Stuttgart 21 Bedenken beim Brandschutz

Von mil 

Das Regierungspräsidium empfiehlt die Genehmigung der Stuttgart-21-Pläne am Flughafen – rät aber dem Eisenbahn-Bundesamt zu weiteren Untersuchungen zum Brandschutz. Der Zeitplan der Bahn gerät zunehmend in Gefahr.

Die Stuttgart-21-Planungen am Flughafen haben nun den nächsten Verfahrensschritt durchlaufen. Foto: dpa
Die Stuttgart-21-Planungen am Flughafen haben nun den nächsten Verfahrensschritt durchlaufen.Foto: dpa

Stuttgart - Das Regierungspräsidium (RP) hat das sogenannte Anhörungsverfahren auf dem Weg zu einer Baugenehmigung für den Stuttgart-21-Abschnitt am Flughafen abgeschlossen. In den 330-seitigen Abschlussbericht seien die im Verfahren vorgetragenen Bedenken, Anregungen und Kritikpunkte der Betroffenen eingeflossen. Das Konvolut geht nun an das Eisenbahn-Bundesamt (Eba). Die Bonner Behörde muss abschließend über die Pläne befinden. Einen Fingerzeig gibt’s vom RP dazu. Es „ist nach sorgfältiger Prüfung zum Ergebnis gelangt, dass der beantragten Planung für den Teilabschnitt keine unüberwindbaren Hindernisse entgegenstehen.“

Klärungsbedarf beim Lärm- und Brandschutz

Allzu sicher kann sich die Bahn aber trotzdem nicht sein, schon bald die Baugenehmigung für den Abschnitt auf den Fildern zu erhalten. „Das Regierungspräsidium hat in seinem Anhörungsbericht zugleich aber auch dem Eisenbahn-Bundesamt empfohlen, eine Überprüfung einzelner Planungspunkte zu veranlassen“, sagt RP-Präsident Johannes Schmalzl. Weiteren Klärungsbedarf sieht er demnach „für den Bereich des Brandschutzes und auch für Teile des Lärmgutachtens.“

In vier Punkten konnten sich die Brandschutzbehörden und die Bahn „trotz zahlreicher Fach- und Abstimmungsgespräche“ nicht einigen. Dabei geht es unter anderem darum, ob die Schächte der Feuerwehraufzüge mit einer Druckbelüftungsanlage ausgestattet und auf den Bahnsteigen Feuermelder installiert werden müssen. Außerdem fordern die Brandbekämpfer, dass die Bahn bei ihrer Simulation, wie der Rauch im Falle eines Feuers aus der Station geblasen wird, eine längere Zeitdauer zu Grunde legt.

Der Zeitrahmen wird nochmals enger

Die Bahn zeigt sich gleichwohl zufrieden mit dem Verfahren. „Das ist aus unserer Sicht sehr gut gelaufen“, sagt ein Projektsprecher. Man sei zuversichtlich, den Planfeststellungsbeschluss – der gleichbedeutend mit einer Baugenehmigung ist – noch im ersten Halbjahr 2016 zu bekommen.

In der bei der jüngsten Lenkungskreissitzung im November 2015 vorgelegten Terminplanung hieß es mit Blick auf den engen Zeitrahmen, der Planfeststellungsbeschluss werde „unbedingt in 03/2016 benötigt, sonst Inbetriebnahme Gesamtsystem in 2021 extrem kritisch“. Trotz der Aufteilung des Flughafenabschnitts in zwei Teilbereiche befindet sich auch der für die Inbetriebnahme für S 21 unerlässliche Abschnitt 1.3 a auf den sich das aktuelle Verfahren bezieht, im Bahn-Deutsch „auf dem kritischen Pfad“.

