Pferdefleisch-Skandal Nestlé nimmt Fertigprodukte in Italien und Spanien vom Markt

Von dpa 

Der weltgrößte Lebensmittelkonzern Nestlé nimmt in Italien und Spanien zwei Tiefkühlprodukte wegen Anteilen von Pferdefleisch vom Markt. Sie seien aus Rindfleisch eines deutschen Zulieferers hergestellt worden.

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Vevey - Der weltgrößte Lebensmittelkonzern Nestlé nimmt in Italien und Spanien zwei tiefgekühlte Nudelprodukte wegen Anteilen von Pferdefleisch vom Markt. Bei Tests seien in beiden Produkten Spuren von Pferde-DNA gefunden worden, teilte Nestlé am Montag an seinem Hauptsitz in Vevey am Genfer See auf seiner Internetseite mit. Sie seien aus Rindfleisch eines deutschen Zulieferers hergestellt worden. Der Anteil habe bei mehr als einem Prozent gelegen. Es bestehe kein Sicherheitsrisiko. Beide Fertiggerichte würden durch garantiert zu 100 Prozent aus Rindfleisch bestehende Produkte ersetzt. Fertiggerichte, die Rindfleisch des betroffenen deutschen Unternehmens enthielten, seien vom Markt genommen worden. In Frankreich werde ein für das Gastgewerbe hergestelltes Tiefkühlfleischgericht nicht weiter vertrieben.

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3 KommentareKommentar schreiben

Reine Panikmache: Vermutlich sind die paar Prozent Pferdefleisch gesünder als das, was Nestle seinen Produkten sonst noch untermischt. Der ganze Skandal wird in unadäquater Weise aufgeputscht. Grundsätzlich ist Pferdefleisch für den Verbraucher unbedenklicher als Fleisch aus Massentierhaltung.

Selber kochen!: Vielleicht hat dieseSkandal doch einen positiven Effekt: Hoffentlich lassen Verbraucher von denaturierten Fabrik-Nahrungsmitteln die Finger weg und kochen wieder selbst. Das muß weder aufwändig noch teuer (Bio) sein. Selbst Gemüse vom Discounter ist immer noch besser als diese ekelhaften Fertigprodukte

Wenn BWLer kochen: Die Aufregung über den aktuellen 'Skandal' kann ich absolut nicht nachvollziehen. Wen wundert es wirklich, dass die Lebensmittelqualität gegen Null tendiert, wenn man die Herstellung allerlei 'Essbarem' irgendwelchen raffgierigen BWLern überlässt, anstatt Metzgern, Bauern und Bäckern usw......Aber hierzulande subventioniert man lieber Massentierhaltung in der ostdeutschen Provinz anstatt das ehrlich arbeitende Handwerk zu untestützen..bravo Ilse Eigner....bäh sag ich da nur....

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