Promis zum Tod von David Bowie "Die Welt hat heute einen Helden verloren"

Von red/dpa 

Ob Musiker wie Kanye West, Iggy Pop und Madonna, Schauspieler Russell Crowe oder der britische Premier David Cameron: Prominente auf der ganzen Welt haben sich auf Twitter bestürzt über den Tod von David Bowie geäußert.

Bowies Sohn Duncan Jones hat die Nachricht vom Todes seines Vaters auf Twitter bestätigt. Foto: Twitter
Bowies Sohn Duncan Jones hat die Nachricht vom Todes seines Vaters auf Twitter bestätigt.Foto: Twitter

London - Unmittelbar nach der Nachricht über den Tod des Rockmusikers David Bowie haben sich Prominente in aller Welt bestürzt geäußert.

„Davids Freundschaft war das Licht meines Lebens“, schrieb der 68-jährige US-Musiker Iggy Pop, ein langjähriger Freund, auf Twitter. „Ich habe noch nie eine so brillante Person getroffen. Er war der Beste, den es gab.“ Die beiden hatten in den 1970er Jahren gemeinsam in einer Wohnung in West-Berlin gelebt.

US-Popstar Madonna veröffentlichte auf Twitter ein Foto, das sie mit Bowie zeigt. „Ich bin so glücklich, dich kennengelernt zu haben!!!! Hot Tramp I love you So!“, schrieb die 57-Jährige dazu. Auf der Internationalen Raumstation ISS trauerte der britische Astronaut Tim Peake: „Seine Musik war eine Inspiration für viele.“

Musiker Kanye West twitterte: „David Bowie war eine meiner größten Inspirationen, so furchtlos, so kreativ.“

Schauspieler Russell Crowe schrieb bei dem Kurznachrichtendienst: „Ich habe deine Musik geliebt. Ich habe dich geliebt. Einer der größten Unterhaltungskünstler, der je gelebt hat.“

Der Musiker Rea Garvey würdigte Bowies Werk mit diesen Worten: „Die Welt hat heute einen Helden verloren!“.

„Ich habe gerade einen Helden verloren“, schrieb auch der britische Komiker Ricky Gervais.

Großbritanniens Premierminister David Cameron betrauerte am Montag den Tod des legendären Sängers: „Ich habe beim Aufwachsen das Popgenie David Bowie gehört und gesehen. Er war ein Meister der Neuerfindung, der es immer wieder richtig getroffen hat. Ein riesiger Verlust.“

Bowie Sohn Duncan Jones (44) schrieb bei dem Kurznachrichtendienst, er sei „sehr traurig zu sagen, dass es (die Todesnachricht) wahr ist. Ich werde für eine Weile offline sein.“

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12 KommentareKommentar schreiben

Da stirbt: französische Komponist und Dirigent Pierre Bouelz mit 90 Jahren - Kommentare -0-. Da stirbt David Bowie & die Elite der Kommentatoren der Stuttgarter Zeitung kämpft um ihre Deutungshoheit eines Helden! Die Hilfe von Schwächeren usw. sind anscheinend keine Selbstverständlichkeiten mehr!!! Was für 1 verlogene Gesellschaft - anyway...

Die Frage ist doch die Herr von Wehren: Was hat Pierre Boulez hinterlassen ? Was an eigenen Kompositionen ? Was an Kompositionen, die diese Zeit geprägt haben ? Was hat er an Neuem hinterlassen ? Sie können diese Person mit Bowie nicht vergleichen. Wenn Sie so wollen, dann können Sie Vivaldi mit Bowie vergleichen, aber nicht einen Pierre Boulez.

