S21-Grundwassermanagement Gegner sehen sich bestätigt

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Der Streit um die Infiltration des für den Bau des Tiefbahnhofs abgepumpten Grundwassers bei Stuttgart 21 geht weiter. Projektkritische Ingenieure bemängeln die Prüfberichte.

Das Grundwassermanagement ist immer wieder in der Kritik. Foto: Leif Piechowski
Das Grundwassermanagement ist immer wieder in der Kritik.Foto: Leif Piechowski

Stuttgart - Die Kontroverse zwischen Stadt und Eisenbahn-Bundesamt zeigt nach Ansicht der S-21-kritischen Ingenieure 22, dass es – wie von ihnen behauptet – nach wie vor keinen Nachweis für die Unbedenklichkeit des Infiltrationswassers gibt, das in den Untergrund zurückgepumpt wird. Mehr noch: sie sehen sich in ihrer Befürchtung bestätigt, dass sich in den Stahlrohren Rost bildet, der mit dem Wasser in das Heilquellen-Schutzgebiet geleitet wird.

Sie wollen mit den neuen Vorkommnissen ihre Strafanzeige ergänzen, die sie im Oktober gegen die Bahn, das von ihr beauftragte Unternehmen Hölscher Wasserbau, das Eisenbahn-Bundesamt und das Amt für Umweltschutz der Stadt gestellt haben. Momentan prüft die Staatsanwaltschaft Stuttgart noch, ob sie ein Ermittlungsverfahren einleitet.

Mit ihrer Kritik beziehen sich die Ingenieure 22 auf mehrere Punkte. Sie bemängeln, dass zwei drastisch erhöhte Messwerte aus Prüfberichten gestrichen worden und Rückstellproben nicht mehr vorhanden seien. Das kritisiere die Stadt zwar auch, sie schließe sich aber der Auffassung an, dass die Werte nicht plausibel gewesen seien. Unverständlich sei auch, dass in den Prüfberichten das Aussehen und die Trübung der Proben nicht dokumentiert worden sei. Dies seien aber wichtige Kriterien für die Frage, ob in den Proben Partikel wie Rost enthalten sind.

Vermutung, dass Grenzwerte überschritten worden seien

Prinzipiell fragwürdig sei, dass nun auf abfilterbare Stoffen analysiert werde, in der Baugenehmigung aber von ungelösten Stoffen die Rede sei, für die ein Grenzwert von 20 Milligramm pro Liter aufgeführt werden. Die Ingenieure 22 vermuten, dass der Gehalt von herausfilterbaren Stoffen meistens geringer sei als der von ungelösten. Dass dennoch mehrfach Einleitwerte von 16 und 18 Milligramm pro Liter für herausfilterbare Stoffe analysiert worden sei, lege den Schluss nahe, dass „die Einleitgrenzwerte für ungelöste Stoffe tatsächlich in erheblichem Umfang überschritten waren, was aber durch ein fehlerhaftes Verfahren verdeckt wurde“.

Die Prüfberichte weisen nach Ansicht der Ingenieure 22 auch weitere Mängel aus. So könne die Bestimmung der abfilterbaren Stoffe schon aus Zeitgründen nicht unverzüglich nach Probeentnahme durchgeführt worden sein, wie es der Norm entspreche. Außerdem erneuern sie ihre Kritik, dass nur betriebene Brunnen beprobt worden seien und es vorab Spülungen gebe. Die Ingenieure 22 fordern, dass die Proben auf den Gehalt von Eisen und Rost untersucht werden.

Das Prüflabor widerspricht den Vorwürfen

Das von der Bahn und Hölscher beauftragte europaweit tätige Prüflabor widerspricht diesen Vorwürfen. „Die Probeentnahmen werden nach den einschlägigen Normen durchgeführt. Diese sind auf den Prüfberichten immer angegeben“, erklärte ein Sprecher des Unternehmens. Die Labore seien notifiziert und und akkreditiert.

