Stuttgart 21 Bahn beharrt auf Fertigstellung Ende 2021

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Man orakelt, wenn es um den Zeitpunkt der Inbetriebnahme des Tiefbahnhofs und der Neubaustrecke nach Ulm geht. Projektsprecher Wolfgang Dietrich spricht nun von „Irritationen“ und hält den Termin 2021 nach wie vor für realistisch.

Die Vorbereitungsarbeiten für das Portal des Fildertunnels laufen auf Hochtouren. Auf dem Areal zwischen der A 8 und Fasanenhof wird Erde abgetragen. Foto: Michael Steinert 12 Bilder
Die Vorbereitungsarbeiten für das Portal des Fildertunnels laufen auf Hochtouren. Auf dem Areal zwischen der A 8 und Fasanenhof wird Erde abgetragen.Foto: Michael Steinert

Stuttgart - Exakt drei Wochen nach der jüngsten Sitzung des Lenkungskreises hat die Bahn die Sprache wieder gefunden. Am Abend des 23. Juli hatte Verkehrsminister Winfried Hermann (Grüne) nach dem Treffen aus Unterlagen der Bahn zitiert, wonach der Konzern selbst mit 80-prozentiger Wahrscheinlichkeit erst im Dezember 2022 mit der Inbetriebnahme des Tiefbahnhofs und der Neubaustrecke nach Ulm rechne. In den vom Infrastrukturvorstand Volker Kefer vorgelegten Papieren waren aber auch – mit abnehmender Wahrscheinlichkeit – später Fertigstellungstermine bis Dezember 2024 genannt. Zur Erinnerung: Ursprünglich sollten Stuttgart 21 und die Neubaustrecke zum Jahreswechsel 2019/2020 fertig sein, der bisher von der Bahn genannte Termin im Dezember 2021 bedeutet schon zwei Jahre Verzug.

Der Projektsprecher Wolfgang Dietrich hat nun am Dienstag vor Medienvertretern bekräftigt, dass „für uns nach wie vor Dezember 2021 der Zeitpunkt der Inbetriebnahme ist“. Darauf seien alle Bauplanungen ausgerichtet. „Der Termin 2022 ist falsch“, sagte Dietrich. Kefer begründete die in den Unterlagen genannten Daten nach der Lenkungskreissitzung als kaufmännische Termine, bei denen es darum gehe, wie wahrscheinlich es sei, dass durch Verzögerungen Mehrkosten entstünden. Allerdings ist auch in der Begründung des Aufsichtsratsbeschlusses im März für die Erhöhung des Kostenrahmens von 4,5 auf 6,8 Milliarden Euro von einer Fertigstellung im Dezember 2022 die Rede. Zudem haben Wirtschaftsprüfer in einer Plausibilitätsprüfung der bahninternen Papiere vor weiteren Zeit- und Kostenrisiken gewarnt.

Bahn vertraut auf Terminsteuerungssystem

All dies ficht Dietrich nicht an. Im Zusammenhang mit der Lenkungskreissitzungen sprach er nun von „Irritationen“ und betonte: „Niemand bei der Bahn geht von einem anderen Termin als Dezember 2021 aus“. Alle seien auf dieses Datum eingeschworen, alle Verträge mit den Baufirmen darauf ausgelegt – „alle kämpfen darum, dass dieser Termin eingehalten wird“. Dietrich stellte auch ein Terminsteuerungssystem vor, das es erlaube, mögliche Zeitrisiken trotz der komplexen Zusammenhänge zu erkennen und frühzeitig dagegen zusteuern. „Nicht jede Verzögerung bedeutet automatisch, dass die Inbetriebnahme gefährdet ist“, sagte er.

Flughafenabschnitt

Neben dem Brandschutz und dem Grundwassermanagement sei das Planfeststellungsverfahren für den Filder­abschnitt das zeitkritischste Thema. Durch Informationsveranstaltungen in den Gemeinde- und Bezirksbeiräten wolle man den Prozess beschleunigen, damit Anfang 2015 die Genehmigung vorliegen könne. Dietrich räumte aber auch ein, dass die Flughafenanbindung auch nach der Inbetriebnahme erfolgen könne.

