Promi-Kolumne Bereit für die Einwechslung

Matthias Ring, 09.11.2012 08:19 Uhr

Stuttgart - Wow! Das ist einfach großartig! Sen-sa-tio-nell! Wir üben hier nicht für die nächste „Wetten, dass . . ?“-Moderation, aber den Trick haben wir dort abgeschaut: schön „Wow“ sagen, und schon ist klar, dass das jetzt was Großartiges war, ist oder sein wird.

So, nachdem wir die Anerkennung angemessen erhöht haben, fragen wir: Sylvie van der Vaart soll die Assistentin von Markus Lanz werden? Wow! Die „Gala“ hat bei Forsa eine Umfrage in Auftrag gegeben. Demnach wollen 39 Prozent lieber Sylvie als Cindy (19 Prozent). 31 Prozent haben keine Meinung, 11 Prozent kennen mindestens eine der beiden nicht, vermutlich, weil sie kein RTL empfangen. Denn um es in der Fußballersprache zu sagen: Die ­Spielerfrau hat Vertrag bis Anfang 2013. Aber da Michelle Hunziker samt Thomas Gottschalk zum RTL-„Supertalent“ geworden ist, das einst auch Sylvie van der Vaart war, könnte man den Wechsel nun perfekt machen.

Alle lieben Sylvie – aber was macht das „OK!“-Magazin?

Also alle lieben Sylvie, nur das böse „OK!“-Magazin fragt: „Setzt sie ihre Ehe erneut aufs Spiel?“ – und zeigt, wie sie „alle Männer bezirzt“. Markus Lanz, Udo Walz, Günther Jauch, den Schwager auch, Joachim Llambi, Kai Pflaume – sogar den Bohlen! Klarer Fall für die Psychologin Stefanie Stahl: „Es gibt Frauen, die einen wesentlichen Teil ihres Selbstwerts auf die Anerkennung von Männern bauen.“ Womit das mit den 39 Prozent auch geklärt wäre.

Apropos Beliebtheit: Jennifer Lopez, die wie van der Vaart in der ersten Lanz-Challenge zu Gast war, soll vom Autogrammwunsch eines Düsseldorfer Zimmermädchens so genervt gewesen sein, dass sie sich bei der Hotelleitung beschwerte – das Mädchen wurde dann gefeuert. Natürlich hat JLo, die von ihren Angestellten „pay low“ genannt wird, ihren Fans getwittert, dass sie so etwas nie tun würde. Ist das nicht großartig?