Kuriosum am Rande: in den Prüfberichten ist als Probenehmer ein Büroservice genannt, was bei den Ingenieuren 22 Zweifel an der Kompetenz weckte. Mittlerweile firmiert der in Feuerbach ansässige Betrieb aber als Büro der Vielseitigkeit, das Büro- und Labordienstleistungen aller Art erbringt und Kurier- und Botendienstfahrten durchführt. „Auch die von uns im Bereich Probenahme eingesetzten Personen sind entsprechend geschult und in unser Qualitätsmanagementsystem eingebunden und unterliegen wie alle Unternehmensteile und Prozesse der regelmäßigen Überwachung durch die nationale Akkreditierungsstelle“, erklärt das Prüflabor.

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125 KommentareKommentar schreiben

Dipl.Ing. F. Theissen: Liebe Frau Theissen, da Sie sich zu den Arbeiten am Hauptbahnhof geäussert haben, schicke ich Ihnen einen brandneuen Link zu den Arbeiten rund um den Hbf: https://www.youtube.com/watch?v=OGssEA3kfFw ________ Hier kann man geradezu „Bauklötze staunen“. Viel Spaß beim Ansehen!

danke: dass einiges passiert wusste ich. aber dass es so gut läuft war mir nicht klar. ich muss doch öfter in die ecke stuttgarts. nicht schlecht herr specht.

Das Pfeifen im Walde: Klingt ganz nach Puzzle-Spiel und Schnitzeljagd ,was Sie da zur Motivation der eigenen Truppe aufführen. Moral schon so darnieder ?

Lieber Herr Renz ....: Sie verlangen nach "Beweisen", wo den Ihr Gegner jemals vor einem Verkehrschaos gewarnt bzw prophezeit haben ?!+++ Nun zum ersten können sie sich hier mal in den Archiven der Stuttgarter Zeitung umfangreich informieren, da finden sie unter den Artikeln über die fahrbahnverschwenkung am Arnulf-Klett-Platz oder vom vergangenen Sommer bei der " Gehweg" Änderung für Bahnkunden innerhalb des Hauptbahnhofes oer zum "Nadelör A8" = Fahrbahnverenung zweck S 21 Ausfahrt" schon einmal einiges. !++ Ganz aktuell können sie speziell bei diesem Artikel in einem ihrer Beitrag vor rund 3 tagen selber diese Behauptung nach lesen, in dem sie u.ab bei mehreren Kritikpunkten auch die verkehsbehinderung auflisten oder vor kurzem sogar geschrieben haben , das diese jahrelange verkehsrbehinderung schon noch kommt..." Ja was ist das denn Herr Renz ? + Das ist doch eine Vorhersage, Behauptungen, Prophezeiung usw.. oder wie se es nennen wollen. Trit das dann nicht eine werden sie vermutlich in Jahren auch behaupten so etwas noch nie geschrieben zu haben und verlangen Beweise ! +++ Bei allen Differenzen die hier bei Gegner und Befürworter ausgetragen werden, ist ihre verdreherei und somit das leugnen von einmal geschriebenen, an Lächerlichkeit kaum noch zu überbieten und sie disqualifizieren sie sich hier als ernst zunehmendem "Debattenpartner" absolut selber und erwecken den Eindruck das es ihnen nicht um die Sache geht, sondern nur um Provokation und da hilft auch nicht das sie mit unterschiedlichen Usernamen den eigenen Unsinn auch noch versuchen zu bestätigen !

Sie liegen falsch: Die Gegner dürfen alles behaupten ohne Beweise liefern zu müssen, denn sie sind bestens informiert, fachlich in allen Fragen höchstkompetent, juristisch in allen Belangen ausgefuchst, retten die Demokratie und könnten ganz ohne die Bahn K21 in kürzester Zeit umsetzen.

... : Endlich hat es von der Befürworter-Seite jemand begriffen. Vielen Dank und --- Oben bleiben!

Dann sind wir uns ja einig: Sie dürfen beweislos Behauptungen aufstellen. Das wäre nun Gott sei Dank geklärt.

