Region Stuttgart
Das Hanta-Virus breitet sich aus
Ina Schloß,
26.02.2010 18:55 Uhr
Die kleine Rötelmaus überträgt das gefährliche Hantavirus. Foto: Blickwinkel
Böblingen - Das gefährliche Hantavirus, das durch Mäusekot auf den Menschen übertragen wird, hat sich in Baden-Württemberg ausgebreitet. Besonders betroffen sind die Landkreise Böblingen, Esslingen, Reutlingen, Göppingen und Stuttgart. Allein im Kreis Böblingen wurden 17 Fälle an das Regierungspräsidium gemeldet, elf Patienten mussten im Krankenhaus behandelt werden. In der restlichen Region Stuttgart sind bislang 38 Fälle registriert worden. Seit Jahresbeginn zählte das Gesundheitsamt des Landes bereits 85 Fälle. Im gleichen Zeitraum des Rekordjahres 2007 waren es lediglich 41 gemeldete Erkrankungen.
Plötzliches hohes Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen und Bauchweh: "Bei diesen unspezifischen Symptomen sollte der Hausarzt aufgesucht werden", sagt Isolde Piechotowski, Epidemiologin am Gesundheitsamt des Landes. Wenn noch Nierenproblemen, Herzrasen und niedriger Blutdruck dazukommen, sei es wahrscheinlich, dass der Patient sich mit dem Hantavirus angesteckt habe, sagt die Expertin.
Die Patienten infizieren sich vor allem bei der Garten- und Hausarbeit an. Krabbeln Mäuse beispielsweise über den Brennholzstapel oder den Dachboden, gelangt so das Virus durch Kot und Urin in den Staub. "Die Wissenschaft geht davon aus, dass der kalte Winter, vor allem die Rötelmaus in die Nähe der Häuser treibt", sagt Piechotowski. Davon gebe es in diesem Jahr außergewöhnlich viele. Die kleinen Nager übertragen die Hantaviren.
Die Leibspeise der Mäuse sind Bucheckern, und diese wuchsen im vergangen Jahr besonders gut. Peter Zaar vom Regierungspräsidium nennt das als Grund für die Verbreitung im Schönbuch. Warum allerdings in Stuttgart und der Region das Aufkommen höher ist, als etwa im Schwarzwald oder der Schwäbischen Alb, kann er nicht erklären. "Wir sind da etwas ratlos", bestätigt Isolde Piechotowski.
Für die Bürger sei wichtig: Von Mäusen im heimischen Terrarium geht keine Gefahr aus. Auch lasse sich das Virus nur schwer durch Bisse der Nagetiere übertragen. Eine Ansteckung bei einem am Hantavirus erkrankten Menschen ist bislang noch nicht vorgekommen.
"Meistens verläuft die Krankheit ohne bleibende Schäden", sagt Matthias Trautmann, Infektiologe am Stuttgarter Katharinenhospital. Bei den meisten Patienten reiche eine Infusionstherapie aus, die entzündete Nieren wieder vollkommen heilen lasse.
Bei der Garten- und Hausarbeit rät das Gesundheitsamt staubige Flächen vorher zu befeuchten. Danach sollte die Kleidung gewechselt und die Hände gewaschen werden. Das Einatmen des Staubes lässt sich nur durch Atemschutzmasken verhindern. Tote Mäuse sollten vor dem Entsorgen desinfiziert werden. Masken und Desinfektionsmittel gibt es in jedem Baumarkt.
Plötzliches hohes Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen und Bauchweh: "Bei diesen unspezifischen Symptomen sollte der Hausarzt aufgesucht werden", sagt Isolde Piechotowski, Epidemiologin am Gesundheitsamt des Landes. Wenn noch Nierenproblemen, Herzrasen und niedriger Blutdruck dazukommen, sei es wahrscheinlich, dass der Patient sich mit dem Hantavirus angesteckt habe, sagt die Expertin.
Winter treibt die Mäuse näher an Wohnhäuser
Die Patienten infizieren sich vor allem bei der Garten- und Hausarbeit an. Krabbeln Mäuse beispielsweise über den Brennholzstapel oder den Dachboden, gelangt so das Virus durch Kot und Urin in den Staub. "Die Wissenschaft geht davon aus, dass der kalte Winter, vor allem die Rötelmaus in die Nähe der Häuser treibt", sagt Piechotowski. Davon gebe es in diesem Jahr außergewöhnlich viele. Die kleinen Nager übertragen die Hantaviren.
Die Leibspeise der Mäuse sind Bucheckern, und diese wuchsen im vergangen Jahr besonders gut. Peter Zaar vom Regierungspräsidium nennt das als Grund für die Verbreitung im Schönbuch. Warum allerdings in Stuttgart und der Region das Aufkommen höher ist, als etwa im Schwarzwald oder der Schwäbischen Alb, kann er nicht erklären. "Wir sind da etwas ratlos", bestätigt Isolde Piechotowski.
Krankheit verläuft meist unkompliziert
Für die Bürger sei wichtig: Von Mäusen im heimischen Terrarium geht keine Gefahr aus. Auch lasse sich das Virus nur schwer durch Bisse der Nagetiere übertragen. Eine Ansteckung bei einem am Hantavirus erkrankten Menschen ist bislang noch nicht vorgekommen.
