Polizei Illegale Böller aufgestöbert

Von non 

Nachdem eine Achtjährige in der Silvesternacht in Deggingen von einem Böller verletzt worden war, hat die Polizei einen 53-jährigen Mann genauer unter die Lupe genommen und ist auf weiteres illegales Feuerwerk gestoßen.

Symbolbild Foto: dpa
SymbolbildFoto: dpa

Deggingen - Nachdem eine Achtjährige in der Silvesternacht in Deggingen von einem Böller verletzt worden war, hat die Polizei einen 53-jährigen Mann genauer unter die Lupe genommen und ist auf weiteres illegales Feuerwerk gestoßen. Der 53-jährige hatte an Silvester einen Knaller in Richtung einer Familie geworfen. Das Mädchen war dabei von Metallsplittern am Arm verletzt worden. Später räumte der 53-Jährige ein, die Böller von einem Freund zu haben. In dessen Wohnung beschlagnahmten jetzt die Beamten, die von Spezialisten des Landeskriminalamts unterstützt wurden, eine große Anzahl pyrotechnischer Gegenstände, darunter so genannte „Starenschrecke“, wie sie in der Silversternacht abgeschossen wurden. Gegen den 53-Jährigen wird ein Verfahren wegen gefährlicher Körperverletzung geführt. Den 48-jährigen muss sich wegen Verstößen gegen das Sprengstoffrecht verantworten.

1 Kommentar Kommentar schreiben

Bah ehh!: Starenschreck! Sowas darf ein Deutscher natürlich nicht haben. In Österreich, Tschechien, Polen, Dänemark, Niederlande, Belgien, Frankreich, Schweiz frei verkäuflich. In D ein verstoß gegen das "Sprengstoffmittelgesetz" wir sind halt blöder als unsere Nachbarn oder werden vom Staat dafür gehalten. Übrigens, was bringt eine solche Lappalie die Polizei dazu nochmals nachzuhaken? Machen die das auch bei anderen Delikten? Ich glaub nicht. Zudem jetz, in diesem Fall werden alle Register gezogen, der Mann mit Anklagen überzogen. An anderer Stelle, bei anderen Leuten und Delikten ist man nicht so pingelig. Schon komische Verhältnisse.

Artikel kommentieren

Melden Sie sich jetzt an!
Um Artikel kommentieren zu können, ist eine Registrierung erforderlich. Sie müssen dabei Ihren Namen sowie eine gültige E-Mail-Adresse (wird nicht veröffentlicht) angeben. Bei Abgabe Ihrer Kommentare wird Ihr Name angezeigt.