...: Danke, Herr Adler, für die Bestätigung. Es geht allerdings nicht nur um mich alleine (da Sie mich direkt angesprochen haben). Die Beweislast, Kritiker und Zweifler von der Richtigkeit des Projekts zu überzeugen, liegt klar und deutlich auf deren Seite, welche das S21-Projekt verteidigen. Oder will man plötzlich von den S21-Kritikern verlangen, daß sie sich selbst von der Richtigkeit dieses fragwürdigen Projekts überzeugen? Wo ist das Problem?

wir wollen von den gegnern verlangen: dass sie sich selbst von der richtigkeit des projekts überzeugen? wie kommen sie denn auf diesen schmalen pfad? wir wollen nur, dass sie uns von der richtigkeit ihrer kritik überzeugen. und wenn sie behaupten, dass im tunnel eine mineralwasserquelle sprudelt, dann müssen sie uns von dieser aussage überzeugen.

Es gibt kein Problem: Wieso sollten wir Sie von der Richtigkeit des Projekts überzeugen? S21 wird gebaut, ob Ihnen das gefällt oder nicht - ob Sie "von der Richtigkeit überzeugt sind" oder nicht. Wo ist das Problem?

In Ergebnis, Herr Peter: Im Ergebnis. DA liegt das Problem.

Es gibt kein Problem: S21 wird gebaut, das ist das Ergebnis. Demzufolge gibt es auch kein Problem.

Was Sie da beschreiben: ist der Anfang des Weges in Richtung eines Ergebnisses.Es sei denn, Sie geben den Vermutungen einiger S-21-Kritiker recht, daß es in Wirklichkeit bei diesem " Projekt " nur um "die Mittel " , nicht um den Zweck ging.

Ein wahres Wort: Vermutungen nichts als Vermutungen. Aber Frau Müller hat ja schon eingeräumt, dass Sie und Ihre Mitstreiter alles behaupten dürfen.

-: Herr Peter, wo wird denn so richtig an S21 (nicht die NBS) gebaut? Selbst im Haus und Hofblatt StN konnte man lesen: "Aktuell muss im Schlossgarten mit angezogener Handbremse gearbeitet werden, weil eine Genehmigung für die Gründung zusätzlicher Treppenhäuser für den Tiefbahnhof fehlt", dann auch beim Tunnel nach Untertürkheim, auf den Fildern läuft nichts, .... - aber groß schreiben - S21 wird gebaut - nur leider weiß niemand so recht wo und was.

Wo und was: Herr Burghart, machen Sie sich selbst ein Bild, ansonsten habe Sie jede Berechtigung verloren, aus der Ferne - bar jeder Kenntnis - Kritik äußern zu wollen. Dass die Gegner nicht wissen wo und was, ist bekannt. _______ Ich habe nicht die Absicht, Sie bekehren zu wollen, daher nur Antworten auf Ihre Hinweise: der Tunnel auf den Fildern wächst Woche um Woche um mehr als 100 m (in der letzten Woche um 123 m), die TBM ist jetzt (Stand Montag) 661 m im Tunnel. Nicht gewusst? __________ Beim Tunnel nach Untertürkheim ist der Zugangsstollen fertig und wurde schon tiefergelegt. Eine Planänderung für die Tieferlegung von weiteren ca. 3500 m ist in Bearbeitung und wird vom EBA positiv beurteilt. Nicht gewusst?___________ Der Bahnhofstrog ist in 25 Segmente zerteilt, wann welches Segment zuerst fertig ist, spielt keine Rolle. Schauen Sie sich mal Nr. 1 und Nr. 12/13 an, da können Sie Bauklötze staunen. Nicht gewusst?

?: Frau Müller, halten Sie Ihre Show nicht selber ein wenig sinnfrei? Überzeugen hätten die Gegner vor der Volksabstimmung müssen. Jetzt ist der Käs' gegessen. Die Befürworter haben mit ihren Argumenten nachhaltig überzeugt, die Gegner mit ihren bunten Bildchen von einem sogenannten Bahnhofskonzept "K21" nicht. Warum muss sich hier also die vereinigte Gegnerschaft in über 100 Kommentaren zu Themen auslassen, die sie vor 20 Jahren hätte adressieren sollen? Da wäre ein Zeitpunkt zum Überzeugen gewesen, nicht wenn alles schon halb fertig ist!

