Stuttgart 21 Bahn-Aufsichtsratschef Felcht kommt doch in Verkehrsausschuss

Von dpa/lsw 

Bahn-Aufsichtsratschef Utz-Hellmuth Felcht will nun doch zum Thema Stuttgart 21 in den Verkehrsausschuss des Bundestags kommen. Termin ist der 27. Februar. Auch Rüdiger Grube und Volker Kefer wollen den Abgeordneten Rede und Antwort stehen.

Utz-Hellmuth Felcht (r.) will an einer Sitzung des Verkehrsausschusses teilnehmen. Foto: dpa-Zentralbild
Utz-Hellmuth Felcht (r.) will an einer Sitzung des Verkehrsausschusses teilnehmen.Foto: dpa-Zentralbild

Stuttgart - Bahn-Aufsichtsratschef Utz-Hellmuth Felcht will nun doch zum Thema Stuttgart 21 in den Verkehrsausschuss des Bundestags kommen. Felcht hat eine Einladung zur Sitzung am 27. Februar angenommen, wie der bundeseigene Konzern am Donnerstag in Berlin mitteilte. Wegen der Kostenexplosion bei dem Bahnprojekt wollen auch Bahnchef Rüdiger Grube und Infrastruktur-Vorstand Volker Kefer den Abgeordneten Rede und Antwort stehen.

Felcht hatte den Obleuten der Fraktionen zunächst einen Meinungsaustausch in der Bahn-Zentrale angeboten. Der Ausschuss beharrte aber darauf, dass er ins Parlament kommt, um alle Mitglieder direkt aus erster Hand zu informieren.

  Artikel teilen
16 KommentareKommentar schreiben

Eine Hand wäscht also die andere. Hier der Ramsauer Peter und dort seine Spezeln.: http://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/utz-hellmuth-felcht-ramsauer-vertrauter-wird-bahn-aufsichtsratschef/1715056.html

@DR. Horst-Kevin 14:27: Sogar die Welt, Bild, faz, Focus, spiegel , Stern, Sz, taz, und alle klugen Blätter stellen ihrem so hochgelobtem Loch 21 ein miserables Zeugnis aus! Da kriegt der Slogan : >>Kevin allein zu haus<< eine ganz andere Bedeutung. solo für Onkel, wäre der bessere Titel. Die Betonung liegt auf ONKEL.....

Ach Gottchen: Diese 'Kontextwochenzeitung' wird auch nicht besser, wenn man den Link mehrmals postet. Ich frage mich ernsthaft, wie man diese Aneinandereihung von schlecht recherchiertem Unsinn, verpackt in verwirrtem Deutsch, überhaupt glauben kann. Das ist doch nur so ein Propagandainstrument der Gegner. Was dieses Gehabe ums Protokoll bei Bahn und Abgeordneten soll, verstehe ich allerdings auch nicht. Typisches Macho-Verhalten um zu sehen, wer der größte Mops ist. Das muss nicht sein und hilft dem Projekt auch nicht weiter.

Fussnote könnte einigen das Amt kosten: Wenn es stimmt, was in öffentlichen Schreiben an die Aufsichtsbehörden bereits bekannt ist, so könnten hier noch einige über die Ausnahmegenehmigung für das Gefälle des Tiefbahnhofes zur Rechenschaft gezogen werden. Unter der u.g. Quelle findet man eine Fussnote dazu, dass der zuständige Fachbeamte beim Eisenbahnbundesamt so unter Druck gesetzt worden sein soll (das Gefälle des Tiefbahnhofs zu genehmigen), dass er einen Rechtsanwalt aufgesucht hat, um im Schadensverfall nicht persönlich straf- und zivilrechtlich zur Verantwortung gezogen zu werden. Diese Angelegenheit entwickelt immer mehr das Potential zum Wirtschafts- und Politkrimi. Quelle: Fussnote Nr.10 im Schreiben der Ingenieure22 (Dipl.-Ing. Hans Heydemann) vom 10.01.13 an den Präsidenten des Eisenbahnbundesamtes, nachrichtlich auch an LM Hermann und BM Ramsauer

wer die Wahl hat, hat die Qual: Tor 1: da geht´s zum Verkehrsausschuss; Tor 2: mit einem Tritt in den Hintern weg von dem profitablen Posten des Aufsichtsrats.

Artikel kommentieren

Melden Sie sich jetzt an!
Um Artikel kommentieren zu können, ist eine Registrierung erforderlich. Sie müssen dabei Ihren Namen sowie eine gültige E-Mail-Adresse (wird nicht veröffentlicht) angeben. Bei Abgabe Ihrer Kommentare wird Ihr Name angezeigt. Alternativ können Sie sich mit Ihrem Facebook-Account anmelden.