"Meistens verläuft die Krankheit ohne bleibende Schäden", sagt Matthias Trautmann, Infektiologe am Stuttgarter Katharinenhospital. Bei den meisten Patienten reiche eine Infusionstherapie aus, die entzündete Nieren wieder vollkommen heilen lasse.
Bei der Garten- und Hausarbeit rät das Gesundheitsamt staubige Flächen vorher zu befeuchten. Danach sollte die Kleidung gewechselt und die Hände gewaschen werden. Das Einatmen des Staubes lässt sich nur durch Atemschutzmasken verhindern. Tote Mäuse sollten vor dem Entsorgen desinfiziert werden. Masken und Desinfektionsmittel gibt es in jedem Baumarkt.
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Danke an die Jäger für die Verbreitung des Virus
Der Hantavirus wird von Wühlmäusen (Arvicolinae) übertragen. Sie bevorzugen leichten bis mittelschweren Boden (Felder,Äcker). Durch die systematische Ausrottung des größten Gegners (dem Fuchs) dieser Mäusegattung tragen die Jäger zur Verbreitung der Mäuse und somit zur Verbreitung des Hantaviruses bei. Tierschutzverbände fordern seit langem bereits Schonzeiten für Füchse. Jäger bejagen aber nicht nur Füchse, deren Hauptnahrung aus Mäusen und Beeren besteht, sondern auch Katzen die sich zu weit von Gebäuden entfernen. Füchse sind für Niederwildbestände keine Gefahr da wie gesagt die Hauptnahrungsquelle Mäuse darstellen. So kann man nur hoffen das der Virus sich noch weiter ausbreitet bis auch der Dümmste kapiert das diese Eingriffe in die Natur durch Jäger grundsätzlich vollkommen verkehrt sind.
Virus
Erst einmal stimme ich dem zu, dass die Regierungen immer wenn Sie Geld brauchen, natürlich mit der Pharmaindustrie einen Virus (sowie erst neulich die Schweinegrippe) erfinden um durch Medikamente an Geld zukommen. Schließlich kams später ja auch rauß, dass es solch einen Virus nicht gab. Nur komischer Weise hat zu diesem Thema unser Vater Staat keine Stellung mehr bezogen sondern das gewonnene Geld tapfer aufgeteilt. Jeodch muß ich sagen, dass bei diesen Hantaviren es sich um keine Lüge handeln kann, da es noch nicht einmal wirklich erforscht wurde und keine Medikamente hierfür entwickelt wurde. Zu dem gibt es diesen Virus nur in Deutschland, Korea und noch einem Land, auf das ich gerade nicht komme. Erst diese Woche entdeckte ich bei meinen Recherchen, dass in der Türkei 2Personen aus unerklärlich Gründen vorerst starben. Nach einer langen Autopsie stellt sich fest, dass es sich um die Hantaviren handelt. Also ist dieser Virus nun auch in der Türkei. Meine Mutter klagte am vergangenen Samstag über Glieder-, Knochenschmerzen, es sei ihr mal warm mal kalt. Vorsorglich informierte ich das Krankenhaus, die wiederum meinten, wir sollen abwarten solange kein Fieber auftrete sei es in Ordnung. Erst nach Pfingstmontag ging Sie am Dienstag zum Hausarzt und erklärte ihre Symptome, dieser ging von einem starken Grippeinfekt aus und schrieb sie somit für 2Wochen krank. Am Abend gegen 22Uhr verschlechterte sich Ihre Situation, so dass Ihr Körper wie bei einem Epilepsieanfall stotterte und ins Krankenhaus mußte. Noch am gleichen Abend hat das Krankenhaus sämtl. Test durchgeführt und gleich die Ergebnisse eingeholt udn schließlich stellte sich rauß, dass hinter diesen Grippesymtomen der sog. Hantavirus sich versteckt hatte. Dieser Virus hatte die Nieren beeinträchtigt, dadurch sollte gestern die Dialyse gestartet werden. Jedoch haben sich die Nierenwerte im Vergleich zum Vortag verbessert, so dass wir nun hofen, dass die Nieren auf dem Weg der Besserung sind. Die Problematik an diesen Viren ist, meines Erachtens nach, dass zu wenig Forschungen bestehen und die Ärzte sich lediglich an bereits existierenden und gesund gewordenen Patienten orientieren können. Die Ärzte teilten und gestern mit, dass Sie keine Aussage treffen können, wie es weiter geht, ob die Nieren auf dem Weg der besserung sind oder evtl. doch sich verschlechtern können. Fazit: Diese Krankheit sollte man nicht auf die leichte Schulter nehmen, zumal dann nicht, wenn man bereits eine weitere chronische Krankheit hat oder das Immunsystem nicht stark ist. Im Endeffekt müssen alle ernsthaft betroffenen sehr viel Geduld haben und abwarten. Es handelt sich hierbei definitiv um keine Staatslügen, dass weiss ich nun. Ich kann nur sagen, ab sofort Mundschutz bei staubigen Gartenarbeiten, Handschuhe bei Gartenarbeiten jeglicher Art!
Hantavirus
Dieser Virus hat hat es in sich, ich kann nur sagen daß ich Angst um mein Leben hatte.