Von Verleumdungen und Tatsachen: Herr Weber. Sie schrieben: "… der Verkehrskollaps der von den Gegnern vor jeder Änderung der Verkehrsführung im Bahnhofsbereich mit schöner Regelmäßigkeit prophezeit wird." Beweisen Sie uns doch mal Ihre Behauptung. Wer hat das wo "regelmäßig prophezeit"? Warum sollte bei einer Verschwenkung von Fahrspuren ein "Verkehrskollaps" eintreten? Es war immer die Rede von Behinderungen bei einem BAU des Dükers oder des Bahnhofs. Einen solchen gibt es wegen des Unvermögens der Bahn ja noch gar nicht. Sofern das mal gebaut wird, werden wir jahrelange Unterbrechungen von Stadtbahnlinien haben und eine starke Beeinträchtigung der "Leichtigkeit des fließenden Autoverkehrs". Und zwar jeden Tag. ______ Das gilt übrigens auch für die vielen LKW-Fahrten über die schon heute überlastete A8 im Zusammenhang mit der Anlieferung der Tübbinge und v.a. mit den Abraumfahrten über das Echterdinger Ei, das Autobahnkreuz und die A81. Na Mahlzeit. ______ Eine andere Verleumdung: Wer hat im Zusammenhang der Sperrung des Durchgangstunnels zur S-Bahn von "Chaos" geredet? Bitte auch hier: belegen. ______ Oder die Tunnelbohrmaschine: Wer soll behauptet haben, diese sei "eingebrochen"? Bitte Nachweise. ______ Ein weiterer Klassiker: Der Bahnhoftsturm. Wieso sollte der kippen, wo weder das Grundwasser bis auf ein paar Liter Probelauf entnommen wurde, noch die Rammstöße erfolgt sind? Baut doch erst mal. ______ Und nun zu anderen Stellungnahmen der Kritiker: Wie war das eigentlich mit den Baukosten? Schon vor Jahren haben Vieregg & Rössler Baukosten von mindestens 6-8 Milliarden Euro berechnet. Damals wurde mit dem Finger auf die pösen, pösen Gegner gezeigt und diese als Spinner, Lügner und Angstmacher bezeichnet. Heute stehen wir bei (vorläufig) 6,8 Milliarden Euro. Und jetzt, Herr Weber? ______ Apropos Baukosten: Wie lange wollen Bundesregierung und Bahn eigentlich die Prüfarbeit des Bundesrechnungshofes noch blockieren?

Wer im Glashaus sitzt: gerade Sie sollten sehr vorsichtig sein, andere der Verleumdung zu bezichtigen. Lesen Sie einfach die Diskussionen im Archiv der StZ aus dem Vorfeld der Baumaßnahmen am Arnulf-Klett-Platz, da finden Sie genügend Beiträge, die wegen der Fahrbahnverschwenkungen den Verkehr kollabieren sahen. Oder aktuell in der Diskussion zum Artikel "Nadelöhr wegen S21", wo ein Forist wegen Fahrbahnverschwenkungen (sic!) auf der A8 einen "Verkehrsinfarkt von mindestens drei Jahren Länge" vorhersagt. Zum Thema Sperrung des Durchgangstunnels zur S-Bahn empfehle ich den Artikel in der StZ vom 08.12. mit dem Titel "Chaos im Hauptbahnhof bleibt aus". In der Diskussion zu eben diesem Artikel finden Sie einen Beitrag von Herrn Spitzer, der trotz allem weiter unkte: "nur weil das Chaos am Tag 1 ausbleibt, heisst das noch lange nicht, dass es auch künftig ausbleibt". Zum Thema Tunnelbohrmaschine: Ihr Mitstreiter Herr Hitter behauptete, die TBM sei "abgesackt", Herr Klein verlinkte einen Blogbeitrag, in dem von einer "stecken gebliebenen" (nicht "eingebrochenen", da muss ich mich korrigieren) TBM in einem angeblich "übertragbaren" Fall in Seattle die Rede war. Das ändert aber im Kern nichts: da werden schwerwiegende technische Probleme postuliert, und hinterher will niemand mehr etwas davon wissen. Doch das Netz vergisst nichts. Mit Ihrem Beitrag haben Sie meine ursprüngliche Aussage bestätigt: erst malen die Gegner Horrorszenarien an die Wand, und wenn man sie später daran erinnert, ruft man empört "das hat nie jemand gesagt!" und "Verleumdung!".