Noch will niemand offiziell über eine denkbare weitere Aufsplittung des Vorhabens öffentlich reden. So könnte S 21 in Betrieb gehen, wenn am Flughafen die Neubaustrecke parallel zur Autobahn fertiggestellt ist, die mit wenig aufwendigen Kunstbauten aufwartet. Die deutlich kniffligere Anbindung des Flughafens, bei der die Gleise neben Filderäcker eben auch die Hallen der Landesmesse unterqueren, könnte in einem zweiten Schritt realisiert werden. Die Flughafengesellschaft als Mitfinanzier hat sich stets vehement gegen eine solche spätere Anbindung ausgesprochen.

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Andersrum wird es ein Schuh: Warum verlangt keiner der empörten Gegner , den aktuellen erforderlichen Brandschutz , in der S -Bahnhaltestelle Stuttgart Hauptbahnhof tief ? In einem Brandfall wären die Fluchtwege in Richtung Treppen sehr Eng bemessen. Ich möchte den erforderlichen Brandschutz überall und nicht nur weil ich gegen was bin.

Herr Moses: Sind Sie aus Stuttgart? Am HbF tief (S-Bahn) wurden erst kürzlich Brandschutzmaßnahmen getroffen (Brandschutztüren usw.).

Die S - Bahn: Es ist also erheblich warum die Haltestelle tief gebaut wurde und seit wann diese in Betrieb ging . Was nützt mir dieses Wissen im Brandfall? Die Meßlatte wird bei S21 hochgelegt , warum nicht bei einem Brandfall in der S- Bahn Haltestelle Bahnhof ?

Sie schreiben etwas wirr, aber trotzdem der Versuch einer Antwort. --- Warum die Haltestelle Hbf-tief gebaut wurde sollte eigentlich klar sein, genauso wann dies erfolgte. Und ich muss Ihnen zugestehen, dass Ihnen dieses Wissen im Brandfall nicht viel helfen würde. Auf der anderen Seite, wurde aber meines Wissens der Brandschutz im der Haltestelle Hbf-Tief ergänzt. Das was machbar war wurde bei der S-Bahn nachträglich gemacht. ---- Mehr als fragwürdig finde ich allerdings Ihre Folgerung, welche Sie andeuten. Soll man aufgrund der aus dem letzten Jahrhundert stammenden S-Bahnhaltestelle nun die Sicherheit im angeblich neuen und modernen und fortschrittlichen Halbtieftunnelschrägbahnhof an den Sicherheitsstandard aus dem letzten Jahrhundert anpassen? Dies kann ja wohl nicht Ihr Ernst sein, Herr Moses. Wo bleibt da der Fortschritt? Oder soll der Ihrer Meinung nach aus Kostengründen geopfert werden oder was bringt Sie auf dem Gedanken, die gleiche Meßlatte an einen Haltepunkt des letzten Jahrhunderts und an den neu zu erstellenden Hauptbahnhof der Stadt Stuttgart zu legen?

Was haben Sie eigentlich dauernd: mit "dem Sicherheitsstandard aus dem letzten Jahrhundert anpassen"? Die S-Bahnhaltestelle wurde im letzten Jahrhundert gebaut und der Brandschutz aktualisiert, so gut es ging. Der S21-Tiefbahnhof genügt schon von vornherein den modernsten Brandschutznormen, ist also der S-Bahn-Station in Sachen Brandschutz haushoch überlegen. Wie kommen Sie also darauf, dass irgendjemand das Brandschutzniveau von S21 auf das der S-Bahnstation verschlechtern möchte?

Naja Herr Weber, das mit "dem Sicherheitsstandard aus dem letzten Jahrhundert anpassen" ist ja nicht meine Idee sondern dies kommt von einem gewissen Herrn Moses. Wenn ich seinen Kommentar richtig verstanden habe, hat er ein großes Probleme damit, dass beim S21-Halbtieftunnelschrägbahnhof heute andere Sicherheitsstandards gelten als bei der Erstellung des S-Bahn Tiefbahnhofes. Und jetzt jammert er laufend herum, warum dies so sei und dass doch der S-Bahn Tiefbahnhof so viel gefährlicher sei und überhaupt. Versuchen Sie dies also mal von der Sichtweise zu sehen, was Herr Moses zuvor geschrieben hat und auf was sich mein Kommentar bezieht. ---- Vielleicht können Sie es ja ihm klar machen, dass man im Bezug auf Sicherheitsstandards den S-Bahn Tiefbahnhof aus dem letzten Jahrhundert und den S21-Halbtieftunnelschrägbahnhof so einfach nicht vergleichen kann, auf mich hört er ja nicht.

