Sonderschau der Wilhelma Clevere Wege der Fortpflanzung

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Eine Sonderausstellung mit dem Titel „Wenn die Banane mit dem Flughund … – Tiere als Bestäuber“ zeigt derzeit die Wilhelma. Die Schau erzählt von den genialen Vermehrungsstrategien, die Pflanzen entwickelt haben.

Eine Striemengrasmaus sitzt auf einem Protea-Strauch. Foto: Wilhelma/Harald Knitter
Eine Striemengrasmaus sitzt auf einem Protea-Strauch.Foto: Wilhelma/Harald Knitter

Bad Cannstatt - Die Wilhelma zeigt derzeit die Sonderausstellung „Wenn die Banane mit dem Flughund … – Tiere als Bestäuber“. Die Besucher erfahren von den cleveren Fortpflanzungsstrategien der Pflanzen. Denn diese sind nun einmal fest am Boden verwurzelt. Die Geschichte von den Bienchen und Blümchen ist allseits bekannt. Doch was für tierische Partnerschaften haben die Pflanzen im Laufe der Evolution noch entwickelt, um die Entfernung zum Artgenossen zu überwinden? Und welche ungewöhnlichen Strategien gibt es, die Blütenstaub-Boten anzulocken?

Geckos bestäuben die Mauritische Glockenblume

Die Ausstellung macht an elf Stationen anschaulich, wie die Fortpflanzung funktioniert. Die Besucher haben sogar die Gelegenheit zu beobachten, wie Geckos eine der seltensten Blumen auf Erden bestäuben: Die Mauritische Glockenblume wächst ausschließlich an der Felswand bei einem Wasserfall auf der Insel Mauritius im Indischen Ozean.

Die Sonderschau ist bis zum 24. April im Wechselschauhaus neben dem Kamelien- und Fuchsienhaus zu sehen. Der Besuch ist im regulären Eintrittspreis enthalten.

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