zum Thema
Die Idee: Wie lassen sich brachliegende Flächen flexibel und mit wenig Aufwand sinnvoll zwischennutzen? Als Antwort auf diese Frage entstand die Idee, gebrauchte Seecontainer zu recyceln, indem die Stirnseite zur Fassade gemacht, die Länge gekappt und das Innere zu einem 15 bis 20 Quadratmeter großem Raum mit Wasser betriebener Deckenheizung und -kühlung, Bad, Wohn- Schlafbereich und auch Küche umgestaltet wird. Ein vertikaler Technikschacht versorgt die gestapelten Module und erlaubt flexible Lösungen an unterschiedlichsten Orten als Hotelstudio, Studentenbude, Kreativbüro oder Schauraum. Und das mit ökologischem Anspruch bis hin zum Passivhausstandard. Die Module können für sich gestapelt oder auch in eine entkernte Gebäudehülle geschoben werden.
Die Macher: Die österreichische Architektin mit Stuttgarter Büro, Sigrid Hintersteininger, und die Argon GmbH haben „Suite4you“ zu ihrem gemeinsamen Projekt gemacht. Hinter Argon stehen der Geschäftsmann Ferdinand Piëch und der Immobilienfachmann Dirk Wehinger, der vor Jahren von der LBBW-Immobilien in die Selbstständigkeit wechselte. Bereits für die LBBW war er mit einem Containerkonzept für Studenten und Kreative befasst, das dann aber nicht weiterverfolgt wurde.


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reaktion der nordbahnhof künslter
die künstler der waggons, die diesen sommer noch an den güterbahnhof umziehen haben auf den artikel mit einem kommentar auf ihrer webseite reagiert: http://waggons.wordpress.com/2011/06/08/planungen-der-stadt-fur-den-guterbahnhof-irritieren-kunstlerinnen/
Bezahlbarer Wohnraum
[... Fürs Erste könnte das kreative Konzept neuen Schwung in die festgefahrene Debatte über die Gestaltung des Quartiers beim Wasen bringen. Zur Erinnerung: die bisher gesetzten Bausteine Wohnen, Gewerbe, Hotels und Bildungszentrum sind politisch ins Wanken geraten, weil Großveranstaltungen wie Konzerte und das Volksfest auf dem benachbarten Cannstatter Wasen sich vielleicht mit Wohnen, zumal gehobenem, doch nicht so recht vertragen...] Wieso schafft man nicht einfach bezahlbaren Wohnraum für Menschen mit niedrigem bis mittlerem Einkommen? Davon gibt es in Stuttgart leider viel zu wenig! Gewerbeflächen, Hotels und gehobenen Wohnraum gibt es in Stuttgart mehr als genug. Manchmal habe ich das Gefühl, dass die Immobilenbranche in Stuttgart den Wohnraum durch absprachen künstlich hochhält...
wer will da nur wohnen?
wer will da nur wohnen? ich jedenfalls nicht. und ich kann mir nicht vorstellen, dass das ein attraktives areal für studenten ist: *lärm zu volksfestzeiten sind nicht gerade der ideale hintergrund zum pauken *die idealen unterkünfte haben eine gute erreichbarkeit zur uni *** und abgesehen davon kann ich mir nicht vorstellen, dass die container ein angenehmes ambiente schaffen, wenn im sommer die sonne drauf brennt und sie aufheizt bzw. im winter das metall die kälte nach innen leitet. oh, die container sollen im winter beheizt werden und im sommer gekühlt? wie ökologisch sinnvoll, gehört das zum plan, energie einzusparen? au weia. *** letztendlich fällt mir zu den conatainern nur ein abgewandelter werbespruch ein: "Wohnst Du noch oder haust Du schon?" ***************************** tja, wenn der OB keinen plan hat, wie man das areal am besten nutzen könnte, ich hätte einen vorchlag: die am gleisfeld gebauten gebäude werden am brachliegenden areal gebaut und auf dem gleisfeld bleiben die gleise. so hat herr schuster sein immobilienprojekt, und der kopfbahnhof kann bleiben.