Stuttgart 21 Bahn will vertrauliche Informationen liefern

Von dpa 

Im Streit über Informationen zum Bahnprojekt Stuttgart 21 will die Bahn den Projektpartnern vertrauliche Informationen in einem sogenannten Datenraum bereitstellen, kündigte Volker Kefer am Montag an.

Fritz Kuhn, Winfried Hermann und Volker Kefer bei einer Pressekonferenz nach dem Treffen des Stuttgart-21-Lenkungskreises Foto: dpa 28 Bilder
Fritz Kuhn, Winfried Hermann und Volker Kefer bei einer Pressekonferenz nach dem Treffen des Stuttgart-21-LenkungskreisesFoto: dpa

Stuttgart - Im Streit über Informationen zum Bahnprojekt Stuttgart 21 will die Bahn den Projektpartnern vertrauliche Informationen in einem sogenannten Datenraum bereitstellen. Projektpartner könnten bestimmte Menschen benennen, die Zugang zu den sensiblen Daten bekommen, erläuterte Bahn-Technikvorstand Volker Kefer am Montag nach der informellen Lenkungskreis-Sitzung zu S 21 in Stuttgart.

Die Vertraulichkeit sei nötig, um den Wettbewerb der Unternehmen um die von der Bahn noch zu vergebenen Aufträge zu gewährleisten. Verkehrsminister Winfried Hermann (Grüne) sagte über das Gespräch der Projektpartner, es sei „in aller Klarheit, allerdings ohne Schaum vor dem Mund“ geführt worden.

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Vertrauliche Falschmeldungen gefällig?: Vertraulich ist nicht automatisch verlässlich, soviel sollte klar sein. Vertraulich hieße allenfalls, dass der, der die Information erhalten hat, die Klappe halzen muss. Und so könnte man falsche Informationen, als vertraulich deklariert, wenigstens zu einer längeren Halbwertszeit verhelfen. das ist wohl auch die absicht. Zusätzlich wird jetzt ein paar Monate Seelenmassage betrieben, oder beser gesagt, bauchpinseln und einwickeln, das mit der Seele ist bei einigen Akteuren nicht so ganz klar.

@ Tübinger - S21 ist am Ende.: Es ist nicht finanzierbar.

singapore: wenn wir in stuttgart auch von jedem der ein auto kaufen möchte erst mal verlangen, dass er eine berechtigung zum autokauf ersteigert, die dann nach zehn jahren wieder verfällt und neu ersteigert werden muss (da könnte sich herr kuhn mal ein beispiel nehmen wie man den verkehr eindämmt). wenn wir dann noch - wie in singapur - eine wahnsinnsmaut von jedem der in die innenstadt fährt verlangen, dann können wir auch in stuttgart unsere straßen auf höchstem niveau halten. nur weiß ich nicht ob sie das dann immer noch so toll finden. wahrscheinlich schon. sie wohnen ja nicht hier wie ich annehme.

Lia Roß, 11:02 Uhr: >>>Alle Projektunterlagen ins Internet stellen! So wie es die Briten bei dem Bau der olympischen Sportstätten gemacht haben.<<< Frau Roß, bitte belegen Sie, dass beim Bau der olympischen Sportstätten die Kalkulationsunterlagen der jeweiligen Gewerke VOR dem Bieterverfahren öffentlich gemacht wurden. Zudem ist ein Bau nach der Methode 'Wir wollen Olympia, egal was es kostet' eine einfache Sache. Wo bleibt denn dabei eigentlich die vielbeschworene Nutzen/Kostenrechnung?

Alle Projektunterlagen ins Internet stellen!: So wie es die Briten bei dem Bau der olympischen Sportstätten gemacht haben. Sie haben realistisch gerechnet, Geld bei dem Bau gespart (1 000 000 000 Euro!) und wurden 4 Monate früher fertig. So gehört das gemacht, alles andere ist die übliche Trixerei!

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