Stammheim
Fahrgast ohrfeigt Busfahrer
Christine Keck,
09.05.2010 16:55 Uhr
Stuttgart - Ein 48-jähriger Busfahrer ist am Sonntag gegen 0.40 Uhr an der Endhaltestelle Poppenweiler Straße in Stammheim von einem bisher unbekannten Fahrgast ins Gesicht geschlagen worden. Zuvor war es zu einer verbalen Auseinandersetzung mit drei weiteren Fahrgästen gekommen.
Der Busfahrer des Ersatzverkehrs der Linie 15 sprach die drei Fahrgäste an, weil sie den Bus an der Endhaltestelle nicht verlassen wollten. Daraufhin wurde der Fahrer von einem der Unbekannten angegriffen und gegen die Brust gestoßen. Der 48-Jährige fiel in einen Sitz. Kurz darauf stiegen zwei oder drei weitere Männer, die den Bus bereits verlassen hatten, wieder ein. Einer von ihnen trat von hinten an den Busfahrer heran und gab ihm eine Ohrfeige. Daraufhin verließen alle das Fahrzeug und rannten davon. Wie sich später herausstellte, hatten die randalierenden Fahrgäste auch Schutzabdeckungen von mehreren Haltestangen beschädigt.
Bei dem nächtlichen Täter, der den Busfahrer gegen die Brust gestoßen hat, soll es sich um einen etwa 20 Jahre alten Mann handeln. Er ist ungefähr 1,85 Meter groß, schlank und hat ein hageres Gesicht. Er trug eine rote Trainingsjacke und eine dunkle Baseballmütze. Die weiteren Beteiligten können nicht beschrieben werden. Zeugen des Vorfalls werden gebeten, sich mit dem Polizeirevier Ludwigsburger Straße unter der Telefonnummer 8990-3700 in Verbindung zu setzen.
Der Busfahrer des Ersatzverkehrs der Linie 15 sprach die drei Fahrgäste an, weil sie den Bus an der Endhaltestelle nicht verlassen wollten. Daraufhin wurde der Fahrer von einem der Unbekannten angegriffen und gegen die Brust gestoßen. Der 48-Jährige fiel in einen Sitz. Kurz darauf stiegen zwei oder drei weitere Männer, die den Bus bereits verlassen hatten, wieder ein. Einer von ihnen trat von hinten an den Busfahrer heran und gab ihm eine Ohrfeige. Daraufhin verließen alle das Fahrzeug und rannten davon. Wie sich später herausstellte, hatten die randalierenden Fahrgäste auch Schutzabdeckungen von mehreren Haltestangen beschädigt.
Bei dem nächtlichen Täter, der den Busfahrer gegen die Brust gestoßen hat, soll es sich um einen etwa 20 Jahre alten Mann handeln. Er ist ungefähr 1,85 Meter groß, schlank und hat ein hageres Gesicht. Er trug eine rote Trainingsjacke und eine dunkle Baseballmütze. Die weiteren Beteiligten können nicht beschrieben werden. Zeugen des Vorfalls werden gebeten, sich mit dem Polizeirevier Ludwigsburger Straße unter der Telefonnummer 8990-3700 in Verbindung zu setzen.
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Zeitung soll Aufklärung unterstützen!
Die Stuttgarter Zeitung entnimmt ihre Infos doch dem Polizeibericht. Wieso schreibt sie dann nicht: "Bei dem Täter... soll es sich um einen Südländer handeln...", wie im Originalbericht? Die Zeitung sollte doch eine möglicht genaue Personenbeschreibung liefer, um zur Aufklärung beizutragen! Doch mir fällt immer wieder auf, dass Personenbeschreibungen, die auf eine ausländische Herkunft deuten, weggelassen werden. Was soll das?
Überwachung
Die totale Überwachung haben wir schon. Ob noch mehr die Sicherheit fördert? Den jungen Menschen fehlen Aufgaben und Tätigkeiten mit Sinn. Zudem findet Respekt nurnoch verbal statt. Nicht mehr Polizei, sondern eine Polizei die auch mal hinlangen darf. Das würde den Halbstarken zeigen das nicht alles mit 20 Sozialstunden erledigt ist.
Angriff auf Busfahrer
Hier zeigt es sich mal wieder aufs neue, daß hierzulande am falschen Ende gespart wird. Anstatt Millionen und gar Milliarden für solch unsinnige Projekte wie z.B. Stuttgart 21 auszugeben, wäre dieses Geld wahrlich an anderen Stellen, wie z.B. mehr Arbeitsplätzen bei der Polizei besser aufgehoben! Statt dessen aber werden die Stellen bei der Polizei immer weiter reduziert. Außerdem fände ich es sinnvoll, wenn zumindest in den späteren Abendstunden und am frühen Morgen, in Bussen und Bahnen nicht nur in der Innenstadt, sondern auch in den Vorort-Bezirken verstärkt Patrouillen stattfinden. Außerdem sollten Haltestellen und öffentliche Plätze verstärkt durch Kameras überwacht werden.