Schnäppchenmarkt in Gablenberg Alles günstig – vom Buntstift bis zum Brautkleid

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Beim Schnäppchenmarkt in Gablenberg haben die Einzelhändler aus dem Stadtteil wieder ihre Lager geräumt. Im Angebot war von Schuhen über Schreibwaren bis zum Hochzeitskleid alles, was es im Stuttgarter Osten zu kaufen gibt. Und ja – es gab auch Käuferinnen von Brautkleidern.

Beim Schnäppchenmarkt bietet ein Schuhgeschäft  Ware aus dem Lager an. Foto: Sybille Neth
Beim Schnäppchenmarkt bietet ein Schuhgeschäft Ware aus dem Lager an.Foto: Sybille Neth

S-Ost - Das Angebot beim Schnäppchenmarkt ist wie auf einem richtigen Markt: Schokokugeln, Flatterröcke, Schuhe, Heimtextilien, Kosmetik, Schreibwaren und einiges mehr. 1981 hat der rührige Vorsitzende des Gablenberger Handels-und Gewerbevereins, Peter Metzler, zum ersten Mal die Händler aus dem Osten dazu aufgefordert, vor dem Frühjahr ihre Lager für einen Markt in der Sporthalle der Grund- und Werkrealschule Gablenberg zu räumen.

„Jetzt kommt die Neuware, und wir brauchen Platz“, sagt Schuhhändler Wolfgang Schäfer: Eine stattliche Anzahl Einzelpaare – viele in kleinen oder großen Größen – hat er mitgebracht. Schlecht sei das Geschäft am Samstag nicht gelaufen, eine Bilanz muss er jedoch erst noch ziehen. „Es lohnt sich immer. Man muss sehen, dass es viele Kundenkontakte gibt und dass es Werbung für den Stadtteil ist“, findet Christa Galautz, die ein Kosmetikinstitut betreibt.

„Bei uns gibt es Originalprodukte zu Schnäppchenpreisen“, sagt sie. Von der ersten Stunde an ist sie dabei. Anders Doris Nothnagel mit ihren Brautmoden, die zum zweiten Mal da ist. „Acht Brautkleider haben wir verkauft. Ein paar sogar, ohne dass sie anprobiert wurden“, erzählt sie lachend. An ihren Kleiderständern hängen die großen Größen, denn die bleiben oft übrig. „Mir macht das hier Spaß. Man verkauft hier ganz anders als im Laden.“ Ihr Schreibwarengeschäft haben Monika und Michael Fritz schon vor Jahren aufgegeben. Jetzt sind sie regelmäßig beim Schnäppchenmarkt dabei. Dieses Mal waren sie mit der Kundenfrequenz nicht so ganz zufrieden: „Ich finde, dass es weniger Leute waren“, stellt Monika Fritz fest.

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