S-Süd - Unabhängig davon, wie die einzelnen Mitglieder des Bezirksbeirats zum Parkraummanagement stehen, in einem Punkt sind sie sich einig: Die Parkplätze, die es gibt, sollten sinnvoll genutzt werden. Angesichts einer konstanten Parkplatznot sorgte der Anblick von zwei stillgelegten Autos auf dem Parkplatz bei der Matthäuskirche für einige Irritationen. Über diese Zweckentfremdung der Stellplätze an der Ecke der Möhringer zur Eierstraße hatten sich bereits Anwohner bei den Bezirksbeiräten beschwert. Sollte der Parkplatz von der Stadt bewirtschaftet werden, hoffen die Bezirksbeiräte nun bei der Verwaltung zu erreichen, dass den entsprechenden Mietern gekündigt wird.
Die Bezirksbeiräte forderten außerdem die Verwaltung dazu auf, darzulegen, welche Parkplätze im Süden der Landeshauptstadt gehören, wie viele Stellplätze diese haben und wer sie bewirtschaftet. Diese Daten sind auch für die Debatte um das Parkraummanagement interessant. Eine Diskussion, die der Bezirksbeirat in einer Sondersitzung wieder aufnimmt. Der Termin für diese Sitzung ist am Dienstag, 28. Februar, im Generationenhaus Heslach, Gebrüder-Schmid-Weg 13. Der Beginn ist um 18.30 Uhr.
Ausgangspunkt der Diskussion um den Parkplatz bei der Matthäuskirche war ein Antrag der Grünen-Fraktion. Dieser beinhaltete ursprünglich auch die Forderung nach einer Priorisierung der Parkplätze, an erster Stelle Car-Sharing-Plätze vor Anwohnerplätzen. Dahingehend wollten sich weder FDP noch CDU festlegen, ohne nicht zunächst den Überblick über die Gesamtsituation zu haben. Nach einem kurzen Schlagabtausch einigten sich die Fraktionen darauf, die Priorisierung außen vor zu lassen, zumal diese, wie Bezirksvorsteher Rupert Kellermann anmerkte, bereits der Gemeinderat festgelegt habe. hea


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