Porsche-Betriebsrat Hück wirft VW Einmischung vor
dpa, 20.02.2011 11:17 Uhr
 Foto: apn
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Stuttgart/Leipzig - Porsche Betriebsratschef Uwe Hück wirft dem VW-Produktionsvorstand Michael Macht eine "absolut ungehörige Einmischung in Porsche-eigene Belange" vor. Der Streit dreht sich die Frage, wo der kleine Porsche-Geländewagen Cajun gebaut wird. Macht hatte sich kürzlich für das Werk in Leipzig ausgesprochen. Hück kämpft zwar auch für den Standort Leipzig, Machts Einmischung wies er im Gespräch mit der "Wirtschaftswoche" trotzdem scharf zurück. "Der Chef von Porsche heißt Matthias Müller und nicht Michael Macht", sagte Hück. Macht habe sich zudem in den Verhandlungen um den Cajun-Standort noch kein einziges Mal persönlich sehen lassen.
Kommentare (4)
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FEB
21
bekien, 13:12 Uhr

PORSCHE - und der Kleinkrieg der Belegschaft

Nun ist es mit Sicherheit so, dass dieser Betriebsratchef das Sprachrohr der Belegschaft ist! Die Art und Weise, wie hier schon zu Beginn miteinander umgegangen wird ist schon erstaunlich! Abgesehen davon, einen kleinen Porsche - warum nicht? Bald kommt vielleicht der Porsche als Baukastenmodell in den Handel! Die Macher sind die Kracher (vorwiegend CDU lastig!) und Geld stinkt bekanntlich doch nicht!

FEB
20
Gerald, 20:01 Uhr

Da tut was weh.

"Porsche sei jetzt endlich ruhig, was gmacht wird, bestimmet jetzt mir, VW!" :) Ein Billigporsche ist der falsche Weg, den will koiner, oder?

FEB
20
Rainer Daeschler, 15:54 Uhr

Firmensprecher und Betriebsratschef

Es ist ein interessantes Phänomen, wenn es Dissens zischen Tochter- und Muttergesellschaft gibt, dass Protest nicht von den Unternehmensleitungen ausgeht, sondern der Betriebsratschef plötzlich zum Firmensprecher wird. Das war nicht nur zuvor bei VW und Porsche, sondern auch Opel und GM zu beobachten. Wenn Vorstand, oder Geschäftsleitung des Tochterunternehmens sich bei der Muttergesellschaft den Mund nicht verbrennen wollen, muss der oberste Arbeitnehmer ran.

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