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Fellbach und Rems-Murr-Kreis
Fellbach
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Ohne Strohballen, mit Zuckerwatte

"Fellbach und Rems-Murr-Kreis", vom 30.05.2011 02:36 Uhr
Modellsport Bei den zweiten offenen Stadtmeisterschaften des MCCFellbach gibt es wieder Sieger in vier Klassen. Von Markus Merz

Krachende Motoren, diverse Streckenordner und jede Menge Mechaniker. Bei den zweiten offenen Stadtmeisterschaften des Mini Car Club Fellbach (MCC) entwickelte sich am Samstag und Sonntag eine Atmosphäre wie bei der Formel 1 - nur im Kleinformat. Denn bei den zweiten Titelfahrten am Wochenende durften lediglich Automodelle mit dem Maßstab 1:5 oder 1:6 an den Start gehen.

Auf dem Firmengelände einer internationalen Spedition in der Fellbacher Eisenbahnstraße gingen am Samstag und Sonntag insgesamt 70 Fahrer in den vier unterschiedlichen Klassen (Tourenwagen, FIA GT1/GT2, Formel 1 und Race-Trucks) auf den Asphalt. Darunter viele Teilnehmer des MCC, aber auch Fahrer aus Fichtelberg, Rosenheim - oder Liechtenstein. So wie beispielsweise Hans-Peter Schwendener, der für die Stadtmeisterschaften eigens angereist war. "Es macht Spaß, nach Fellbach zu kommen", sagte Hans-Peter Schwendener in einer kurzen Rennpause bei einer gegrillten Wurst und einem erfrischenden Getränk. Später räumte er in der Klasse FIA GT1/GT2 den Gesamtsieg ab. Bei den Fahrern der Formel 1 siegte Andreas Schmid, bei den Tourenwagen Toni Scholz und bei den Race-Trucks Maxemiliano Spizzirri.

Für die vielen Kinder am Rand der Strecke hatten MCC-Vorstand Rolf Krautter und seine Helfer in diesem Jahr eine Hüpfburg und einen Wagen voller süßer Leckereien aufgebaut: mit der Zuckerwatte in der Hand, den Vätern beim Hobby zusehen. Die Väter und sonstigen Starter hatten dagegen kaum einen Blick für das Geschehen am Rande. Entweder jagten die Teilnehmer ihre Automodelle über den Asphalt oder sie schraubten in den Pausen an ihren Gefährten, um nochmal die letzten Verbesserungen herauszuholen.

Rolf Krautter sprach von einem "reibungslosen Verlauf" der Veranstaltung, die aber nicht für jeden immer reibungslos verlief. So hatte Wolfgang Wipfler mit seinem Team vor dem Start des Finallaufs der Formel-1-Flitzer Probleme mit der Startmechanik und konnte die Aufwärmrunden erst mit einiger Verzögerung angehen.

Neu in diesem Jahr war außer der geänderten Streckenführung auch der Verzicht auf die Strohballen als Begrenzung für die Fahrer. "Wir haben dieses Mal Paletten hingelegt. Dann ist das mit dem Aufräumen nicht so eine Sauerei", sagte Rolf Krautter, der mit seinem Organisationsteam am Wochenende annähernd 2000 Besucher begrüßen konnte. "Das haben wir an den Küchenbeständen gemerkt. Da ging viermal so viel weg wie im Vorjahr."

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