Grundwassermanagement

Die in einer Halle im Stuttgarter Schlossgarten gebaute Anlage befindet sich seit vergangener Woche im Probebetrieb. Vermutlich Ende September wird bei den Bauarbeiten für die südliche Rettungszufahrt des Fildertunnels und auf der Baustelle der SSB erstmals mit Grundwasser gerechnet, das abgepumpt werden muss. Zudem erwartet Dietrich, dass nach der Terminierung der Anhörung das Genehmigungsverfahren für die Entnahme von 6,8 statt drei Millionen Kubikmeter Grundwasser in den nächsten Monaten beendet wird. „Die Genehmigung sollte Anfang 2014 vorliegen, sonst gibt es Probleme“, sagt er.

Brandschutz

Noch immer stimmen die Bahn, das Eisenbahnbundesamt und die Feuerwehr das Brandschutzkonzept für den Tiefbahnhof ab. Ursprünglich war geplant, den Stuttgarter Gemeinderat im Juli darüber zu informieren. Jetzt hofft Dietrich, dass im Oktober oder November ein Zwischenstand mitgeteilt werden kann. Es gibt unterschiedliche Einschätzungen, ob die Fluchtwege über die neuen Treppenhäuser ausreichend sind. Die Feuerwehr befürchtet, dass die Menschen in verrauchte Bereiche auf das Dach des Tiefbahnhofs geführt werden, da dorthin auch entlüftet werden soll. Dietrich rechnet damit, dass das Brandschutzkonzept im Frühjahr 2014 genehmigt wird.

Fildertunnel

Die mehr als 53 000 und zwölf Tonnen schweren Betonfertigteile für die Innenwände werden von der Firma Max Bögl aus dem 240 Kilometer entfernten Sengenthal (Kreis Neumarkt) nach Stuttgart geliefert. Für den Bahntransport kämen als Endstation der Hafen oder der Güterbahnhof Kornwestheim in Frage, sagte Dietrich. Von dort aus müssten die Segmente auf Lastwagen zum Tunnelportal im Gewerbegebiet Fasanenhof transportiert werden. Dietrich schloss aber nicht aus, dass ein Teil der Segmente auch nur auf dem Lastwagen von Sengenthal nach Stuttgart geliefert würde. Ende September (und nicht erst Ende des Jahres, wie Bögl erklärt hatte), soll ein Logistikkonzept vorgestellt werden.

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AUG 22 Eisenbahner pro S21, 18:26 Uhr - Wir siond fast am AUG 22 Eisenbahner pro S21, 18:26 Uhr Wir sind fast am Ziel!!E: Gleisvorfeld : Wie gesagt nicht mehr als einige Plausibilitätsbetrachtungen eine Laien, vielleicht findet sicjh ein anderer Forist, der das mit ihnen weiter diskutiert ______________________________________________________Stillegung : Wo habe ich gesagt, dass B und C Bahnhöfe sind? Das sind im allgemeinsten Sinne Streckenpunkte, markante Punkte, die etwa einen Blockabschnitt zur Signalsteuerung kennzeichnen. Man könnte noch genauer hinschauen und sagen aus D wird D``da der Bahnhof D seine geographische Lage (geringfügig) ändert. Bin echt gespannt, was das VG Stuttgart, dass sich doch so gerne hinter Formalien verschanzt, dazu sagt.

