“Ninja Warrior“ bei RTL Kandidaten aus der Region Stuttgart sind im Halbfinale

Von Lena Hummel 

Benjamin Grams und Daniel Gerber – beide aus der Region Stuttgart – haben am Sonntag eine beeindruckende Performance bei „Ninja Warrior Germany“ abgeliefert. Jetzt stehen sie im Halbfinale.

Benjamin Grams hat es geschafft: Er steht im Halbfinale von „Ninja Warrior Germany“. Foto: MG RTL D / Stefan Gregorowius 8 Bilder
Benjamin Grams hat es geschafft: Er steht im Halbfinale von „Ninja Warrior Germany“. Foto: MG RTL D / Stefan Gregorowius

Stuttgart - Der eine hat noch genug Ausdauer für Saltos, der andere überzeugt durch sein Sixpack: Benjamin Grams und Daniel Gerber aus der Region Stuttgart sind im Halbfinale von „Ninja Warrior Germany“. Die beiden Kandidaten waren in der Sendung am Sonntag, den 10. September, zu sehen und waren sowohl in der Vorrunde als auch in der Halbfinalqualifikation die besten Kandidaten des Abends.

Wer die actionreiche Sendung am Sonntag verfolgt hat, staunte nicht schlecht über Benjamin Grams’ Performance: In der Vorrunde baute er kurzerhand einen Salto vor der Wand, dem letzten Hindernis im Parcours, ein. Die Halbfinalqualifikation bewältigte er in einer Zeit von knapp 55 Sekunden. Das sind rund 16 Sekunden schneller als Daniel Gerber, der als Zweitschnellster ins Ziel kam. „Bei meiner Salto-Performance ging es mir weniger darum, eine Show zu machen“, sagt Benjamin Grams. Vielmehr habe er seinem normalen Bewegungstrieb freien Lauf gelassen. Der 24-Jährige ist Parcours- und Freerunning-Athlet und immer auf der Suche nach außergewöhnlichen Sprüngen.

Die Kandidaten rasten durch den Parcours

In der Vorrunde erreichte Gerber die Zielplattform in der besten Zeit. Für sein Ego war es besonders wichtig, in der Show abzuliefern. Der 20-Jährige war bereits in der ersten Staffel von „Ninja Warrior“ dabei. Damals hatte sich Moderator Jan Köppen über Gerbers „Bäuchlein“ lustig gemacht. Gerber ließ das nicht auf sich sitzen. Er trainierte hart, kam in der zweiten Staffel wieder und machte Köppen eine Ansage: „Mein Ziel ist es auf die Plattform zu kommen und Köppen meinen Bauch hinzustrecken, damit er ihn streichelt.“ Das tat Köppen und sorgte damit für Gerbers persönliches Highlight in der Sendung: „Für mich war es das beste Gefühl, als Jan Köppen auf die Knie gegangen ist und mein Sixpack gestreichelt hat“, erzählt der 20- Jährige.

Auch Benjamin Grams war in der ersten Staffel dabei, scheiterte in der Halbqualifikation allerdings an den Chaosbällen. Das Hindernis war in diesem Jahr wieder Teil des zweiten Parcours. „Die Bälle waren mein persönlicher Gegner und ich muss sagen, danach war ich sehr erleichtert“, beschreibt Grams seine Gefühle im Parcours.

Die Kandidaten überzeugten vor allem durch ihr Tempo. Trotzdem hatte Grams eher das Gefühl, er habe sich im Parcours Zeit gelassen. „Der Parcours hat sich für mich mehr angefühlt wie ein cooles Training und dann kam einfach das dabei raus“, erzählt er. Bei Gerber sei es einfach rund gelaufen. „Es hat einfach alles funktioniert. Ich hatte keine Probleme oder Angst das irgendetwas passiert“, begründet der 20-Jährige sein rasantes Tempo. Wichtig sei nur, dass man nicht hektisch wird, sonst könne schnell schief gehen, fügt Grams hinzu.

Der Halbfinalparcours hat es in sich

Zeit, sich speziell auf das Halbfinale vorzubereiten, hatte Grams nicht. Zwischen Vorrunde und Halbfinale war er als Parcours- und Freerunning-Athlet gebucht. „Das war aber auch eine Art Vorbereitung, weil das Training war ja da“, erklärt er. Auch Daniel Gerber hat Parcours und Freerunning trainiert und ging klettern. „Zusätzlich habe ich meine Ernährung umgestellt, damit meine Bauchmuskeln noch besser rauskommen“, sagt er. Die Sendung wurde bereits aufgezeichnet und wird am 24. September um 20.15 Uhr ausgestrahlt.

Über das Halbfinale verrät Grams, dass er den Parcours unterschätzt hat. „Ich habe zu wenig Technik eingesetzt und zu viel Kraft verschwendet. Hinten heraus wurde es dann echt anstrengend.“ Gerber erging es ähnlich: „Ich bin mit meiner Ausdauer echt an die Grenzen gegangen“, verrät er. Ob Kraft und Ausdauer der beiden Kandidaten dennoch ausgereicht haben, zeigt sich in der Sendung am 24. September.

Der Halbfinalparcours besteht aus insgesamt neun Hindernissen. Nur die Wand, der Kamin und das Cargo-Netz kennen die Kandidaten aus der Vorrunde. Alle anderen Hindernisse kommen im Halbfinale erstmals vor. In unserer Bildergalerie gibt es erste Bilder vom Halbfinalauftritt der beiden Kandidaten. Klicken Sie sich durch!