Schiedsgericht Entscheidung zu EnBW-Deal erst 2014

Von dpa 

Die Internationale Handelskammer in Paris will sich erst 2014 wieder mit dem EnBW-Deal befassen. Ob dann ein Urteil fallen wird, ist allerdings mehr als ungewiss.

Hat das Land zu viel gezahlt beim Rückkauf der EnBW-Aktien? Diese Frage wird noch lange offen bleiben. Foto: dapd
Hat das Land zu viel gezahlt beim Rückkauf der EnBW-Aktien? Diese Frage wird noch lange offen bleiben.Foto: dapd

Paris/Stuttgart - Hat das Land Baden-Württemberg zu viel beim Rückkauf von Anteilen des Karlsruher Energieversorgers EnBW gezahlt? Auf diese Frage gibt es voraussichtlich keine schnelle Antwort. Der nächste Termin zur Verhandlung der Schiedsgerichtsklage vor der Internationalen Handelskammer in Paris ist erst für die zweite Januarhälfte 2014 angesetzt. Und auch dann ist ein Urteil äußerst unwahrscheinlich. Verhandlungskreise bestätigten entsprechende Angaben der „Stuttgarter Nachrichten“.

Die grün-rote Landesregierung wirft dem damaligen Regierungschef Stefan Mappus (CDU) vor, der Preis für den Rückkauf der EnBW-Anteile im Dezember 2010 sei mit 4,7 Milliarden Euro zu hoch gewesen. Das Finanzministerium lehnt Stellungnahmen zum Schiedsgerichtsverfahren nach wie vor ab, da Vertraulichkeit vereinbart worden sei. Das Verfahren hatte am Donnerstag vergangener Woche in Paris begonnen.

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6 KommentareKommentar schreiben

Frankreich steht hinter Deutschland!: Gel Frau Merkel? (mit dem Colt im Hintergrund?) Die Franzosen lieben die Deutschen wie Bauchweh! Wenn man das hier lesen muss: 'Das Finanzministerium lehnt Stellungnahmen zum Schiedsgerichtsverfahren nach wie vor ab, da Vertraulichkeit vereinbart worden sei' ............aber hallo! Versprochen ist doch versprochen und wird nicht gebrochen? Sind wir denn im Kindergarten. Die Kohle, die der Querschädel Mappus zuviel bezahlt hat, wollen wir zurück und zwar mit Tageszinsen was den Verzug angeht. Wau, was für eine Frechheit und war für ein Hammer. Die Franzosen legen deutsche Forderungen und Klagen einfach bei Seite und ins Trockendock! Wahnsinn und für mich grob fahrlässig!!!!

und nun die Finanzmärkte...: Das freut sicher die EnBW, weiter in den News zu sein. Mal sehen, was das Rating in der Zwischenzeit macht. Aber Lehrer Kretschmann glaubt ja, das kostet alles überhaupt kein Geld...

EnBW: Ziemlich fix die Internationale Handelskammer, sind wohl alle im Bistro!!!

Bananenrepublik !!: ...keine Angst wir vergessen nicht, auch wenn es erst 2014 weitergeht. Ciao Bella, ciao Stefan.......servus CDU - Filz

Erst 2014?: Bis dahin kann der kleine Nils noch zweimal Schlecker 'retten', was für ein Glück für ihn!

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