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Stuttgart - Im Vorfeld der Rodungsarbeiten im Mittleren Schlossgarten hatte die Landesregierung, allen voran der grüne Ministerpräsident Winfried Kretschmann, mehrfach die Befürchtung geäußert, dass hinterher nicht viel passiert und die Bahn der Stadt ein Trümmerfeld hinterlässt. Genährt wird diese Sorge von dem Umstand, dass die Arbeiten an der Anlage für das Grundwassermanagement derzeit ruhen müssen und die Bahn vor der Fertigstellung nicht richtig in die Tiefe graben kann.
Die Bahn selbst hat diesen Befürchtungen in der Vergangenheit genauso oft widersprochen. „Die Aussage, es passiere auf der Baustelle bis Oktober nichts, ist definitiv falsch“, betonte der Projektsprecher Wolfgang Dietrich am Mittwoch erneut. Nachdem die Bahn bis Ende Februar die Bäume gefällt und versetzt habe, werde der Rest des Baufeldes gerodet und eingeebnet, so Dietrich. Das werde zwei bis drei Wochen dauern. Danach wolle man damit beginnen, die Baulogistikstraßen im Schlossgarten einzurichten.
Im Sommer geht es richtig los
Im Sommer will die Bahn laut Dietrich dann mit den eigentlichen Erdarbeiten für den Tiefbahnhof beginnen und bis zum Grundwasserspiegel graben. Spätestens im November soll dann die Grundwasseranlage in Betrieb gehen. Zuvor müssen ein ergänzendes Artenschutzverfahren sowie ein weiteres Änderungsverfahren abgeschlossen sein, da die Bahn doppelt so viel Grundwasser als zuerst geplant abpumpen will.
Mit dem Abriss des Südflügels will die Bahn nach derzeitigem Plan Ende März fertig sein. Anschließend könne man auch die Vorbereitungen für den neuen Zugang vom Süden in den Mittleren Schlossgarten einleiten, so Dietrich. Gleichzeitig soll außerdem mit den Arbeiten am Querbahnsteig als Verbindung zwischen den in Richtung Bad Cannstatt verlängerten Bahnsteigen begonnen werden.
Rohbau für Technikgebäude
Auch auf dem Gelände des abgerissenen Nordflügels stehen laut Projektsprecher Dietrich demnächst größere Arbeiten an. So soll dort von April an der Rohbau für das Technikgebäude unter dem Kurt-Georg-Kiessinger-Platz entstehen. Die Arbeiten an dem Gebäude hatten, wie mehrfach berichtet, neu ausgeschrieben werden müssen, nachdem die Stuttgarter Baufirma Wolf & Müller den Auftrag wieder zurückgegeben hatte, ohne einen Grund dafür zu nennen. Ebenfalls noch im April, spätestens Anfang Mai soll zudem mit dem Teilabriss der alten Bundesbahndirektion an der Heilbronner Straße begonnen werden, so Dietrich. Derzeit werde der hintere Teil des Gebäudes, der vom Abriss betroffen ist, entkernt und vorbereitet.


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Es wird jetzt Zeit, solche tumben Kommentare der Befürworter zu sammeln
"FEB 16 19:14 Uhr, geschrieben von Z. Bisher alle Prognosen der Bahnhofsgegner gescheitert Eins hat der jahrelange Streit gelehrt: Bisher sind alle Prognosen der Bahnhofsgegner gescheitert. Und zwar total. Auch die der baulichen Katastrophe wird scheitern, und die, dass gar nicht gebaut werden wird, und die, dass die Bahn jämmerlich versagen wird. Alle werden ihren Job ordentlich und gut machen, wie wir das im Ländle gewohnt sind. Mir könnet doch ebbes! Ha no!" Sobald es dann soweit ist, machen wir auch eine Herzilein-Seite auf mit den besten Beiträgen zu S21 von Schuster, Kefer, Grube und solchen hier.
@LEOPARD
Herzlichen Dank für ihren genialen Artikel. Wenn ich Glück habe wird meiner auch veröffentlicht, obwohl er an Inhalt, Tatsachen und brillanten Aussagen nach genauer Recherche, ihrem Artikel auch nicht annähernd das Grundwasser vom Bahnhof reichen kann. Was hat es für eine Bewandtnis, dass sie die Feststelltaste am PC auf Dauerfunktion schalten? Stellen sie damit ihre Aussagen fest? Sie sind genial und könnten durchaus Präsidentenkandidat werden. Frau Merkel nimmt gerne Menschen ihrer Couleur, melden sie sich schnell dort.
Hand in Hand
Na, dann wird die Desinformation dieser "Zeitung" wohl auch nicht pausieren.