Smartphones
Die inneren Werte zählen
Judith Weber,
18.02.2011 15:07 Uhr
Selbst auf der Rutsche wollen die Mobilfunkfans im Netz bleiben. Foto: dapd
Barcelona - Ab Freitag wird es wieder etwas ruhiger zugehen am Placa Espanya in Barcelona. Die Touristen, die in den roten Doppeldeckerbussen die spanische Stadt erkunden, werden wieder einen freien Blick auf die herrliche Promenade und den pompösen Kongresspalast haben, der am Ende der Prachtstraße in die Höhe ragt. Das Spektakel auf dem Mobile World Congress (MWC) in Barcelona war groß. Kein Vergleich zur IT-Messe Cebit in Hannover, der immer mehr Aussteller fernbleiben. Riesige Plakate warben an jeder Ecke der Stadt für die weltgrößte Mobilfunkmesse, Taxis drängelten sich vor dem Gelände auf dem Placa Espanya, mehr als 50.000 Besucher hasteten in den vergangenen vier Tagen durch die Hallen, in denen es vor allem um Smartphones, Tablets und das mobile Internet ging.
Mit aller Macht kämpfen die Unternehmen um den neuen Milliardenmarkt des mobilen Internets. Sie buhlen um die Gunst der Kunden, ob es dabei um Betriebssysteme für Smartphones, Apps für die leistungsstarken Handys oder Tablet-PCs geht, die in diesem Jahr immer mehr Anbieter im Programm haben.
Apple hat mit der Einführung seines I-Phones 2007 den Startschuss für die Ausbreitung des mobilen Internets gegeben und die Mobilfunkbranche durcheinandergewirbelt. Plötzlich heißen die Stars nicht mehr Nokia, Samsung oder Motorola, sondern Apple und Google. Und die Konkurrenz versucht mit allerlei Schnickschnack, Kunden zu gewinnen. Asiaten wie ZTE oder HTC bieten besonders preisgünstige, einfache Geräte beziehungsweise Handys mit einem extra Facebook-Knopf an. Sony Ericsson versieht Smartphones mit einer Playstation-Funktion.
Doch heute sind es weder die Farbe, der Klang der Klingeltöne noch irgendwelche Facebook- oder Playstationknöpfe, die über den Kauf eines Smartphones entscheiden, sondern das Betriebssystem des Handys. Ausgerechnet die beiden Branchenfremden Apple und Google haben verstanden, dass die inneren Werte des Handys zählen. Je verbreiteter ein Betriebssystem ist, desto mehr Apps gibt es für die entsprechenden Handys und desto beliebter sind die Geräte. Auch hier hat Apple mit seinem I-OS und dem App-Store Pionierarbeit geleistet. Der Anteil des Nokia-Betriebssystems Symbian hat sich laut den Marktforschern von Gartner seit dem Erscheinen des I-Phones auf 32,6 Prozent halbiert.
Mit aller Macht kämpfen die Unternehmen um den neuen Milliardenmarkt des mobilen Internets. Sie buhlen um die Gunst der Kunden, ob es dabei um Betriebssysteme für Smartphones, Apps für die leistungsstarken Handys oder Tablet-PCs geht, die in diesem Jahr immer mehr Anbieter im Programm haben.
Ehemalige und neue Stars
Apple hat mit der Einführung seines I-Phones 2007 den Startschuss für die Ausbreitung des mobilen Internets gegeben und die Mobilfunkbranche durcheinandergewirbelt. Plötzlich heißen die Stars nicht mehr Nokia, Samsung oder Motorola, sondern Apple und Google. Und die Konkurrenz versucht mit allerlei Schnickschnack, Kunden zu gewinnen. Asiaten wie ZTE oder HTC bieten besonders preisgünstige, einfache Geräte beziehungsweise Handys mit einem extra Facebook-Knopf an. Sony Ericsson versieht Smartphones mit einer Playstation-Funktion.
Doch heute sind es weder die Farbe, der Klang der Klingeltöne noch irgendwelche Facebook- oder Playstationknöpfe, die über den Kauf eines Smartphones entscheiden, sondern das Betriebssystem des Handys. Ausgerechnet die beiden Branchenfremden Apple und Google haben verstanden, dass die inneren Werte des Handys zählen. Je verbreiteter ein Betriebssystem ist, desto mehr Apps gibt es für die entsprechenden Handys und desto beliebter sind die Geräte. Auch hier hat Apple mit seinem I-OS und dem App-Store Pionierarbeit geleistet. Der Anteil des Nokia-Betriebssystems Symbian hat sich laut den Marktforschern von Gartner seit dem Erscheinen des I-Phones auf 32,6 Prozent halbiert.
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