Wenn alle heute gefahrenen Verbindungen weiterhin fahrbar sind, liegt keine Stilllegung vor!: Werter Herr Kober! "Gleisvorfeld: Ob 4 oder 6 Zulaufgleise aus DERSELBENi Rchtung sollte für die Grundkonzeption egal sein." Nein, mitnichten, das wäre im Falle der Cannstatter Gleise eine der Grundfragen, bevor man ein Weichenfeld konzipieren würde. Und auch jene nach der Belegung der Zulaufgleise: wenn man die neuen, westlichen Gleise für die S-Bahn vorbehalten würde (ähnlich der S21-Planung), dann sähe das Gleisvorfeld komplett anders aus als wenn dort die RE von Tübingen/Rems/Murr fahren würden. Letztreres würde wieder einen kompletten Umbau des Cannstatter Knoten bedingen. _________________________________________________________ "ber das diskutieren sie besser mit einem Eisenbahnhingenieur Stillegung: Wenn ich heute von A nach D über B und C fahre und zukünftig von A nach D über E, dann werden dioe Strecken a-b, bn-c,c-d stillgelegt." In ihrem hypothetischen Beispiel wäre das so, aber bei Stuttgart21 gibt es diesen Fall nicht, da zwischen dem jeweils letzten RE-Halt und dem Hbf keine Bahnhöfe mehr liegen. Sie können heute von Böblingen zum Hbf fahren, von Cannstatt zum Hbf und von Zuffenhausen zum Hbf, und sie können dies auch künftig. Die von Ihnen bezeichneten Zwischenhalte B und C gibt es nicht, deshalb stellt sich auch die Frage nicht, ob diese Verbindung stillgelegt wird. Die Zwischenhalte, die tatsächlich existieren (Vaihingen, Feuerbach, Nordbahnhof etc.) sind heute nur von der S-Bahn anfahrbar und werden dies auch in Zukunft sein. Es gibt also keine heute gefahrene Verkehrsleistung, die Sie nicht auch künftig anbieten können, ergo keine Stilllegung!

AUG 21 Eisenbahner pro S21, 17:17 Uhr: Gleisvorfeld: Ob 4 oder 6 Zulaufgleise aus DERSELBENi Rchtung sollte für die Grundkonzeption egal sein. Aber das diskutieren sie besser mit einem Eisenbahnhingenieur Stillegung: Wenn ich heute von A nach D über B und C fahre und zukünftig von A nach D über E, dann werden dioe Strecken a-b, bn-c,c-d stillgelegt.