1 Stunde später antworten Sie so?: Wenn es einen Standard gibt , möchte ich diesen nicht missen ! Also, warum sollte der erforderliche Brandschutz bei der S-Bahn nicht angewendet werden im besonderen bei den Fluchtwegen? Wie sich Menschen bei einem Brand verhalten , weiß jeder der Fluchttiere kennt. Diese Enge ist schon beklemmend, dort unten in der S-Bahn Station , wo es kein entrinnen gibt sollte der worst case eintreten.

Herr Moses, SIE vergleichen den Brandschutz der S-Bahn Station mit dem S21-Halbtieftunnelschrägbahnhof: ""Was nützt mir dieses Wissen im Brandfall? Die Meßlatte wird bei S21 hochgelegt , warum nicht bei einem Brandfall in der S- Bahn Haltestelle Bahnhof ?" ---- Würde die S-Bahnhaltestelle Bahnhof heute NEU gebaut, würde die gleiche Meßlatte an diese S-Bahnhaltestelle wie an den S21-Halbtieftunnelschrägbahnhof. Jetzt ist aber nun mal Fakt, dass die S-Bahnhaltestelle Bahnhof schon seit JAHRZEHNTEN EXISITERT. Und wenn ich mal Ihren S21-Mitbefürworter Herrn Weber zitieren darf: " Die S-Bahnhaltestelle wurde im letzten Jahrhundert gebaut und der Brandschutz aktualisiert, so gut es ging." - Wenn Sie schon nicht mir glauben, dann tun Sie es eben Herrn Weber.

Nein: Das ist ganz alleine Ihre Idee bzw. das übliche Missverstehen. Herr Moses meint mit seinem Kommentar (und das wissen Sie natürlich auch), dass S21 Gegner keine Probleme mit veralteten S-Bahn Stationen in Schräglage haben, aber bei S21, das mit Sicherheit den modernsten Brandschutz vermutlich weltweit bekommen wird, wird Zeter und Mordio geschrien. Ihre Voreingenommenheit merkt man übrigens schon unangenehm an diesem albern-verkrampften Halbtiefschräg... Bleiben sie sachlich und benennen sie die Dinge im allgemeinen Sprachgebrauch, dann machen Diskussionen mehr Sinn und vielleicht gelingt es ihnen auch einmal ihre zahlreichen Missverständnisse zu erkennen.

Herr Maier +++: Herr Burghart hat vor 3 Wochen folgendes geschrieben :::>>>>>>Schön, dass Sie auf jede Provokation reagieren. Es findet sich halt doch immer wieder jemand. Danke .....Frank BurghartFrieder Maier vor 3 Wochen>>>>>>>>>>>>> Sie sehen was sein wirkliches Ansinnen ist hier zu schreiben, ignorieren sie ihn einfach

Nö: es ist klar zu verstehen, dass Herr Moses wissen wollte, warum manche Gegner bereit sind, in der alten, engen und viel tiefer liegenden S-Bahn-Station geringere Brandschutzstandards zu akzeptieren als im S21-Tiefbahnhof. Da Ihnen diese Frage offenbar unangenehm ist, versuchen Sie es nun so hinzudrehen, als ob Herr Moses eine Absenkung des Brandschutzniveaus von S21 gefordert habe. Das ist ziemlich dreist. Oder suchen Sie wieder einmal jemanden, der auf "jede Provokation hereinfällt" ?

