC vergrößern und vor allem junge Menschen ansprechen, sagt Lönne. Bis vor kurzem buhlte HTC mit teuren Spitzenklassenhandys vor allem um Geschäftskunden und betrachtete Research in Motion (RIM) und den Blackberry als größten Konkurrenten.
Zum ersten Mal in der Geschichte des Unternehmens soll es auch einen Tablet-PC für die Verbraucher geben. Über die riesige Leinwand, die den HTC-Stand von den übrigen Ausstellern in Halle eins trennt, wirbeln schon mal bunte Bilder der neuen Geräte durcheinander, solange die Besucher auf die offizielle Öffnung des HTC-Stands warten. Das Tablet, auf das die meisten Mobilfunkexperten hier warten, heißt "Flyer" und ist eine Kampfansage an Apples I-Pad. Auch die neuen Smartphones sollen den amerikanischen Konzern, der mittlerweile eine der wichtigsten Rollen auf dem Mobilfunkmarkt spielt, in seine Schranken weisen.
HTC strotzt vor Selbstbewusstsein. Nach einem fulminanten Jahr 2010 blickt das Unternehmen mehr als zuversichtlich in das erste Quartal 2011: Rund 8,5 Millionen Smartphones will der Hersteller in diesem Zeitraum verkaufen - im Vorjahresquartal waren es nur 3,3 Millionen. Der Umsatz soll um sage und schreibe 147 Prozent auf rund 94 Milliarden Taiwan-Dollar (2,38 Milliarden Euro) steigen. Das Unternehmen profitiert enorm vom Boom des Handybetriebssystem von Google, Android, was auch auf einem Großteil der HTC-Handys läuft. Inzwischen gelten die Taiwanesen als die viert- oder fünftgrößten Smartphone-Produzenten der Welt - je nachdem, welchen Marktforscher man fragt - und haben sich auf dem breiteren Handymarkt den neunten Platz erobert. Rund 25 Millionen Handys verkaufte HTC 2010 weltweit, 2009 waren es nicht einmal halb so viele gewesen.
"Mit solch einem Wachstum haben auch wir nicht gerechnet"
Der Umsatz legte um 93 Prozent auf 278,8 Milliarden Taiwan-Dollar (rund sieben Milliarden Euro) zu, der Gewinn kletterte um 75 Prozent auf 39,5 Milliarden Taiwan-Dollar (rund eine Milliarde Euro). "Mit solch einem Wachstum haben auch wir nicht gerechnet, unsere Erwartungen wurden übertroffen", sagt André Lönne, der bei HTC für die Länder Deutschland, Schweiz und Österreich verantwortlich ist. Seit Juni 2006 verkauft das Unternehmen, das 1997 gegründet wurde, seine Smartphones unter der eigenen Marke. Zuvor fertigte der Konzern Handys für Google oder Palm.
HTC wolle nun wieder eine neue Ära beginnen, sagt Lönne im Vorabgespräch zur offiziellen Pressekonferenz in der Carrer de la Creu Coberta nahe dem Messegelände. Hinter einem alten Gusseisengitter am Eingang 121 weist ein kleiner Zettel mit der grünen Aufschrift: "htc, quiet brilliant, Klingel 2.2" den Journalisten den Weg. Das Interesse an den Taiwanesen ist groß, die Pressekonferenz am nächsten Morgen ist ausgebucht. Die neuen Smartphones sollen den Kundenstamm von HTC vergrößern und vor allem junge Menschen ansprechen, sagt Lönne. Bis vor kurzem buhlte HTC mit teuren Spitzenklassenhandys vor allem um Geschäftskunden und betrachtete Research in Motion (RIM) und den Blackberry als größten Konkurrenten.
Seite
1
2
Weitere Artikel


23 Mal Stuttgart – wir stellen Ihnen alle 23 Stadtbezirke vor >>



