Renningen - Seit einigen Jahren treibt ein unbekannter Schütze in der Rankbachstadt sein Unwesen. Mit einem Luftgewehr schießt der Täter immer wieder auf Straßenlaternen im Wohngebiet Schnallenäcker. Betroffen sind die Hirschstraße, der Ligusterweg und In den Mauren.
Erst vor einigen Wochen hat er erneut zugeschlagen. Ein paar leise Schüsse und wieder lagen zerbrochene Straßenlampen auf dem Asphalt. Der Schaden: mehr als tausend Euro. Kein Pappenstiel. Auf der Suche nach dem Täter tappen die Polizei und die Stadt jedoch im Dunkeln.
Hintergründe und Motiv unklar
„Wir haben keinerlei Hinweise darauf, wer es sein könnte“, sagt der Leiter des städtischen Bauhofs, Dieter Butzer. Ob es einer oder mehrere Täter sind? Das wisse niemand. Auch über die Hintergründe und die Motive des Schützen sei nichts bekannt, so der Bauhofchef. „Angefangen hat das Ganze vor fünf oder sechs Jahren“, berichtet Butzer. Damals habe er zunächst an einen Dummejungenstreich gedacht.
Doch die Fälle häuften sich, mehrmals im Jahr wurde auf Straßenlaternen im Schnallenäcker geschossen. Butzer ärgert sich über diese mutwilligen Zerstörungen. Der Schaden, der dabei entstehe, belaufe sich auf bis zu 4000 Euro jährlich, so Butzer. Die Reparaturkosten blieben an der Stadt hängen. „Sinnlos ausgegebenes Geld, das an anderer Stelle fehlt“, schimpft er. Als Täter infrage kommt so ziemlich jeder, erklärt der Böblinger Polizeisprecher Frank Natterer. Es könnten ebenso Erwachsene wie auch junge Leute sein, die unerlaubterweise mit einem Luftgewehr in der Gegend rumballerten.

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