„Bachelor“-Kandidatin aus Stuttgart Erfolgreich flirten mit Nerdbrille

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In der ersten Folge gab es eine Rose für die Stuttgarter Teilnehmerin Franzi Maichle bei „Der Bachelor“: Die 23-Jährige verriet im Gespräch, ob es ein Problem für sie ist, dass Bachelor Leonard Freier eine Tochter hat, was ihre Flirt-Strategie ist, und wieso sie ausgerechnet beim ersten Kennenlernen eine Nerdbrille getragen hat.

Klares Statement beim ersten Date: Franzi Maichle (23) aus Stuttgart wollte dem Bachelor mit Brille entgegentreten - und so direkt auffallen. Foto: RTL 7 Bilder
Klares Statement beim ersten Date: Franzi Maichle (23) aus Stuttgart wollte dem Bachelor mit Brille entgegentreten - und so direkt auffallen.Foto: RTL

Stuttgart - Sie hat in der RTL-Kuppelshow „Der Bachelor“ ihre erste Rose erhalten und darf in der nächsten Sendung weiter um das Herz des Singlemanns Leonard Freier kämpfen: BWL-Studentin Franzi Maichle (23) aus Stuttgart. Gar nicht so einfach, mit anfangs 21 weiteren Konkurrentinnen. Vor allem, wenn man sich eher als schüchtern einschätzt.

Da braucht Single-Frau eine Strategie: „Ich wollte mit meiner Nerdbrille herausstechen und auffallen. Das war zwar ein großes Risiko, weil ich als einzige beim Kennenlernen eine Brille getragen habe“, erzählte Maichle. Anscheinend hat es geklappt - Bachelor Freier wurde in der ersten Sendung auf die Stuttgarterin aufmerksam. Das ging aber nur mithilfe einer weiteren Kandidatin: „Alleine hätte ich mich nie getraut, mit ihm zu reden. Anni hat mich aber mitgenommen, weil es ja sonst nie was geworden wäre“, sagte sie. Maichle betonte, sie sei eher schüchtern beim Flirten - der Mann solle sie ansprechen, nicht umgekehrt. „Es hat Überwindung gekostet, den ersten Schritt zu machen. Aber mit Anni ging das gut.“

Häme für Freier im Netz

Verbündete statt Stutenbissigkeit? In der aktuellen Ausgabe scheint dies möglich zu sein. Auch wirkten alle Damen hellauf begeistert von Single-Mann Freier aus Berlin. Dieser hat nach der ersten Sendung zwar einige Häme abbekommen, Maichle fällt aber ein anderes Urteil: „Er ist definitiv mein Typ.“ Ob sie in ihn verliebt ist, durfte sie noch nicht sagen: Es wurde bisher nur eine Folge ausgestrahlt. „So schnell geht das auch nicht“, sagte sie.

Maichle war dann auch in der ersten Folge weniger als ihre Konkurrentinnen ein kreischender Teenie im Wagen, als sie Leonard Freier erstmals erblickt, sondern reagierte cool. „Das sah im Auto vielleicht noch so aus. Ich war in dem Moment wie in einer anderen Welt. Ich wusste nicht, was auf mich zukommt. Es waren so viele Eindrücke, die Kameras waren auf einen gerichtet und dann ist einfach alles aus mir herausgesprudelt“, schilderte sie die Sekunden vor der ersten Begegnung.

Typischer Smalltalk zu Beginn

Was der Zuschauer leider nicht zu sehen bekam: Das erste Gespräch der beiden nach dem Kennenlernen. „Es war typischer Smalltalk. Meistens ging es um ihn. Ich habe ihm erzählt, wie wichtig mir die Universität und Karriere sind.“ Ein wesentlicher Punkt in der Unterhaltung sei aber auch die einjährige Tochter des Bachelors gewesen: „Anfangs dachte ich, okay, krass - er hat eine Tochter! Aber ich mag Kinder und sie ist ja auch noch sehr klein. Mir macht es nichts aus, dass er ein Kind hat.“

Maichle betonte, dass sie mit dem Studium noch sehr flexibel sei - ein Umzug nach Berlin stelle kein Problem dar. „Mich hält hier nichts“, schob die 23-Jährige noch hinterher. Dass sie ihren Traummann zum Heiraten über die Sendung finden will, machte sie bereits vor der ersten Sendung deutlich. So fieberte sie sichtlich angespannt der ersten Rose entgegen: „Wenn man die nicht bekommt und der Mann einen gar nicht kennenlernen will, ist das schlimm.“ Doch die erste Hürde wurde gemeistert.

Getuschel im Hörsaal

Momentan geht die Studentin wieder zur Uni. „Es stehen Klausurvorbereitungen an. Nach der ersten Folge haben auf einmal viele in der Mensa getuschelt, sobald ich den Raum verlassen habe“, sagte sie. Und auch das Interesse der Männer sei nun gesteigert: „Manch einer versucht jetzt, im Hörsaal näher bei mir und den Mädels zu sitzen, um zu hören, was wir reden“, sagte sie. Die Reaktionen amüsieren die Stuttgarterin sehr. Dass so viele Kommilitonen die RTL-Show anschauen, hätte Maichle auch nicht gedacht.

Aufgrund von „hohem Konkurrenzkampf“ und „Auffallen um jeden Preis“ hat sich Maichle eine Strategie ausgedacht, um den Bachelor für sich zu gewinnen - wie diese genau aussieht, lässt sie noch offen. Aber: In der zweiten Folge erwarte die Zuschauer nach ihren Angaben etwas Interessantes. „Das wird amüsant. Anni und ich führen in der Sendung etwas im Schilde“, kündigte sie an und lachte dabei herzlich.

Alle Infos zu ‚Der Bachelor’ im Special bei RTL.de. Die zweite Folge ist am Mittwoch, 3. Februar, 20.15 Uhr auf dem Sender zu sehen.

  

3 Kommentare Kommentar schreiben

Prostitution: Früher nannte man das Prostitution, wenn sich eine Frau für Geld einem Mann an den Hals warf.

stimmt nicht: man nannte es eine gute partie. kend, den nemmsch, der hot geld.

Sexismus : Diese Art des Fernsehens ist einfach nur unterirdisch. Dass es in unserem Land genügt, an solch einer Sendung teilzunehmen, um später als Star bezeichnet zu werden, sagt schon einiges über unsere Gesellschaft aus.

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