Richtig, Herr B. : die beiden Protagonisten kann man nicht vergleichen, wenn man nur Konsument ist & sich nicht mit den Künstlern & ihren Werken auseinandersetzt. Daher kritisiere ich hier einige doch so „hochgebildeten“ Kommentatoren, die sich trivial dazu äußern, ob Bowie ein Held ist oder nicht. Bowie hat mit seinem letzten Album sein Vermächtnis hinterlassen & eine klare Botschaft gesendet. Kommerzielle Interessen kann man nicht unterstellen, weil das Album z. B. auf „YouTube“ frei zugänglich ist. Sein geplantes Handeln sagt aus: „Mut zum Sterben!“ Für Viele mag das ein Tabubruch sein, doch jeder Mensch wird den Weg gehen – es fragt sich nur: wann & wie! Ein mir bekannter Förderer der klassischen Musik aus Stuttgart ist vor den Feiertagen im guten Alter den gleichen Weg gegangen. Er litt an Krebs & plante seinen Abgang. Ich weiß, wann es Zeit ist, für mich zu gehen…

die einen empfinden: David Bowie als Held, die anderen nicht. Wenn jemand seine Musik als heldenhaft empfindet ist es ok. Er war genial, machte tolle Musik und hat eine ganze Generation ( und mehr ) fasziniert.

Gesunde Einstellung: David Bowie wird in den Köpfen weiterleben - wie alle, die eine Zeit mitprägten - Danke...(hero for 1 day)...

Als 80-er-Jahre-Freak bin ich Bowie-Fan durch und durch: Aber ein Held ist er für mich auch nicht. Für mich sind Leute Helden, die für die Welthungerhilfe vor Ort arbeiten oder die in Kriegsgebieten der ausgebeuteten Bevölkerung helfen. Oder auch ganz einfach welche, die in Stuttgart Weilimdorf in der Flüchtlingsunterkunft Essen austeilen.

ein großer verlust für die musik: aber ein held?

Aus meiner Sicht...: trifft es schon zu, mit David Bowie einen Helden verloren zu haben. Er verkörpert mit dem, was er zeitlebens künstlerisch getan hat, eben einen Heldentypus, der für manche eben schwer zu sehen wie nachzuvollziehen ist. Ich kann auf die Art und Weise helfen, in seinem Werk lebt die Liebe. Und er hat ganzen Generationen aufgezeigt, wie es funktioniert, sich als Kunstfigur auf neues Terrain zu begeben und/oder eben genau dadurch im künstlerisch/menschlichen Wachstum eben Held für diesen, einen Tag zu sein, wo nichts wichtiger und mächtiger scheint als die Liebe. Und genau diesem Tag, sollten wir täglich nachgehen, uns selbst zu einem Gesamtkunstwerk formen zu wollen, das in der Gemeinschaft positiv wirken wird. Im Sinne der Liebe. Mag pathetisch klingen, ist mir schnurz.

das mag alles sein: und es darf auch gerne pathetisch klingen, aber helden sind für mich menschen die kinder vor deme rtrinken retten, die dazwischen gehen, wenn frauen angegriffen werden, die jemanden aus einem brennenden haus retten, frauen die alles für ihre kinder tun etc. das mag etwas hochgegriffen sein, aber so sehe ich das.

richtig....stimme voll und ganz zu: wenn man jedoch mit Marketingstrategen zu tun hat, dann ist jedes "neue Produkt" ein "hero". Verstehe es wer will......

Wir gehen alle denselben Weg...: was wir tun sollten zu unseren Lebzeiten ist, das Vermächtnis von Künstlern/Menschen wie David Bowie wach zu halten, indem wir seine Musik wie sein Schaffen auf unsere Art weiter auf die Bühnen bringen und mal mehr mal weniger im persönlichen musikalischen Schaffen an der Interpretation seiner Songs wie seines Wirkens teilhaben wollen. Vorbilder sind auch dazu da, das man im eigenen musikalischen Tun daran wachsen kann. Ich sage danke für diese Musik wie Gesamtperformance, danke dafür, zu sehen wie zu hören, wie es sich positiv anfühlt, bedingungslos seinen eigenen Weg zu gehen. Ein Großer ist gegangen. Seine Musik lebt weiter. Eben Songs und Texte für die Ewigkeit!

in letzter Zeit: sterben viele Musiker . . . . . . . hätten noch ein bisschen auf der Bühne bleiben können.

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