Nach Volksabstimmung "Worst-Case-Szenario" auf dem Plan
dapd-bwb, 08.11.2011 16:01 Uhr
Die baden-württembergische Polizei und die Landesregierung stellen sich auf Auseinandersetzungen nach der S21-Volksabstimmung am 27. November ein. Foto: dpa
Die baden-württembergische Polizei und die Landesregierung stellen sich auf Auseinandersetzungen nach der S21-Volksabstimmung am 27. November ein. Foto: dpa

Stuttgart - Die baden-württembergische Polizei und auch die Landesregierung stellen sich auf Auseinandersetzungen nach der „Stuttgart 21“-Volkabstimmung ein. Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) sagte am Dienstag in Stuttgart: „Man muss damit rechnen, dass es da zu Auseinandersetzungen kommt.“ Der Innenminister habe deshalb ein „Worst-Case-Szenario auf dem Tableau“ und stelle sich darauf ein.

Kretschmann verteidigte die Pläne der Polizei, für einen solchen Großeinsatz Container aufzustellen, in denen vorübergehend Personen festgehalten werden könnten. Dies sei besser, als wenn sie zur Aufnahme der Personalien draußen warten müssten und etwa eingekesselt werden müssten. Innenminister Reinhold Gall (SPD) sei verpflichtet, Vorsorge zu treffen.

Kommentare (11)
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Michael Best, 05:42 Uhr

Wutbürger für den Kellerbahnhof werden zunehmend nervös und leider auch aggressiv

Die Befürworter von Stuttgart 21 realisieren langsam, dass sie auf verlorenem Posten kämpfen: Die "guten Argumente für Stuttgart 21" sind reihenweise verpufft - eins nach dem anderen klipp und klar widerlegt. Der Stresstest wurde nur mit Ach und Krach und einem fahrgastunfreundlichen Fahrplan bestanden. Derweil explodieren die Kosten. Leistungsversprechen gebrochen, Kostenversprechen gebrochen ... und dazu noch unangenehme Enthüllungen, dass der Schrumpfbahnhof auch noch ein gefährlicher Schiefbahnhof wird. Ein Tiefschlag nach dem anderen für die Stuttgart-21-Jubelperser. Und dann auch das noch: Oettingers Beamte rechneten mit Kosten von 6,5 Milliarden. Die schlimmsten Befürchtungen der Schiefbahnhof-Gegner von den braven Beamten der CDU-Regierung bestätigt. Das hat sie hart getroffen. Aber trotzdem meine Bitte, liebe Stuttgart-21-Befürworter: Friedlich bleiben, keine Drohungen, keine Gewalt! Für ein lebenswertes Stuttgart mit ehrlichen Menschen. Für den Ausstieg aus Stuttgart 21!

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22
Leben in Stuttgart, 03:41 Uhr

Durchreisende werden die Schönheit von Stuttgart & Umgebung nicht mehr zu sehen bekommen - Stuttgart 21 ist Trojanisches Pferd für den Tourismus

Kinospots für den Kellerbahnhof zeigen die hübsche Landschaft und die Schönheit der Stadt Stuttgart - aber genau das bekommen durchreisende Bahnfahrgäste künftig nicht mehr zu sehen. Wenn Stuttgart21 und die Neubaustrecke gebaut werden, dann gehts kurz hinter Ulm in den Tunnel, und erst weit hinter Stuttgart wieder ans Tageslicht. Stuttgart21 wird ein Tunnelbahnhof sein wie jeder andere - eine bessere U-Bahn-Station. Mit dieser Beton-Orgie wird das Image der Stadt Stuttgart keinesfalls besser, und immer weniger Menschen werden auf die Idee kommen, Stuttgart als Touristikziel zu wählen. Deshalb behalten wir lieber unseren bewährten und imposanten Kopfbahnhof, der ankommende Reisende repräsentativ empfängt und zeigt, dass wir in Stuttgart eine attraktive und moderne Stadt haben, die ökologischen Verkehr ins Stadtbild integriert und die Menschen dort begrüßt, wo sie sich wohlfühlen: An der Oberfläche! ----- Deshalb am Sonntag [x] JA-Stimme für den Ausstieg aus dem fehlgeleiteten Kellerbahnhofprojekt!

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Hui Buh, 15:34 Uhr

Best-Case-Szenario

Baustopp für immer und ewig! *Oben bleiben*!

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