Neue Teststrecke Daimler will 2014 in Immendingen mit Bau der Teststrecke beginnen

Von wom 

Eigentlich sollte der ehemalige Truppenübungsplatz der Bundeswehr in Immendingen wieder militärisch genutzt werden. Doch statt Truppenübungen werden dort künftig Autotests durchgeführt. Daimler beginnt 2014 mit dem Bau einer Teststrecke.

So soll es in Immendingen dereinst aussehen, wenn Daimler dort seine neuen Autos testet. Foto: Daimler
So soll es in Immendingen dereinst aussehen, wenn Daimler dort seine neuen Autos testet.Foto: Daimler

Stuttgart - Der Autobauer Daimler wird im kommenden Jahr mit dem Bau seiner Teststrecke auf dem früheren Truppenübungsplatz der Bundeswehr in Immendingen beginnen. Wie der Konzern weiter mitteilte, soll auf dem mehr als 400 Hektar großen Areal zunächst die mehr 1600 Meter lange Teststrecke mit zwei etwa 800 Meter langen Geraden – darunter eine Messstrecke – und zwei Steilkurven gebaut werden.

Daimler will auf dem Areal Fahrzeuge mit Elektro-, Wasserstoff und Hybridantrieben im Straßen- und Stadtverkehr sowie im Gelände testen. 2015 will der Konzern dann die benachbarte Kaserne übernehmen, in der bis zu 1600 Soldaten Dienst taten. In den Gebäuden sollen ein Test- und Prüfzentrum, Forschungs- und Entwicklungsabteilungen sowie die Verwaltung mit Schulungs- und Seminarräumen Platz finden. Zudem ist dort ein Technologie- und Gründerzentrum der Gemeinde Immendingen geplant.

Eigentlich sollte der Schießplatz militärisch genutzt werden

Der Schießplatz, den die deutsch-französische Brigade in Donaueschingen eigentlich weiter nutzen wollte, soll ab 2017 dem Autokonzern gehören. Gegenwärtig verhandelt Daimler mit dem Bund über den Kaufpreis für das Konversionsgelände. Nach eigenen Angaben will das Unternehmen in Immendingen eine nicht näher bezifferte zweistellige Millionensumme investieren und bis zu 350 Arbeitsplätze schaffen.


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1 KommentarKommentar schreiben

Wie jetzt???: Ich dachte, dass mit einer grünen Politik überall die Lichter ausgehen. Scheint also doch eher wahr zu sein, dass die 'intelligenten' Menschen dieses Land voranbringen - und nicht die CDU-Brigaden.

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