Rentenversicherungsbericht Ab Juli 2018 soll es mehr Rente geben

Von red/AFP 

Nach einem Bericht des Redaktionsnetzwerks Deutschland sollen die Renten zum 01. Juli 2018 steigen. In Ostdeutschland soll es dabei mehr Geld geben als im Westen.

Für einen sogenannten Standardrentner würde die Erhöhung etwa 43 Euro mehr pro Monat bedeuten. Foto: dpa-Zentralbild
Für einen sogenannten Standardrentner würde die Erhöhung etwa 43 Euro mehr pro Monat bedeuten. Foto: dpa-Zentralbild

Berlin - Die Renten in Deutschland sollen laut einem Medienbericht im kommenden Jahr um gut drei Prozent steigen. Zum 1. Juli sei für die ostdeutschen Bundesländer ein Anstieg um 3,23 Prozent vorgesehen, für das übrige Bundesgebiet von 3,09 Prozent, hieß es in den Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland (Dienstagsausgaben).

Die RND-Zeitungen beriefen sich auf den Rentenversicherungsbericht 2017 der Bundesregierung, dessen Entwurf ihnen demnach vorliegt. Für einen sogenannten Standardrentner, der 45 Jahre lang durchschnittlich verdient und entsprechende Beiträge geleistet hat, würde die Erhöhung dem Bericht zufolge etwa 43 Euro mehr pro Monat bedeuten.

Renten-Steigerung bis 2031 um 36 Prozent

Endgültig entschieden wird über die Rentenerhöhung für 2018 erst im kommenden Frühjahr, wenn abschließende Daten zur Lohnentwicklung 2017 vorliegen. Bis 2031 sollen die Renten in Deutschland den RND-Zeitungen zufolge um insgesamt 36 Prozent steigen. Das entspricht einem durchschnittlichen Anstieg um 2,2 Prozent pro Jahr.