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Berlin - Grünen-Chef Cem Özdemir will seine Partei für bürgerliche Wählern öffnen. „Manche bei uns wollen die Grünen im linken Lager einsperren. Davor kann ich nur warnen“, sagte Özdemir dem Berliner „Tagesspiegel“ (Sonntag). Für die Grünen ergäbe sich eine „riesige Chance“, wenn sie bisherige Anhänger von CDU und FDP von der eigenen Arbeit überzeugen könnten.
Özdemir wirbt dafür, sich gezielt einem Milieu zuzuwenden, das mit dem traditionellen grünen Umfeld wenig zu tun hat - etwa bei Industrie- und Handelskammern sowie Handwerksverbänden. „Wenn SPD und Grüne nur untereinander Stimmen austauschen, werden wir 2013 die Mehrheit nicht gewinnen“, sagte der Grünen-Chef.


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gutgemeinter rat
wenn die grünen ihr profil aufgeben und auf der jagd nach prozenten ihre überzeugung opfern, werden sie untergehen, wie die fdp. vergeßt nicht, es gibt piraten, die bereit sind, das schiff zu entern.
scheinheilig
hahahha, der Traumtänzer lebt wohl in einer anderen Welt,...?
Echte Meinungsvielfalt
jawohl herr özdemir. wenn grüns erst in der mitte stehen ist es auch nicht mehr so weit zu den rändern. grün muss dann nicht mehr so sozial und so intellektuell daher kommen sondern kann eigentlich alle meinungen zum günstigen zeitpunkt prima vertreten. ist ja auch deshalb gut, weil da wo grüns vor zwei jahrzehnten mal standen, heute eher die linken stehen. grüns sind heut satt, gebildet und vermögend. wer will da noch von "alten idealen" sprechen. der abstand zur mitte - also nach rechts - ist sowieso nur noch ein bis zwei Schritte entfernt. das schafft grün noch leicht.