Opel
Sanierung aus eigenen Mitteln
dpa,
16.06.2010 14:46 Uhr
Foto: dpa
Rüsselsheim - Opel und die Konzernmutter General Motors (GM) wollen die Sanierung des Herstellers nun aus eigenen Mitteln finanzieren, teilte der Autobauer am Mittwoch in Rüsselsheim mit. Zwar habe sich am Finanzbedarf von 3,3 Milliarden Euro für die Restrukturierung des Unternehmens nichts geändert. Nun sei aber der Weg frei für eine schnelle Umsetzung des Zukunftsplans. "Neue zeitaufwendige, komplexe Verhandlungen und eine weiterhin ungesicherte Finanzierung können wir uns nicht erlauben", begründete Opel-Chef Nick Reilly den unerwarteten Schritt.
Stattdessen müsse der Hersteller weiter in neue Produkte und Technologien investieren. Dazu gehöre ein Investitionsprogramm über 11 Milliarden Euro für neue Produkte und Technologien. Trotz des Verzichts auf Staatshilfe seien keine weiteren Werkschließungen oder Entlassungen geplant, sagte ein Opel-Sprecher der Deutschen Presse-Agentur in Frankfurt. Nach dem Sanierungsplan sollen europaweit 8300 der 48.000 Stellen abgebaut werden, möglicherweise könnten es aber auch weniger werden. Zudem soll das Werk im belgischen Antwerpen geschlossen werden, um Überkapazitäten abzubauen. Der Autobauer hat in Deutschland Werke in Rüsselsheim, Bochum, Eisenach und Kaiserslautern.
Stattdessen müsse der Hersteller weiter in neue Produkte und Technologien investieren. Dazu gehöre ein Investitionsprogramm über 11 Milliarden Euro für neue Produkte und Technologien. Trotz des Verzichts auf Staatshilfe seien keine weiteren Werkschließungen oder Entlassungen geplant, sagte ein Opel-Sprecher der Deutschen Presse-Agentur in Frankfurt. Nach dem Sanierungsplan sollen europaweit 8300 der 48.000 Stellen abgebaut werden, möglicherweise könnten es aber auch weniger werden. Zudem soll das Werk im belgischen Antwerpen geschlossen werden, um Überkapazitäten abzubauen. Der Autobauer hat in Deutschland Werke in Rüsselsheim, Bochum, Eisenach und Kaiserslautern.
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Mut gegen AKW-Betreiber
@Schornsteinerfeger X "das sagen Sie bitte einmal, wenn Sie den Mut dazu haben!!!, den AKW-Betreibern" Das sage ich denen gerne und immer wieder, nur nutzt es nichts. Den Mut brauchen unsere Volksvertreter. Allerdings auch den Mut, auf Nebeneinkünfte (wie Beiratsvergütung) und der Aussicht, nach dem parlamentarischen Dasein dort ein Auskommen zu finden, zu verzichten.
>daeschler - kassieren?????
das sagen Sie bitte einmal, wenn Sie den Mut dazu haben!!!, den AKW-Betreibern. Dort finanzieren wir mit Milliarden die Entsorgung und die Gewinne kassieren die Aktionäre dieser abkassierenden Energie-Unternehmen. So zahlen die Bürger zweimal - Strom und Entsorgung. Das geht über jeden Verstand der einfachen Leute - aber fließt zum Vermögen mancher Steuerbetrüger.
Perpetuum mobile
Ein Staat kann nicht von den Steuereinnahmen einer Wirtschaft existieren, die er sich selber finanziert. Opel ist da ein Anfang, aber bisher nur ein Tropfen auf dem heißen Stein.