S-21-Bauarbeiten Die ersten Stelzen stehen
Christine Bilger, 20.06.2011 16:35 Uhr
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 Foto: canon EOS 5Dmk2
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Stuttgart - Am Montag hat die von der Bahn mit dem Grundwassermanagement beauftragte Firma damit begonnen, die Träger für das Rohrsystem aufzustellen. Durch die Leitungen soll das aus der Baugrube für den Tiefbahnhof abgepumpte Grundwasser abfließen. Die blauen Rohre liegen auf dem Baustellengelände im Schlossgarten bereit.

Mit den Arbeiten konnte die Firma erst beginnen, nachdem eine Blockade von Projektgegnern an der Baustelleneinfahrt aufgelöst worden war. Rund 250 Personen demonstrierten, die Polizei trug acht Blockierer weg. Die Gegner zogen in einer Spontandemonstration zum Rathaus, weil die Stadt angeordnet hatte, die Ansammlung aufzulösen. An der Bahnhofsnordseite gingen am Montag die Arbeiten an der Baustelle für das Technikgebäude weiter, dort kam es zu keinen Protesten.

 

 

Kommentare (39)
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JUN
22
M. Ostermann, 12:29 Uhr

So einfach ist es nicht...

@Frank, Schwabe in Polen, Sie fragten "Sind die Rohre hierfür eigentlich groß genug? Es ist unwahrscheinlich, dass der Durchmesser unter normalen Bedingungen für beide Wassermengen konzipiert sein kann." Hier irren Sie. Zum einen sind das offensichtlich standardisierte Rohre, und keine Spezialanfertigungen. Insofern taugen die für eine weiten Bereich an zu förderndem Wasser. Außerdem bedeutet auch die Erhöhung der Gesamtfördermenge ja nicht, dass für einen bestimmten Moment entsprechend mehr Wasser durch die Rohre fließen muss. Alternativ könnten auch weniger Baugruben parallel bearbeitet werden. Wenn statt 3 nur zwei Baugruben parallel erstellt würden (gleiche Größen voraussgesetzt), so würde die zu fördernde Menge nur um den Faktor 2*2/3 = 4/3 ansteigen, also nur um ein Drittel. Würde jeweils nur eine Baugrube statt ursprünglich geplant zweier gleichzeitig erstellt, würde die momentane Fördermenge schlicht gleich bleiben. Bewerten kann man das also nur, wenn man die Details der Bauausführung kennt.

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JUN
21
Daniel Kalwitz, 15:41 Uhr

Verschandelung

Viele Stuttgarter wissen noch garnicht, was mit diesen häßlichen Rohren auf die Stadt zukommt. Ein schlimme Verschandelung der Stadt auf viele Jahre hin gesehen. Schon jetzt ist Stuttgart eine einzige Baustelle, an allen Ecken und Enden nur Absperrungen. ein Werk dieses bauwütigen Pseudobürgermeisters, der zum Glück nächstes Jahr endgültig seinen Hut nehmen wird. Wer jetzt schon die Bibliothek21 vor Augen hat, bekommt einen Schreck...und bei dem geplanten Retrobahnhof wird das genauso sein. Dessen angebliche Schönheit existiert nur virtuell, die Realität sieht dann genauso aus wie beim Bücherknast.

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JUN
21
Vodralbra, 12:30 Uhr

Was goht mi dr Schduagerder Bahhof ah? / Isch indressiea misch nett fia des Schduttgatt eenazwonsisch

@ AR aus LE: Genau. Das schrieb ich ja auch: Es betrifft das ganze Agglomerationsgebiet mittlerer Neckar, dazu gehört auch noch LE, Filderstadt, Esslingen etc. Aber warum soll da jemand aus Pfalzgrafenweiler, Walldürn, Sipplingen oder Königseggwald mit drüber abstmmen? Den bekommst Du doch nicht an die Urne, weder bei Regen, noch bei Schnee, noch bei hochsommerlichen Temperaturen, einfach gar nicht...

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