Stuttgart-21-Baustelle Bahn testet Aushub-Förderband

Von SIR 

Im dreitätigen Probebetrieb hat die Bahn das Förderband zwischen der Baustelle am Gebhard-Müller-Platz und dem Schlossgarten auf Geräuschemissionen getestet. Lenkbleche sollen das Band leiser machen.

Das Förderband soll Aushub von der Baustelle am Wagenburgtunnel in den Schlossgarten befördern. Foto: www.7aktuell.de | Florian Gerlach 26 Bilder
Das Förderband soll Aushub von der Baustelle am Wagenburgtunnel in den Schlossgarten befördern.Foto: www.7aktuell.de | Florian Gerlach

Stuttgart - Wie laut ist das Förderband, das Aushub von der Baustelle am Wagenburgtunnel zum Schlossgarten befördern soll? Das hat die Deutsche Bahn in den vergangenen Tagen getestet. Das komplett verkleidete Band führt vom Gebhard-Müller-Platz über die Willy-Brandt-Straße bis zum Schlossgarten und soll, wenn es zukünftig im Einsatz ist, auch nachts laufen.

Im Schlossgarten wird der Aushub dann auf Lastwagen geladen, die ihn in Richtung Nordbahnhof abtransportieren. Mit Hilfe des Förderbands will die Bahn vermeiden, dass Laster die ohnehin schon viel befahrende Kreuzung am Gebhard-Müller-Platz verstopfen. Neben dem Wagenburgtunnel entsteht die Rettungszufahrt Süd.

Die vergangenen Tage hat die Bahn dazu genutzt, das Band im Betrieb zu testen und mögliche Feinjustierungen vorzunehmen. Außerdem wurde gemessen, wie laut das Band ist. "Es wurde vor allem an den Übergabeschächten optimiert, an denen der Aushub von einem höher auf ein tiefer gelegenes Förderband fällt", erklärt David Bösinger vom Bahnprojekt Stuttgart-Ulm. Hier werde es naturgemäß lauter. "An diesen Punkten wurden Lenkbleche angeschweißt, um so die Geräuschemission zu senken."

100 Tonnen Aushub wurden in den drei Tagen Testbetrieb über das Förderband geleitet. "Mit den Schweißarbeiten haben wir uns peu à peu an ein Optimum herangearbeitet."

Die Anlage soll im Laufe dieses Jahres in Betrieb gehen, wann genau steht momentan noch nicht fest.

Anwohner und Stuttgart-21-Gegner fürchten, dass das Förderband vor allem nachts zu viel Lärm verursacht.

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11 KommentareKommentar schreiben

viel geredet, nichts gesagt: und was kam bei den Messungen heraus? Wieviel dB wurden emittiert? Dieser Artikel ist ohne jegliche Aussage. Sie hätten genauso gut schreiben können, ddass die S - Bahn heute Verspätung hatte.

Aha: Was sieht man denn genau auf den Bildern? Wie wäre es mit Bildunterschriften? Ausserdem wird man den Lärm nicht sehen, den das Band macht. Aber wer mal an einem Baggersee mit Kiesförderung vorbeigefahren ist bekommt eine Vorstellung davon. Und das Tag und Nacht. Die armen Anwohner! Wo man auch hinguckt bei diesem "Jahrhundertprojekt", man fühlt sich laufend verschaukelt oder? Jedenfalls am Ende wird dann die derbste Überaschung kommen: Es wird ein schlechterer Bahnhof als der jetzige sein; in jeder Hinsicht. Aber die Bodenspekulaten haben dann ja ihr Schnäppchen mit den jetzigen Gleisflächen auf unser aller Kosten schon gemacht. Und der Schlossgarten: unterbrochen durch einen Haupbahnhof. Das Dach wird mit diesen hässlichen Pickeln; niemand wird zum Durchlaufen animiert werden. Wahrscheinlich wird's auch gefährlich sein; st ideal um sich ausrauben zu´lassen. Dazu sage ich Toll Toll Toll!

Wilhelm: @ rudolf Bacher Sie "meinen" Bauarbeiten am Düker zu sehen, dann meinen Sie wohl Bild 16 und Bild 23?

Wilhelm: 16 und 21, bei 23 laufen da nur welche durch den Steg ;)

Oh wie schön...: "...Die Anlage soll im Laufe dieses Jahres in Betrieb gehen, wann genau steht momentan noch nicht fest." Das sind doch mal gute Nachrichten!

Foto 21: Bin mir nicht sicher, aber sind auf Foto 21 Bauarbeiten am Nesenbachdüker zu sehen?

Falsche Richtung: Selbst wenn am Düker gebaut würde, wäre das auf Bild 21 nicht zu sehen.

W. Weitbrecht: hm, bin mir da nicht so sicher. Auf Bild 1 sieht man ebenfalls Gerät an etwa der Stelle des Nesenbach-Dükers. Gab es nicht mal irgendwo einen Plan auf dem der Verlauf zu sehen war?

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