Rotenwaldstraße Raser rutscht in den Gegenverkehr
dpa/lsw, Fotos: Torsten Rothe, 12.03.2010 13:12 Uhr
 Foto: Torsten Rothe
Foto: Torsten Rothe
Stuttgart - Auf nasser Straße und bei Minusgraden hat ein 33 Jahre alter Autofahrer am Donnerstagabend in der Stuttgarter Rotenwaldstraße die Kontrolle über seinen Wagen verloren und ist in den Gegenverkehr gerast. Dabei wurde er nach Angaben der Polizei schwer verletzt. In einer Rechtskurve kam er ins Rutschen und prallte mit einem entgegenkommenden Auto zusammen. Der 33-Jährige sei zu schnell gefahren. Der andere Autofahrer und seine beiden Mitfahrer verletzten sich leicht. Es entstand ein Schaden von rund 25.000 Euro.
Kommentare (3)
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MRZ
14
Anwohner, 02:03 Uhr

Kein Wunder

Da ich selbst in der Rotenwaldstraße wohne, kann ich regelmäßig beobachten, wie sich stadtauswärts besonders zu später Abendzeit - aber auch tagsüber - regelrechte Rennszenen abspielen. Unfälle sind auf dieser Strecke - Rotebühlstraße, Rotenwaldstraße - keine Seltenheit. Ich frage mich, warum die Polizei ständig in völlig ungefährlichen 30er Zonen rumlungert, mobile Blitzer aufstellt und gnadenlos abkassiert, auf der Rotenwaldstraße aber (fast) nie zu sehen ist. Sicher, die stationären Blitzer sind nett - aber eben bekannt. Besonders diese Strecke ist nachts viel befahren von jungen Autofahrern aus dem Umland. Wenn es irgendwo wirklich sinnvoll ist, verstärkt zu kontrollieren, dann auf dieser Strecke.

MRZ
12
;-((, 15:33 Uhr

Ironie

Das mit der Ironie habe ich beim besten Willen nicht kapiert. Das ist allerdings nicht so schlimm. Die Bilder muß man ja nicht ansehen. Ich (ehemaliger Amateurrennsportler) rege mich eher darüber auf, was der Rennsport auf Stuttgarts Straßen zu suchen hat! So viele unschuldig Verletzte! Freie Fahrt für freie Bürger, weg mit den Tempolimits, die halten doch eh nur den Verkehr auf, so denkt die Mehrheit in Stuttgart. Mich wunderts, das es nicht öfter schwer kleppert.

MRZ
12
Imile, 14:46 Uhr

Fantastisch

Fantastisch, dass die Stuttgarter Zeitung uns jetzt mit so schönen Bildern von Unfällen unterhält! Gibt es was Schöneres, als sich daheim bei einer Tasse Kaffee zerplatzte Windschutzscheiben und abgerissene Scheinwerfer anzuschauen? Gut, ein bißchen Blut sollte schon auch noch irgendwo zu sehen sein. Aber das ist der nächste Schritt, der bestimmt nicht lange auf sich warten lässt! Für die, die es nicht verstanden haben: das war ironisch gemeint. Bei meiner (naiven) Vorstellung, dass sich Bild- und Stuttgarter Zeitung irgendwann niveaumäßig annähern, hatte ich weniger an diese Richtung gedacht.