AUG 20 Architekt, 12:39 Uhr Zu viele unangenehme Wahrheiten?: Wenn ich auf Zeitungskommentare verweise, dann im Sinne von ;Ich schließe mich der Meinung an“ Aber das ist in ihren Augen ja nur geistloses nachplappern. Mit all den aufgezählten Beschimpfungen haben sie MICH (persönlich) nicht bedacht, aber in eine bestimmte Schublade eingeordnet. Wieder einer von den Fortschrittsverweigeren der die einmaligen Chancen von S21 mit seinem beschränkten Horizont nicht begreift Aus meiner Meinung habe ich kein Hehl gemacht, ich lehne S21 aufgrund seines Alles oder Nichts Prinzips ab. Um die Welt zu verbessern, muss ich sie nicht neu erfinden, es geht auch mit mehr oder weniger großen Korrekturen, bei denen Kompromisse möglich sind, eben den nach dem Modularprinzip modernisierten Bahnknoten, wobei - zur Klarstellung – die NBS Stgt – Ulm nicht dazu gehört, auch wenn sie fröhlich alles in einen Topf werfen. ______________________________________________________ Ungeheuerlich finde ich, wenn sie den Gegnern vorwerfen, sie hätten einen Graben durch die Stadt gezogen. Ganz aktuell dazu passend die Einschätzung des Protestes von einem Besucher der letzten Montagsdemo „Ich bin schwer beeindruckt von der Friedlichkeit des Protests und der Vielzahl unterschiedlicher Menschen, die sich hier zusammenfinden“ Interessiert sie natürlich nicht, Meinung irgendeines (einschlägigen) Journalisten die einfach nachgeplappert wird, oder? ______________________________________________________ Bisher ist S21 ein Lehrstück in Sachen Arroganz der Macht, an der die Schlichtung gescheitert ist (egal was Geissler zum Schluss verkündet, S21 wird gebaut, siehe Kommentar aus der Süddeutschen), es zum Schoßgarteneinsatz kam (wenn ihr mir den Fehdehandschuh hinwerft, ICH greife den auf) und die Volksabstimmung auch wenn hehre Absichten damit verbunden waren, zwangsläufig eine Mogelpackung (es war nicht möglich über S21 ja/nein abzustimmen) bleiben musste. Jüngstes Beispiel : Debatte um die Stabilität des Bahnhofturmes. Ließe sich mit Probebohrungen binnen eines Monats endgültig und abschließend klären. Die kommen in unserer Bauplanung, in die wir uns nicht reinreden lassen, nicht vor und kosten einen 4-stelligen EURO-Betrag Das waren jetzt viele Worte vermutlich gegen die Wand geredet? ______________________________________________________ Trotz Wand (siehe erster ZEIT-Artikel).auch noch etwas fachliches. Wo und wann habe ich UNSACHLICH über das Modularitätsprinzip geredet? Sarkastisch über das Alles oder Nichts Prinzip von S21 ja, aber das ist meiner persönlichen ablehnenden Haltung zu S21 geschuldet. Hier gibt es keine Kompromisse, egal wie gut oder schlecht sie sind. „Doch ich glaube, dass sich die Module zu einem relativ sinnvollen Ganzen zusammensetzen lassen. Aber egal wie ich die Module zusammensetze, es kommt immer weniger raus als bei S 21.“ Wie viel weniger? Stimmt das überhaupt? ______________________________________________________ Module Park und Stadterweiterung schließen sich gegenseitig aus? Warum? „Aber keiner der Gegner, weder Stocker noch Rockenbauch hat erzählt, dass es entweder das Modul Park gibt oder das Modul Stadtviertel, ODER BEIDES in kleiner Form“. Im übrigen, trommeln gehört zum Handwerk. Keiner der Befürworter hat gesagt, dass der konzipierte Bahnhof über kein genehmigungsfähiges Brandschutzkonzept verfügt, statt dessen wurde immer mit 30% Leistungssteigerung getrommelt.. ______________________________________________________ Modul Schnellbahn durchs Neckar- und Filstal versus Modul Neigetechnik. Kein Problem der Art des Bahnhofes, sondern der NBS, die zumindest bei K21, aber nicht beim modernisierten Kopfbahnhof ? nach ihrer Meinung anschließbar ______________________________________________________ Modul Park mit neuen zentrumsnahen Bäumen. Lassen sie sich von einem Biologen einmal ausrechnen, wie viel TAUSEND neue sie pflanzen müssen, um die Ökobilanz auszugleichen. ______________________________________________________ Modul Stadterweiterung Dringend benötigter Wohnraum, der nur bei S21 entsteht ? Was für Wohnraum? Jedenfalls nach ihrer Aussage keine Sozialwohnungen. Sondern? Nach Ansicht von @Eisenbahner soll der Immobilienmarkt zusammenbrechen (weshalb natürlich die „Perlenkettenwitwen vom Killesberg“ alle S21-Gegner sind) Spräche FÜR Sozialwohnungen. Was ist aus der noch von „unseren“ .N.N. ins Leben gerufenen Stiftung geworden? Erste Anzeichen von Rezession habe ich am Wochenende beim Besuch meiner ehemaligen „Schimmelbutze“ im Think K Komplex feststellen können. Die kinderreichen (>=3) Familien sind Schlange gestanden zum Kauf von5-ZI ETWen (6.000,- EUR / qm) ______________________________________________________ Zum Thema Lärm folgenden Kommentar lesen. >> ______________________________________________________ Eisenbahntechnisch bleibt ihr zentrales Argument der Fahrtzeitverkürzung. Auch hier wieder :Bahnhof bringt nichts (wesentliches) nur die NBS, aber bei Stgt – München waren die Fahrtzeiten vor 15 Jahren schon kürzer als heute. Mein Kritikpunkt am neuen Bahnhof : S21 hat einen grundlegenden Geburtsfehler: Nicht der Bahnhof richtet sich nach dem Bedarf, sondern umgekehrt der Bedarf richtet sich nach dem (vorgegebenen) Bahnhof. Paradebeispiel @Eisenbahners Durchmesserlinien. Für die gibt es heute keinen Bedarf? Das ändert sich mit S21,dann wird es einen geben ______________________________________________________ Noch eine Frage zu ihrer Antwort an Frank: „Wenn in irgendeiner Planfeststellung was von 32 Zügen steht, dann ist das eine Annahme die die Bahn getroffen hat. Das heißt nicht, dass nicht auch 40 oder 45 Züge fahren können und werden.“ Werden? Woher nehmen sie diese Gewissheit ? Den (großspurig) angekündigten Beweis ist die Bahn bis heute schuldig geblieben. KONZIPIERT ist der Bahnhof für 32 Züge und die ihr entsprechende Personenzahl,