-: Herr Weber, die Befürworter machen es doch genau andersrum. Sie beschwichtigen und leugen so lange bis etwas unwiederruflich eingetreten ist. - Vor der VA wurde eine Kostensteigerung geleugnet, immer wieder wurde behauptet, alles ist geplant und finanziert (R. Grube), alles ist bestens geplant (Bahnmanager), ... . Weiter so liebe Befürworter, es gibt keine Risiken und keine Gefahren, solange sie nicht eingetreten sind.

Risiken: es ist normal, dass Befürworter und Gegner die Risiken und Gefahren unterschiedlich bewerten. Doch das ist hier nicht der Punkt. Es ging um die bei manchen Gegnern verbreitete Unsitte, Risiken bis ins Absurde zu dramatisieren oder gar frei zu erfinden, womit sie sich letztlich selbst der Lächerlichkeit preisgeben. Das ist wie in der Geschichte von Peter und dem Wolf: wer wegen jeder Kleinigkeit Zeter und Mordio schreit, findet im Ernstfall kein Gehör mehr. An diesem Punkt sind die Gegner bereits angelangt. Vollends lächerlich wird es dann, wenn Foristen wie Herr Renz einfach leugnen, dass diese falschen Prophezeiungen getätigt wurden und andere der Verleumdung bezichtigen, obwohl die Belege nur ein paar Mausklicks entfernt sind. Glauben Sie wirklich, dass damit der Sache der Gegner gedient wird?

S21 und Wyhl: Der "Wurmbau zu Babel" wankt nicht, sondern ertrinkt zusehends scheitert ganz konkret und auch durch die unlösbaren Probleme wie beim Filderbahnhof oder vielleicht beim Nesenbach. Widerstand bleibt notwendig wie in Wyhl: „nai hämmer gsait“ und „wer sich nicht wehrt, lebt verkehrt!" http://www.swr.de/-/id=14861944/property=download/nid=660374/1fgqj4u/swr2-wissen-20150218.pdf Zu den unglaublich Tricks der Projektbau-AG S21 durch Selbstüberwachung mehr im Blog metropolis21.de.

Unter den Teppich: Es stünde den S21-Prolern gut zu Gesicht, begründete Zweifel nicht einfach unter den Teppich zu kehren. Das hatten wir schon zur Genüge bei den Baukosten, bei der Leistungsfähigkeit, bei der nicht gegebenen Notwendigkeit für einen Filderhalt von Fernzügen, beim Wasseraustritt bei den Probebohrungen für den Fildertunnel, beim SMA-Gutachten in der Schlichtung, bei der Bauweise des Nesenbachdükers und den jahrelangen Verkehrsbehinderungen etc etc. Und wird den Prolern möglicherweise noch bei der Turmgründung auf die Füße fallen. ______ Apropos Baukosten: Wie lange wollen Bundesregierung und Bahn eigentlich die Prüfarbeit des Bundesrechnungshofes noch blockieren?

......und den jahrelangen Verkehrsbehinderungen etc etc. .......: Aber das ist mal interessant Herr Renz, im Artikel " Nadelöhr wegen Stuttgart 21" haben ich und Ewald Moses daran erinnert, das die Gegner auch bem Arnulff-Klett-Platz ein Verkehrschaos vorhergesagt haben, das aber nie eintraf ! ++ Sie haben darauf u.a. folgendes geantwortet :::... auf meinen Beitrag:::: >>>.."Hier haben die Hauptbahnhof-Befürworter nie behauptet, es gäbe durch aufmalen weißer Striche auf die Fahrbahn Staus und Chaos."" ...... auf den Beitrag von Ewald Moses ...... >>>> "Welche Problematik? Welcher Bau?: Wenn nicht gebaut wird, kann auch kein Verkehr stocken". <<<< .... und jetzt erwähnen sie erneut das Problem Verkehrsbehinderungen ! Ja was denn nun Herr Renz können sie sich mal entscheiden und vor allem mal zu dem auch stehen was sie immer mal behaupten, wenn man sie nach einiger Zeit daran erinnern möchte!?

