Stuttgart 21 Bahn will neue Führungsebene schaffen

Von dpad 

Die Deutsche Bahn will die Organisation beim Bau des Bahnprojekts Stuttgart 21 optimieren und einem Zeitungsbericht zufolge dafür eine neue Führungsebene schaffen.

Laut einem Zeitungsbericht will die Deutsche Bahn eine neue Führungsebene zur Optimierung von Stuttgart 21 schaffen. Foto: dpa
Laut einem Zeitungsbericht will die Deutsche Bahn eine neue Führungsebene zur Optimierung von Stuttgart 21 schaffen.Foto: dpa

Stuttgart - Die Deutsche Bahn will die Organisation beim Bau des Bahnprojekts Stuttgart 21 optimieren und einem Zeitungsbericht zufolge dafür eine neue Führungsebene schaffen. Diese solle zwischen der mit dem Bau beauftragten DB Projektbau GmBH und den beiden Auftraggebern im Bahnkonzern angesiedelt werden, berichteten die „Stuttgarter Nachrichten“ (Mittwochausgabe) unter Berufung auf den Bahnkonzern.

Ziel der aus zwei oder drei Topmanagern bestehenden Führungsebene sei eine Straffung und Stärkung der Entscheidungswege. Der Bahn-Aufsichtsrat wolle am 12. Dezember darüber entscheiden.

Stuttgart 21-Sprecher Wolfgang Dietrich wies den Bericht auf dapd-Anfrage als Spekulation zurück. Er sagte, es sei ein permanenter Prozess, dass die Organisation gestrafft und optimiert werden solle. „Aber zu welchem Ergebnis er kommt, ist offen“, betonte Dietrich.

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53 KommentareKommentar schreiben

Reformfreund: Keineswegs habe ich Unsinn geschrieben!: Ich habe nur auf Stuttgart 21 übertragen, was in dem von Ihnen angegebenen Schreiben verklausuliert dargestellt ist. Das Schreiben ist ein großartiges Beispiel für „Herrschaftssprache“. Der Normalbürger versteht sie nicht. Da steht zum Beispiel: „Die Bestandsaufnahme ist ernüchternd“. In der Umgangssprache heißt das: Es ist beschissen gelaufen. Wir finden eine in vergleichbarer Weise verklausulierte Sprache in den Mitteilungen der Versicherungen, die wir einmal im Jahr erhalten. Wir werden nicht etwa darüber informiert, dass die Beiträge erhöht werden, sondern, dass sie „angepasst“ werden. – Übrigens: Dass S 21 seit der Volksabstimmung nicht vorangekommen ist, dass sich Pannen häuften, dass nach wie vor zentrale Genehmigungen nicht vorliegen, dass der Verzug schon 1 Jahr beträgt und sich weiter erhöhen wird, da das erweiterte Grundwassermanagement erst im Verlauf des Jahres 2013 oder auch erst 2014 in Betrieb gehen kann – das alles kann Ihnen nicht entgangen sein. Die Bahnspitze hat es jedenfalls gemerkt, und sie handelt.

Unsinn: @Ludicus. Unsinn. Die Zielrichtung des Keferschen Schreibens ist doch ganz anders, als Sie es vermuten. Lesen Sie doch selber nach, worum es wirklich geht: http://www.stuttgarter-zeitung.de/media.pdffile.4d8f84be-56e3-4db1-a0af-7b5c3776598e.original.media

An den Eintrag von Der schräge Otto, 19:07 Uhr - Stuttgart 21 kommt, - gehen Sie mal die Baustellen ab. - Hier gibt es kein zurück mehr, - daß verändert und verbessert gebaut wird, ist ein anderes Thema.: Wenn es denn nur am Geld liegt, - dieß ist ebenfalls relativ zum Geldwerteverfall zu sehen. - Die Bahn rechnet hier auf Jahrzehnte.

Reformfreund: Sehr richtig, was Sie schreiben!: Das ist es ja, worauf Kritiker dauernd hinweisen: dass das Management bei S 21 chaotisch ist. Stimmt, was Sie schreiben: 'Kefer und Grube packen endlich Reformen an. Gut so. Müssten eigentlich auch die Gegner der Bahn finden, denn sie fordern doch ständig Reformen und bessere Planungen.' Die Einsicht, dass es so wie bisher nicht weitergehen kann, ist nur endlich Kefer und Grube gekommen. Aber die S 21-Fans hier in den Foren der Stuttgarter Zeitungen haben immer Zeter und Mordio geschrien, haben den Kritikern Ahnungslosigkeit, Lügen und was sonst noch vorgeworfen, wenn sie auf Schwächen der Planung und Durchführung hingewiesen wurden. – Ob die neuen Führungskräfte Positives bewirken, wird man sehen.

Reformen nötig: Kefer und Grube packen endlich Reformen an. Gut so. Müssten eigentlich auch die Gegner der Bahn finden, denn sie fordern doch ständig Reformen und bessere Planungen. Oder ist es jetzt wieder nicht recht?

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