Ich wäre dafür: das der über 40 jahre alte Brandschutz der S-Bahn-Station Stgt. ( Hbf ) -Tief zum Zweck der seriösen Vergleichbarkeit nach den bislang modernsten Kriterien und mit der mit" derzeit technisch nicht lösbaren Problemen" ausgestatteten Brandschutzeinrichtung von S 21 ( so tief wie möglich,so schräg wie nötig ) versehen wird. Ferner sollten die Tunnelquerschnitte gesichert für den Betrieb mit DOSTO-Wagen aufgeweitet, einem Weichenvorfeld für eingleisigen Gegenfahrbetrieb zu jeweils beiden Bahnsteiggleisen ausgestattet und endlich der ICE-Verkehr auf der Stammstrecke zur Uni aufgenommen wird kann.N.B.: Wer Spuren von Ironie in diesem Beitrag entdeckt, darf sie behalten, muß aber damit rechnen, mit Sarkasmus angesteckt zu werden.

Die heutige S -Bahn: Also sollte es einmal unten in der S-Bahn tief Stgt- Bahnhof Haltestelle brennen , möchte ich den Bedenken , beim Brandschutz gerne Glauben schenken.

Die S-Bahn: hat man gebaut weil es sie noch nicht gab. Man musste sie im innerstädtischen Bereich zwangsweise untertunneln, da es oben keinen Platz mehr gab. Einen Hauptbahnhof für Fern- und Regionalzüge gibt es jedoch schon. Es gibt also keinen Grund, Bahnstrecken für Fern- und Regionalzüge unterirdisch zu bauen und die Menschen unnötig einem Risiko auszusetzen. JETZT verstanden?

S21 : baut man auch, weil es das noch nicht gibt ;-) Spaß beiseite: ein leidlich funktionsfähiges System von Vorortzügen gab es in den 1970ern auch schon. Hätte es damals auch schon "Wutbürger" gegeben, hätten die argumentieren können, dass man dieses System nur ein bisschen modernisieren müsste und dass es keinen Grund gibt, die Menschen mit dem neuen S-Bahn-Tunnel, den tief liegenden Haltestellen und der enormen Gleisneigung in der Station Feuersee unnötig einem Risiko auszusetzen. Zum Glück haben unsere Vorfahren damals mehr Weitsicht bewiesen...

Sie irrten: Es gab definitiv kein einheitliches Regionalbahnsystem mit Anbindung derart vieler Vororte. Man kann so vieles an den Haaren herbeiziehen wenn man nur will, nicht wahr Herr Weber? Zu den S-Bahn-Tunnels hatte ich mich bereits geäußert. Dort geht es nicht anders. Einfach lesen. Warum fahren die Wutproler eigentlich auch mit oberirdischen Verkehrsmitteln, wo es doch Tunnels gibt?

Doch gab es: Vorortverkehr im Taktbetrieb. Ging 1978 in die S-Bahn über bzw. wurde von ihr abgelöst. Man kann so vieles abstreiten, wenn man nur will, nicht wahr Herr Renz? Zu den S21 Tunnels habe ich mich bereits geäußert: spürbare Leistungssteigerung, kürzere Fahrzeiten und Wegfall der Gleisanlagen geht nicht anders.

Eigentlich zum Schieflachen, wenn es nicht so ernst wäre. Es fällt auf, wie Herr Ostermann weiter unten auf Biegen und Brechen das Verschieben der Problemlösungen für den Brandschutz bis zum St. Nimmerleinstag verteidigt. Das ist eines von den vielen Zeichen der Politik, daß sie alles tut, die Vollendung von S21 nicht zu gefährden. Auch mit dem Risiko, daß S21 durch bis dahin fehlende (besser gesagt: nie) geklärte Brandschutzprobleme nicht oder nie in Betrieb gehen wird. Ganz nach der Methode Ramsauer: Geklärt wird erst nach Beendigung des Baus, ob das System S21 überhaupt funktioniert. Daran knüpft auch die Aussage von FM an. So ist ein Skandal a la BER vorprogrammiert, und Herr Ostermann läßt das heute schon durchblicken. Vielen Dank für dieses versteckte Eingeständnis. --- Oben bleiben!

