Spendenaufruf „Hilfe für den Nachbarn“ Mit einer Spende helfen

Achim Wörner, 05.12.2012 00:00 Uhr

Stuttgart - Was ist das für ein Glitzern und Glimmern in den Kaufhäusern und Läden der Stadt! Dreieinhalb Wochen vor dem Weihnachtsfest sind Auslagen und Regale prall gefüllt.

Doch es gibt viele Menschen, die sich den zur Schau gestellten Luxus nicht leisten können. In Stuttgart wächst – wie in anderen Großstädten – die Armut. Das belegt eine neue Studie der Hans-Böckler-Stiftung. Und die Schere zwischen Arm und Reich klafft immer weiter auseinander. Das spüren auch wir von „Hilfe für den Nachbarn“, an die sich die Bedürftigen in ihrer Not wenden.

Im Hartz-IV-Zeitalter fehlt es in Familien oft am Nötigsten: es ist kein Geld übrig, Kindern Wintersachen anzuschaffen, Zahnbehandlungen unterbleiben, weil die Krankenkasse nicht bezahlt – und wehe, die Waschmaschine geht kaputt. In solchen und anderen Fällen springt die StZ-Weihnachtsaktion schnell und unbürokratisch ein. Dabei kommt jeder gespendete Cent bei den Hilfesuchenden an.

„Das Einzige, was die Armut beseitigen kann, ist miteinander zu teilen“, hat die kluge Mutter Teresa einst gesagt. In diesem Sinne wünsche ich Ihnen schon jetzt eine gesegnete Advents- und Weihnachtszeit.

 

 
 
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Kommentare (5)
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DEZ
03
grmpfl, 11:52 Uhr

Immer diese Hilfsaktionen

An sich ja eine gutgemeinte Aktion, so wie alle anderen Spenden- und Hilfesaufrufe kurz vor Weihnachten, aber nur weil 'es viele Menschen gibt, die sich den zur Schau gestellten Luxus nicht leisten können.' heißt das nicht das diese Arm sind. In unserer Gesellschaft wird immer größeren Wert auf teure Image-Produkte (bestes Beispiel I-Phone) gelegt und das eigentlich Wertvollste und kostenlose, nämlich unsere eigenes Leben, wird darüber vergessen. Auch wer nicht viel Geld zur verfügung hat, hat die Möglichkeit es sich einzuteilen und prioritäten zu setzen wofür man was ausgeben möchte und in meinen Augen muss da niemandem (aus-)geholfen werden der ein Auto fährt, ein Smartphone in der Tasche hat und zuhause nen dicken LED/LCD Fehrnseher an der Wand hängen hat. Das Kinder leider immer leer ausgehen am Schluß wenn das Geld knapp wird ist auch nichts neues wenn man sich anschaut wie Kinder in unserer Gesellschaft immer weniger Wert sind und sogar im Weg stehen von den ach so schlauen Erwachsenen...

DEZ
01
horst.sch., 08:32 Uhr

hilfe für den nachbar.

ich finde diese aktion toll,nur frage ich mich wo da unser staat ist.ich bin kein ausländer hasser, aber wenn im ausland was los ist haben wir geld in hülle und fülle.natürlich muß man solchen menschen auch helfen.bei uns ist es doch so,die meisten politiker rufen zu spenden auf und selbst füllen die sich die taschen.beim spenden ist es doch auch so,ein großer teil bleibt in der verwaltung hängen und nur ein kleiner kommt bei den bedürftigen an.

NOV
30
Maierle, 20:47 Uhr

Bitte teilen!!!

'Im Hartz-IV-Zeitalter fehlt es in Familien oft am Nötigsten: es ist kein Geld übrig, Kindern Wintersachen anzuschaffen, Zahnbehandlungen unterbleiben, weil die Krankenkasse nicht bezahlt – und wehe, die Waschmaschine geht kaputt.' und '„Das Einzige, was die Armut beseitigen kann, ist miteinander zu teilen“, hat die kluge Mutter Teresa einst gesagt.' Also, liebe Bundesregierung, lieber Herr Schäuble, teilt mit diesen Menschen!!! Ab dem neuen Jahr wird diesen Familien noch weniger bleiben. Und nicht zu vergessen, die ganzen voll berufstätigen Bürger, welche nicht mal ihren Lebensunterhalt dadurch bestreiten können (für die Rente privat vorsorgen - mit 5 Euro im Monat (häh von was bitte - und dafür dann womöglich 5,50 mehr Rente)), aber Hauptsache die Bilanzen stimmen und Geschäftsführer und Vorstände haben 'cash in the täsch'! Und die Wirtschaft blüht!

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