Wie soll man ein Weichenfeld planen ohne Kenntnis der Zulaufstrecken?: Werter Herr Kober! "DARF nicht möglich sein, denn das wäre das Todesurteil für S21" Nicht im geringsten, S21 ist im Bau, und die Vergabe ist so weit fortgeschritten, dass sich das Projekt nicht mehr ohne Milliardendesaster abbrechen lässt. Ob Ihnen das gefällt oder nicht, aber für Alternativen oder gar einen Ausbau des Sackbahnhofes interessiert sich außerhalb der Montagskirche niemand mehr. Auch die Grünen haben das längst aufgegeben. ___________________________________________________________ "aber als Laie sage ich, die Zahl der möglicherweise neuer Zulaufstrecken und ihre mögliche Lage ist begrenzt, da muss es möglich sein ein modernes, flexibles Gleisvorfeld aufbauend auf dem vorhandenen zu schaffen, dass diese Möglichkeiten vorsieht. " Nein, das ist es nicht. Wenn Sie ein Gleisvorfeld planen, müssen Sie wissen, von welcher Strecke Sie in welche Bahnsteiggleise über welche Zulaufstrecken fahren wollen/können. Die Frage, ob Sie von Cannstatt 4, 5 oder 6 Zulaufgleise zum Weichenfeld haben werden und ob die westlichen Gleise oder die mittleren der S-Bahn dienen, ist für die ganze Architektur des Weichenfeldes (und in diesem Fall noch der ganzen Struktur in Cannstatt) essentiell. Sie brauchen gar nicht erst anzufangen zu planen, bevor Sie nicht die Genehmigung für die neuen Zulaufgleise haben. Wo diese wiederum verlaufen und wie sie angeschlossen sind, kann man erst entscheiden, wenn man weiß, ob man den Abstellbahnhof nach Untertürkheim verlegt und eine evtl. NBS über Untertürkheim anbindet. Die scheinbaren "Module" bedingen einander und können nicht unabhängig voneinander sinnvoll geplant oder gar gebaut werden. Oder man baut alle 10 Jahre ein neues Weichenfeld, wenn ein neues Zulaufgleis dazukommt. _________________________________________________________ "Spätestens bei der „anderen Stelle“ liegt eine Stillegung vor. Um ihr altes Haus an anderer Stelle neu aufzubauen, brauchen sie erst eine Abrissgenehmigung für das alte Haus." Eine Stilllegung ist etwas anderes als eine Abrissgenehmigung. Letztere liegt im Falle S21 mit der Planfeststellung bereits vor, da müssen wir also nicht drüber diskutieren. Und eine Stilllegung findet nicht statt, solange alle Verkehrsverbindungen und Bahnhofsstandorte erhalten bleiben. Ob die Gleise an exakt derselben Stelle verlaufen wie früher oder an anderer Stelle geführt sind, ist für die Frage der Stilllegung einer Strecke unerheblich. Solange Sie noch von Cannstatt nach Hbf fahren und Fahrgäste am Bonatzbau aussteigen lassen können, gilt die Strecke als nicht stillgelegt, und die alten Gleise können ohne Verfahren abgebaut werden. ________________________________________________________ "Abstellen/warten von Zügen ist also etwas für Modelleisenbahner, da sie nicht zu den „tatsächlichen“ Verkehrsleistungen zählen." Betriebsfahrten zählen nicht zu den Verkehrsleistugen, da kein Fahrgast befördert werden darf. Insofern ist Ihre Bemerkung obsolet.

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