Kein Rederecht: Liebe Hausfrau, am 16. Februar wird das Thema Brandschutz im Tiefbahnhof im Rathaus besprochen. Allerdings haben die Gegner, die alles Laien sind, kein Rederecht. Wenn man Ihre wirren Behauptungen liest, kann man dies gut nachvollziehen.

Herr Peter, woher wollen Sie wissen, dass die Gegner alle Laien sind und vor allem, dass auf Befürworterseite nur Fachleute sitzen? Nur weil es Ihnen in den Kram passt oder weil die Gegner mit Ihrem Unwissen S21 gefährden könnten?

ich kann mir nicht vorstellen: dass schauspieler, regisseure, hausfrauen und rentner fachleute für den brandschutz sind. auch die experten auf gegnerseite sind keine brandschutzexperten. der herr engelhardt kennt sich mit eisenbahnen aus, der herr loeper mit recht usw. kennen sie auf anhieb einen, der sich mit brandschutz auskennt? und auf befürworterseite gibt es auch wenige experten. aber: bei der bahn gibt es diese, bei der brandschutzdirektion gibt es welche. und die sind geladen, die haben rederecht.

Frau Diplom-Ingenieurin (FH) Theissen. Das alte Spielchen wieder, wer ist Experte und wer nicht. Es ist wohl für S21-Befürworter immer das einfachste, allen Andersdenkenden einfach deren Wissen in Abrede zu stellen. Dann braucht man sich auch nicht mit deren konkreten Kritik auseinanderzusetzen. Und man ist immer auf der "besseren" Seite. - Übrigens haben Sie in Ihrer Aufzählung, zumindest noch Ingenieure der Ingenieure22.de vergessen. Wobei die nach allgemeiner S21-Befürwortermeinung ja auch keine Ahnung haben dürfen, da man sich ja ansonsten mit deren Kritik auseinandersetzen müsste. Und dies versucht man dadurch zu vermeiden, dass man auch denen ihr Wissen abstreitig macht. ---- Auf der anderen Seite hatte ich mich ja auch schon mal über die Qualität der angeblichen S21-Fachleute ausgelassen. Ein aktuelles Beispiel: "Allerdings stießen dort die Mineure auf deutlich mehr Wasser im Untergrund als prognostiziert" (StZ, 09.02.2016) weil die S21-Fachleute immer noch an einem Grundwassermodell hängen, welches schon mehrfach versagt hat, sich aber wohl nicht eingestehen möchte, dass es womöglich falsch sein könnte, denn dies würde womöglich das ganze Projekt gefährden. Also macht man einfach weiter und tut dann wieder ganz überrascht, wenn so was passiert wie zitiert.

Holzweg: Sie haben mal wieder keine Ahnung, Herr Burghart. Glauben Sie denn, dass jeder Quadratzentimeter von 60 km Tunnel untersucht wurde? Das ist natürlich nicht der Fall und man ist deshalb AUCH auf Schätzungen oder Rückschlüsse angewiesen. Es ist völlig normal, dass mal eine Schätzung oder ein Rückschluss nicht zutrifft (sonst müssten Sie im Vorfeld tatsächlich jeden Quadratzentimeter untersuchen). Wenn SIE nun meinen, das hätte etwas mit der "Qualität" der S21-Fachleute zu tun, sind sie auf dem Holzweg - wie immer.

