Quartier S
Entscheidung fällt im Juli
Hildegund Oßwald,
08.05.2010 15:41 Uhr
Auf der Rückseite des Quartier S zur Sophienstraße entstehen mehrere Wohnhäuser mit Mietwohnungen. Foto: Illustration: Sepa
Stuttgart - Eigentlich sollte die endgültige politische Entscheidung für das Quartier S an der Paulinenbrücke längst gefallen sein, doch Einwände haben das Bebauungsplanverfahren für das Einkaufszentrum noch mal verzögert. Der neue Zeitplan im Rathaus lautet: Vorberatung im Technikausschuss Ende Juni, Entscheidung im Gemeinderat danach. "Wir wollen den Satzungsbeschluss am 15. Juli", sagt der Leiter des Stadtplanungsamtes, Detlef Kron. Bis dann soll auch der städtebauliche Vertrag stehen, über den noch mit dem Investor, der Württembergischen Lebensversicherung, verhandelt wird. Unter anderem soll darin auch für den Fall vorgesorgt werden, dass eines Tages die Paulinenbrücke doch noch abgerissen wird. Dann müsste auch die Zufahrt zur Tiefgarage neu geregelt und umgebaut werden, die Stadt will dafür aber nicht bezahlen müssen - das wurde immer wieder betont.
Trotz vieler Einwände im Bebauungsplanverfahren geht man im Rathaus davon aus, dass das 200 Millionen Euro teure Projekt mit 24.500 Quadratmetern Einzelhandel, 7000 Quadratmetern Büros und rund 100 Wohnungen ohne weitere Abstriche gebaut werden kann. "Es wird keine grundlegenden Änderungen mehr geben, wir wollen, dass das Projekt jetzt in die Realisierungsphase geht", so Kron. Demnach soll es offenbar auch dabei bleiben, dass das Einkaufszentrum nicht weiter in Richtung Sophienstraße erweitert werden darf.
Zwischen dem Gebäude der evangelisch-methodistischen Auferstehungsgemeinde und dem Neubau soll eine Abstandsfläche freigehalten werden. Sollte die Kirche ihr Areal verkaufen, dürfte nur ein separates Gebäude errichtet werden. Die Kirche hat angedroht, notfalls auf gleiches Baurecht zu klagen. Die Verkaufsverhandlungen mit dem Investor des Quartier S stocken jedoch schon länger. Bei der Württembergischen hieß es: "Wir planen das Quartier S ohne Grundstück der Kirche, wenn wir uns dem Dialog auch nicht verschließen." Die Württembergische will im Herbst mit den Abbrucharbeiten und 2011 mit dem Neubau beginnen. Angeblich gibt es bereits für die Hälfte der Handelsflächen Vormietverträge, vornehmlich mit Lebensmittel- und Drogerieketten.
Der Pressesprecher Immo Dehnert bestätigte, dass mit dem Projektmanagement die Stuttgarter Phoenix Real Estate Development beauftragt worden ist. Diese solle bei der baulichen Umsetzung die Sepa als bisherigen Berater und Projektentwickler ergänzen. Als möglicher Betreiber des Einkaufszentrums ist weiterhin die Hamburger Projektgesellschaft ECE im Gespräch. Diese betreibt unter anderem bereits die beiden Breuningerländer in der Region und will noch im Frühjahr eine Bauvoranfrage für ein neues Einkaufszentrum hinter dem Hauptbahnhof einreichen. Dies hat ein ECE-Sprecher vergangene Woche auf Anfrage nochmals bekräftigt.
Trotz vieler Einwände im Bebauungsplanverfahren geht man im Rathaus davon aus, dass das 200 Millionen Euro teure Projekt mit 24.500 Quadratmetern Einzelhandel, 7000 Quadratmetern Büros und rund 100 Wohnungen ohne weitere Abstriche gebaut werden kann. "Es wird keine grundlegenden Änderungen mehr geben, wir wollen, dass das Projekt jetzt in die Realisierungsphase geht", so Kron. Demnach soll es offenbar auch dabei bleiben, dass das Einkaufszentrum nicht weiter in Richtung Sophienstraße erweitert werden darf.
Verkaufsverhandlungen stocken
Zwischen dem Gebäude der evangelisch-methodistischen Auferstehungsgemeinde und dem Neubau soll eine Abstandsfläche freigehalten werden. Sollte die Kirche ihr Areal verkaufen, dürfte nur ein separates Gebäude errichtet werden. Die Kirche hat angedroht, notfalls auf gleiches Baurecht zu klagen. Die Verkaufsverhandlungen mit dem Investor des Quartier S stocken jedoch schon länger. Bei der Württembergischen hieß es: "Wir planen das Quartier S ohne Grundstück der Kirche, wenn wir uns dem Dialog auch nicht verschließen." Die Württembergische will im Herbst mit den Abbrucharbeiten und 2011 mit dem Neubau beginnen. Angeblich gibt es bereits für die Hälfte der Handelsflächen Vormietverträge, vornehmlich mit Lebensmittel- und Drogerieketten.
Der Pressesprecher Immo Dehnert bestätigte, dass mit dem Projektmanagement die Stuttgarter Phoenix Real Estate Development beauftragt worden ist. Diese solle bei der baulichen Umsetzung die Sepa als bisherigen Berater und Projektentwickler ergänzen. Als möglicher Betreiber des Einkaufszentrums ist weiterhin die Hamburger Projektgesellschaft ECE im Gespräch. Diese betreibt unter anderem bereits die beiden Breuningerländer in der Region und will noch im Frühjahr eine Bauvoranfrage für ein neues Einkaufszentrum hinter dem Hauptbahnhof einreichen. Dies hat ein ECE-Sprecher vergangene Woche auf Anfrage nochmals bekräftigt.
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Quartier S
Also mir gefällt die Architektur der geplanten Wohngebäude eigentlich recht gut. Auf jeden Fall finde ich die vorgesehene Bauweise sehr viel ansprechender, als die heute überall bevorzugt anzutreffende Glas-Stahl-Würfelbauweise.
Kettenläden
Lebensmittel- und Drogerieketten --auf diese haben wir Stuttgarter uuuuuunbedingt auch noch gewartet. Wir haben diese ja auch nötig! So kurz vorm Verhungern und ohne "Drogen" Ich freu mich schon drauf!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Die hängenden Gärten
Wow - schon wieder eine beeindruckende Stuttgarter Architektur-Leistung. Tolles Modell - nur: für wen sollen diese Tempelanlagen im Schatten des Fernsehturms sein ?