
Durchschnittlich 1,2 Prozent sind es, die Versicherte der SDK Süddeutsche Krankenversicherung im nächsten Jahr mehr für ihre private Vollversicherung hinblättern müssen. Wer zusatzversichert ist, hat mit einer durchschnittlichen Erhöhung von 3,6 Prozent zu rechnen. Insgesamt steigen die Kosten im Durchschnitt um 1,7 Prozent. "Ich freue mich sehr über diesen außerordentlich guten Wert. Er zeigt, dass mit einem 40 Jahre alten Tarifwerk stabile Beiträge möglich sind. Langfristig angelegte Tarife dienen den Interessen der Kunden mehr, als wenn ständig neue Versicherungsangebote auf den Markt kommen", sagt Klaus Henkel, der Vorsitzende des Vorstands der SDK. Die SDK unterscheidet sich von den meisten Wettbewerbern in ihren generationenübergreifenden Tarifen. Geschlossene Tarife gibt es bei der SDK nicht.
Neben dem Sonderweg in der Tarifpolitik führt die SDK die vermehrten Prüfgruppen im Haus als Grund für die stabilen Beiträge an. Rechnungen von Leistungserbringern, also Ärzten, Zahnärzten oder Krankenhäusern, würden genauer unter die Lupe genommen. Es gehe darum, falsch gestellte Rechnungen aufzuspüren, sagt das Unternehmen. 2010 konnten so rund 2,7 Millionen Euro gespart werden.
Die SDK, die Sitz und Hauptverwaltung in Fellbach hat, zählt mit rund 700 Millionen Euro Beitragseinnahmen und 580 000 Versicherten zu den größten privaten Krankenversicherern in Süddeutschland.


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