Verkehrs-und andere Behinderungen: Gibts denn keine wirklichen Probleme,als daß man darüber streitet,wer was in welchem Zusammenhang mal gesagt hat ? Mal abgesehen davon, daß Verkehrsbehinderungen bei einem wirklichen anlaufenden Großprojekt sicher nicht nur aus Fahrbahnverschränkungen bestehen dürften.

Wer was wann gesagt hat: wäre eigentlich wirklich kein Problem, wenn es nicht bei einigen Gegnern Methode wäre, erst die schlimmsten Horrorszenarien an die Wand zu malen und im Nachhinein nichts mehr davon wissen zu wollen.

Problem: Welches Szenario ist denn bitte nicht eingetreten? Über den Turm brauchen wir uns nicht unterhalten, da dieses schrottreife GWM noch nicht mal richtig läuft.

Oje: Ist am GWM etwas kaputt gegangen oder warum ist es Ihrer geschätzten Meinung nach schrottreif? Bitte mit fundierten Details zu den eingetretenen Beschädigungen.

Szenarien:: das Paradebeispiel hat Herr Kruse doch oben gerade gebracht: der Verkehrskollaps, der von den Gegnern vor jeder Änderung der Verkehrsführung im Bahnhofsbereich mit schöner Regelmäßigkeit prophezeit wird und der ebenso regelmäßig jedes Mal ausbleibt. Ein anderer Klassiker: das Chaos im Hauptbahnhof, das nach der Sperrung des Durchgangstunnels zur S-Bahn ausgerufen wurde. Nicht eingetreten. Oder nehmen wir die Tunnelbohrmaschine (mit Ihren Worten: Herrenknechtscher Schrotthaufen) auf den Fildern. Mitte Januar angeblich "abgesackt" oder "eingebrochen". Hat sich inzwischen Hunderte Meter in den Berg gebohrt. Für einen abgesackten Schrotthaufen eine beachtliche Leistung, wie ich finde. Oder der Mineralwassereinbruch in der SSB-Baustelle am Milaneo, von dem Ihre Kollegin Frau Müller unter Berufung auf den großen unbekannten Experten zu berichten weiß - und das, obwohl doch in diesem Bereich laut ihrem Mitstreiter Heller gar keine Mineralwasserschichten tangiert werden. Über den Turm brauchen wir uns in der Tat nicht unterhalten - der hat von 40 Jahren den Bau von U-Bahn, Klett-Passage und S-Bahn überlebt und wird auch S21 überstehen...

Schrotthaufen: Mir ist kein anderes Tunnelprojekt bekannt, bei dem man 4 Monate zur angeblichen "Feinjustierung" der Bohrmaschine benötigt hat. Kenn Sie denn eins? Falls nein, stellt sich die Frage wieso man hier so lange benötigt hat. Der Verkehrskollpas ist in Stuttgart mittlerweile Alltag. Sie scheinen eben nicht in Stuttgart zu wohnen, und darum fällt Ihnen das auch nicht auf. Abgesehen davon können einige Szenarien noch gar nicht eingetreten sein, weil die Bahn bei fast allen Baustellenabschnitten im Stuttgarter Talkessel auf der Bremse steht oder sich selbst im Weg... Zum Glück, muss man fast schon sagen.

F. Spitzer: Soso, 4 Monate? Sie belegen eindrucksvoll die latente Rechenschwäche, welche den meisten der Gegnerargumenten zugrunde liegt. Zudem sollten Sie sich mal entscheiden ob S21 nun gebaut wird oder nicht. Wenn nichts gebaut wird, kann es ja wohl kaum dadurch zu Verkehrsproblemen kommen. Oder widersprechen Sie Ihrem Kollegen Renz darin, dass verschwenkte Fahrbahnen keine Auswirkungen haben? Und wie ist es mit all´ den anderen ebensowenig eingetretenen Prophezeiungen der Gegnerseite? Alle schon vergessen?

er fragte wegen des gwm: das haben sie doch als schrott bezeichnet. wie kommen sie jetzt auf die feinjustierung? wieder mal vom eigentlichen thema ablenken?

