Niedermeier und die VfB-Abwehr Die Chance, die keine ist
Heiko Hinrichsen, 10.03.2010 16:09 Uhr
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Mit Georg Niedermeier in der Startelf hat der VfB bisher nicht verloren. Foto: dpa
Mit Georg Niedermeier in der Startelf hat der VfB bisher nicht verloren. Foto: dpa
""Die Art des Trainers bringt Erfolg und Spaß.""
Khalid Boulahrouz



Also sind auf den beiden Innenverteidigerpositionen Serdar Tasci und Matthieu Delpierre beim VfB gesetzt. "Ich will Verantwortung für das ganze Team übernehmen - ich weiß, dass ich eine führende Rolle übernehmen kann", sagt Serdar Tasci, der unter Markus Babbel allerdings dem Kollegen Delpierre unterlegen war, als ein Nachfolger für den umstrittenen Kapitän Thomas Hitzlsperger gesucht wurde.

Während Georg Niedermeier der erste Nachrücker im Kreise der Innenverteidigern ist, fällt Position Nummer vier derzeit Khalid Boulahrouz zu, der - immerhin 28-facher holländischer Nationalspieler und einst für 13,2 Millionen Euro vom HSV zum FC Chelsea gewechselt - auf Schalke zumindest seinen Tribünenplatz mit dem auf der Reservebank tauschen darf.

"Die Art des Trainers bringt Erfolg und Spaß. Ich komme mit Freude auf den Platz, da wir mit Hintergedanken trainieren", lobt Boulahrouz dennoch - und schlägt für einen Nationalspieler, der sogar noch Minimalchancen besitzt, bei der WM im Dress der niederländischen Elf aufzulaufen, moderate Töne an. Weil die Rollen unumstößlich verteilt sind? Auch Niedermeier fügt sich (noch) in sein Reservistendasein, das am Freitag nur kurz unterbrochen wird. "Wir haben eben vier erstklassige Innenverteidiger", sagt Niedermeier, "da muss man auch abwarten können."
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