Serie Gipfeltraum: Ein Blinder auf dem Mount Everest Everest-Gipfelsturm 3D

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Andy Holzer ist der einzige blinde Profi-Bergsteiger Europas. Noch im Mai will er auf dem Gipfel des Mount Everest stehen. Wir begleiten ihn mit einer Serie bei seiner Vorbereitung und beim Weg hinauf in eisige Höhen.

Blick von Camp I auf 7000 Meterr auf den Nord- und Nordostgrat, der auf den 8848 Meter hohen Gipfel des Mount Everest führt. Foto: Furtenbach Adventures 6 Bilder
Blick von Camp I auf 7000 Meterr auf den Nord- und Nordostgrat, der auf den 8848 Meter hohen Gipfel des Mount Everest führt. Foto: Furtenbach Adventures

Mount Everest - 18. Mai – 46. Tag der Expedition des „Blind Climber“ Andy Holzer und seines Teams auf den Mount Everest.

Es geht los!

Andy Holzers Aufstieg auf den Mount Everest beginnt. Der blinde Extrembergsteiger hat sich via Satellitentelefon vom Camp I auf 7005 Meter gemeldet. „Klemens, Wolfgang und ich sind alle top fit“, schreibt der 50-Jährige in seinem täglichen Blog. „Ruhepuls ist fast wie zu Hause, das bedeutet, dass wir alle super akklimatisiert sind – und voll motiviert. Wir freuen uns alle, dass es nun endlich losgeht. Auch der Wetterbericht verheißt optimale Bedingungen.“

Daumen halten!

„Jetzt heißt es Daumen halten, Daumen halten“, sagt Sabine Holzer am Telefon. „Meine Daumen gehen vom vielen Drücken schon langsam von Blau ins Lila über. Ich freue mich sehr für und mit unseren Jungs. Möge ihr großer Traum wahr werden. Ich und unsere Männer wissen, dass sehr viele gute Gedanken und Wünsche sie auf ihrem Weg nach oben begleiten. Danke! Und ihr wisst ja wie immer: Keine Nachrichten sind gute Nachrichten!“

Wetter ist top!

Der Wetterbericht verheißt Gutes. Der Expeditions-Veranstalter Furtenbach Adventures aus Innsbruck schreibt: „Der beginnende Monsun in Indien drückt den Jet nach Norden und öffnet das Wetterfenster mit niedrigen Windgeschwindigkeiten in Gipfelhöhe. Wir bitten um Nachsicht, wenn nicht immer sofort aktuelle News gepostet werden können. Das soll nicht gleich Grund zur Sorge sein. Die Kommunikationsmöglichkeiten sind oberhalb von Nordsattel eingeschränkt.“