Nationalmannschaft
Debatte um Lehmann-Comeback
dpa,
17.03.2010 14:12 Uhr
Horst Heldt macht sich für die Rückkehr von Jens Lehmann ins Tor der Nationalmannschaft stark. Foto: apn
Stuttgart - Manager Horst Heldt vom VfB Stuttgart hat sich für eine Rückkehr von Jens Lehmann in die deutsche Fußball- Nationalmannschaft ausgesprochen. "Der Jens hat Erfahrung, er weiß, wie man bei solchen Turnieren auftreten muss, er weiß genau, was man zu tun hat. Und wenn man solch einen Spieler in Deutschland mit solch einer Erfahrung hat, kann man vielleicht auch noch mal über den nachdenken", sagte er am Mittwoch vor dem Champions-League-Spiel des VfB beim FC Barcelona in einem Gespräch mit "Bild.de".
Lehmann hatte sich in der vergangenen Woche selbst für einen Platz im WM-Aufgebot ins Gespräch gebracht. "Ich glaube, dass jemand wie ich perfekt wäre, sofern er in das Schema des Bundestrainers passen würde, wonach der Torwart maximal 30 bis 35 Jahre alt sein sollte. Wenn man Weltmeister werden will, wird das nicht leicht mit relativ unerfahrenen Leuten", sagte der 40-Jährige in einem Interview mit der "Westdeutschen Allgemeinen Zeitung".
Der 61-fache Nationalspieler wurde für diesen Vorstoß umgehend von Matthias Sammer, dem Sportdirektor des Deutschen Fußball-Bundes (DFB), kritisiert. "Jens schwächt damit natürlich die Position der zukünftigen Torhüter-Gilde. Diese ständigen Äußerungen sind nicht gut", sagte Sammer. Auch Bundestrainer Joachim Löw hatte stets betont, mit den Torhütern Rene Adler (Bayer Leverkusen), Manuel Neuer (Schalke 04) und Tim Wiese (Werder Bremen) zur WM fahren zu wollen.
Heldt nahm Lehmann am Mittwoch gegen Sammers Kritik in Schutz. "Er stellt keine Ansprüche, er fordert nichts. Er stellt nur fest, und das ist sein gutes Recht. Die Nationaltorhüter müssen mit solchen Dingen leben können, sie dürfen damit einfach kein Problem haben. Sie müssen doch bei der WM mit einem ganz anderen Druck umgehen können", sagte der VfB-Manager. Heldt betonte aber auch, "jede Entscheidung des Bundestrainers" in der Torhüter-Frage zu akzeptieren.
Lehmann hatte sich in der vergangenen Woche selbst für einen Platz im WM-Aufgebot ins Gespräch gebracht. "Ich glaube, dass jemand wie ich perfekt wäre, sofern er in das Schema des Bundestrainers passen würde, wonach der Torwart maximal 30 bis 35 Jahre alt sein sollte. Wenn man Weltmeister werden will, wird das nicht leicht mit relativ unerfahrenen Leuten", sagte der 40-Jährige in einem Interview mit der "Westdeutschen Allgemeinen Zeitung".
Kritik von Matthias Sammer
Der 61-fache Nationalspieler wurde für diesen Vorstoß umgehend von Matthias Sammer, dem Sportdirektor des Deutschen Fußball-Bundes (DFB), kritisiert. "Jens schwächt damit natürlich die Position der zukünftigen Torhüter-Gilde. Diese ständigen Äußerungen sind nicht gut", sagte Sammer. Auch Bundestrainer Joachim Löw hatte stets betont, mit den Torhütern Rene Adler (Bayer Leverkusen), Manuel Neuer (Schalke 04) und Tim Wiese (Werder Bremen) zur WM fahren zu wollen.
Heldt nahm Lehmann am Mittwoch gegen Sammers Kritik in Schutz. "Er stellt keine Ansprüche, er fordert nichts. Er stellt nur fest, und das ist sein gutes Recht. Die Nationaltorhüter müssen mit solchen Dingen leben können, sie dürfen damit einfach kein Problem haben. Sie müssen doch bei der WM mit einem ganz anderen Druck umgehen können", sagte der VfB-Manager. Heldt betonte aber auch, "jede Entscheidung des Bundestrainers" in der Torhüter-Frage zu akzeptieren.
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Kein gutes Vorbild
Nationalspieler repräsentieren ihr Land und sind Vorbilder für die Jugend. Lehmann tritt zu oft als Egozentriker auf, den offenbar nur sein Erfolg interessiert und dem alles andere schnurz ist.
Bericht von Jens Kahn
Hallo Jens Kahn, bei dir ist es doch offensichtlich das du einer diesen arroganten Bayern bist. Bei dir spricht die Unkenntnis, Bände, bewahre uns vor deinen Kommentaren.
(Spielent-) scheidende Torhüter
Mal ehrlich - eigentlich haben wir gar kein Torhüterproblem in der Nationalelf. Lehmann hat nur das Problem, den weiteren Geldstrom ab Mitte diesen Jahres sicherzustellen und seine Bewerbung mit Nationalelf-Gerüchten zu garnieren. Heldt ist's recht und billig - er braucht Lehmann noch ein paar Wochen bei guter Laune - und gibt seinen Senf dazu - peinlich Lehmann, der nie wirklich besser als Kahn war, wieder als ins Spiel zu bringen, ist nicht seiner Leistung in den letzten Monaten geschuldet. Lehmann hat mit seiner Unbeherrschtheit und seiner Arroganz dem VfB in dieser Saison so manches Ei ins Nest gelegt. Das Gemaule zuletzt wegen des Pendelns zwischen Stuttgart und Starnberg (wg. der lumpigen paar Euro bei so einem Provinzclub) ist stillos und eines Fußballprofis unwürdig. Welche Erfahrungen hat Lehmann denn einem Adler oder Neuner oder auch Wiese schon voraus? Dass er etwa einem Torschuß schon ansieht, ob er (erfahrungsgemäß) haltbar ist oder nicht? Vielleicht auch im Camp Nou 4-mal den Ball aus dem Netz zu holen? Was waren wir 2006 froh, dass so erfahrene Lehmann nicht so viele Kisten gefangen hat und auch gelungene Paraden hatte. Bei den neuen Torhütern wird es ähnlich sein, nur dass Sie Ihren internationalen Durchbruch früher haben/hatten und sich noch signifikant steigern können. Also Jogi, sieh zu dass Deine Feldspieler-Jungs lernen einfach Bälle zu stoppen, Pässe zu schlagen, taktisch sinnvolle Wege zu gehen und zu kämpfen, wenn es drum geht; Barcelona hat damit Erfolg - trotz eines mittelmäßigen Torhüters!