Wie jetzt?: Ihr Mitstreiter Renz schreibt weiter oben, dass es noch gar keinen Verkehrskollaps gibt (" Warum sollte bei einer Verschwenkung von Fahrspuren ein 'Verkehrskollaps' eintreten?") - der kommt doch erst, wenn der Düker gebaut wird. Wer hat nun Recht?

Ich lach mich schlapp herr Wrobel ! ... : bei der Bahn und den "Prolerbeiträgen" sehen sie das aber nicht so locker was wer in welchem Zusammenhan gesagt hat !...... Da wird z.B. jede Silbe eines Herr Grube auseinander genommen um nur seine Aussage ,er würde S 21 nicht mehr so bauen ,als klares Bekenntnis zu definieren das er S 21 nie mehr bauen würde weil es laut Gegner Schrott ist .. Beispiele für die Umdeutung und dem festhalten wer wan was in welchem Zusammenhang gesagt ,hat gibt es genügend ....--- Kommt aber mal jemand auf die Idee einen von Euch an das gesagte und in dem Fall behauptete zu erinnern ,ist das urplötzlich gar nicht so wichtig .... Das ist ein klassisches Pharisärertum ,unglaubwürdig und obendrein lächerlich, Herr Wrobel

Zitat Anselm "Kommt aber mal jemand auf die Idee einen von Euch an das gesagte und in dem Fall behauptete zu erinnern ,ist das urplötzlich gar nicht so wichtig ...": Das sagt der Richtige, beim Abtauchen sind sie ja das beste Vorbild, so bald von ihnen verlangten Belege für einen strittigen Sachverhalt geliefert werden, sind sie sie nicht Manns genug, ihre Fehleinschätzung zuzugeben, sondern tauchen einfach ab, eine ehrliche Debatte ist mit ihnen daher nicht möglich.

Ach Gottchen, Herr Kruse : Ach Gottchen, Herr Kruse. Da haben Sie sich aber reichlich Mühe gegeben mit Ihren Recherchen. Das Problem ist nur: Sie haben es nicht verstanden. Die jahrelangen Verkehrsbehinderungen, von denen ich schrieb, kommen erst noch - Sie werden sie noch ertragen müssen, sofern einmal tatsächlich der Nesenbachdüker in offener Bauweise gebaut werden sollte. Dann gibt es jahrelange Unterbrechungen des Stadtbahnverkehrs, sowie jahrelange Behinderungen der Leichtigkeit des fließenden Autoverkehrs (in Stuttgart ein Bürgerrecht, das ja über dem vom GG garantierten Versammlungsrecht steht). ________ Apropos, das ist doch gleich beim Arnulf-Klett-Platz, oder irre ich mich? Kennen Sie sich denn aus in Stuttgart? Was Sie meinen ist vermutlich der Kurt-Georg-Kiesinger-Platz und die dortigen Fahrbahnverschwenkungen. Allerdings haben die Kritiker im Zusammenhang vom Aufmalen verschwenkender Striche auf den Fahrbahnbelag nichts von Verkehrschaos geschrieben, auch wenn Sie das in Ihrer Hilflosigkeit permanent versuchen zu suggerieren um die Kritiker irgendwie zu desavouieren. ________ Sie sehen also, zum Auslösen eines Verkehrschaos müsste die Bahn auch tatsächlch den Düker bauen, so wie sie zur Gefährdung des Bahnhofsturmes zuerst ihren Bahnhofstrog graben und Millionen oder Milliarden Liter an Gundwasser abpumpen müsste. Aber auch das ist ja noch nicht geschehen, Herr Kruse. Gähn.

Die jahrelangen Verkehrsbehinderungen, von denen ich schrieb, kommen erst noch -+++++: Ach Gottchen Herr Renz, wann kommen sie den nun ? +++ In der Tat sie kann man nicht verstehen, den hier behaupten sie das die Gegner das niemals prophezeit hätten, aber behaupten im selben Moment das sie doch kommen werden ?? +++ Sie sollten sich einmal entscheiden was für eine Meinung sie haben und sollten einfach dahinter stehen, den so kann man darüber wirklich nur noch lachen, aber Ernst nehmen kann man ihre Argumentation ganz sicher nicht !

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