Öko-Heizung Änderung bei Zuschuss-Beantragung

Von red 

Ab 2018 gelten für Öko-Heizungen neue Regeln - anderenfalls erfolgt eine Ablehnung. Erfahren Sie wissenswerte Informationen rund um Antrag und Ablauf.

 Foto: Pixabay
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Ab dem 1. Januar 2018 gelten für die Förderung von Heizungen mit erneuerbaren Energien neue Regularien: Künftig muss der Förderantrag beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) eingereicht werden, bevor der Auftrag beispielsweise zur Errichtung einer Biomasse-, Solarthermieanlage oder einer Wärmepumpe vergeben wird. Anderenfalls erfolgt eine Ablehnung.

Der Vertragsschluss mit dem Installateur, dessen Beauftragung oder auch bereits der Abschluss eines Contractingvertrages mit einem Contractingunternehmen dürfen in Zukunft erst erfolgen, wenn der Antrag gestellt ist, das heißt, wenn der Antrag beim BAFA eingegangen ist.

Planungsleistungen dürfen jedoch vor Antragstellung erbracht werden. Die Neuregelung ist besonders für private Antragsteller und für die Basisförderung von Relevanz und betrifft damit mehr als die Hälfte der jährlich eingehenden Anträge.

Ab 2018: Antrag auf Förderung immer vor Umsetzung

Bisher konnte der Antrag auch erst nach der Durchführung der Maßnahme gestellt werden. Das ist ab 2018 nicht mehr möglich. Es gibt allerdings eine Übergangsfrist für Antragsteller, die ihre Heizung bis zum 31.12.2017 in Betrieb nehmen. Die bisherigen technischen Anforderungen an förderfähige Anlagen bestehen unverändert fort.

Im Rahmen einer Energieberatung informieren die Stadtwerke Bietigheim-Bissingen zum Thema Fördermöglichkeiten.