Selektives Lesen und ignorieren von Fakten gehört bei Ihnen wohl zum Alltag. -1- Ich hatte in diesem Zusammenhang nirgends von 60km Tunnel geschrieben. Ich hatte vom Grudnwassermodel geschrieben. Das mit "jeder Quadratzentimeter von 60 km Tunnel" ist Ihre freie und persönliche Erfindung hierzu. -2- "ist deshalb AUCH auf Schätzungen oder Rückschlüsse angewiesen." - Man hat in Stuttgart ein Grundwassermodell entwickelt, welches die Grundwasserströme möglichst genau wiedergeben soll. Und auf Basis dieses Modells werden dann die "Schätzungen" bzw. Vorhersagen gemacht. Es ist also kein Blindes stochern im Untergrund, sondern basiert auf ein konkretes Modell! -3- "Es ist völlig normal, dass mal eine Schätzung oder ein Rückschluss nicht zutrifft". Herr Peter, dies mag ein Mal noch völlig normal sein. Das Problem beim Grundwassermodell in Stuttgart ist aber, das es eben nicht nur ein "MAL" nicht zugetroffen hat sondern schon mindestens DREIMAL(!) und das es sich nicht um geringe Abweichungen handelt sondern in Größenordnung von "mehr als das doppelte" bis hin zu einem "vielfachen" der "geschätzten" Werte. ---- Es bestreitet wohl niemand, dass Schätzungen bzw. Vorhersagen ungenau sein können. Nur, über 100% und noch deutlich mehr daneben und dies wiederholt ist eben nicht mehr ungenau sondern völlig falsch.

Schlaukopf: Und auf Basis von was wird denn ein Modell erstellt? Indem jeder Quadratzentimeter untersucht wird oder was?

Mehr haben Sie nicht zu bieten? ----- Ein Modell wird auf Basis von Erkundungen gemacht. Und Herr Professor Lächler hat während seiner Ausführungen zum Grund- und MIneralwasser während der Schlichtung (20.11.2010) wörtlich gesagt: "Ich wollte es nur dokumentieren, weil die Diskussion war, ob wir ausreichend erkundet und ausreichend Informationen zum Baugrund haben. Ich zeige Ihnen, dass wir ausreichend erkundet haben." Und wenn etwas ausreichend erkundet ist, müssten ja auch die auf diese ausreichende Erkundung aufbauenden Modelle ausreichend sein. --- Nun haben aber die Prognosen zum Grundwasseraufkommen, aufbauend auf dem Grundwassermodell, an mindestens drei Punkten so weit daneben gelegen (über 100% und noch deutlich mehr) als das man dies nicht mehr damit abtun, "dass mal eine Schätzung oder ein Rückschluss nicht zutrifft". Es ist nicht nur einmal passiert und die Größe der Abweichungen liegen deutlich oberhalb irgendwelchen Ungenauigkeiten.

Mal ne Frage: Wenn für Sie das Grundwassermodell falsch ist, wie hoch sind denn bei vergleichbaren Projekten die sie kennen die Abweichungen? Oder behaupten Sie das einfach mal so ins Blaue, weil eben S21? Bitte wie immer mit beleg, Zitat, Quelle etc.

Herr Maier, wieso lenken Sie von S21 ab? Es geht hier NUR um S21 und nicht um irgendwelche "vergleichbaren Projekten". ---- Oder wollen Sie mit Ihrem Kommentar etwa andeuten, dass für Sie persönlich mehrfache Abweichungen von über 100% bis zum mehrfachen der prognostizierten Werte normal und akzeptabel sind?

beantworten : Sie doch einfach ohne Ausflüchte meine Frage: Wenn für Sie das Grundwassermodell falsch ist, wie hoch sind denn bei vergleichbaren Projekten die sie kennen die Abweichungen? Oder behaupten Sie das einfach mal so ins Blaue, weil eben S21? Bitte wie immer mit beleg, Zitat, Quelle etc.

Herr Maier, ich weiß nicht, wie hoch bei anderen Projekten die Abweichungen sind. Aber ich weiß definitiv, dass es beim Grundwassermodell bei S21 schon mindestens DREI deutliche Abweichungen gab und dass diese Abweichungen in einer Größenordnung liegen (über 100% bis zu einem MEHRFACHEN(!) des Prognostizierten) welche sich über irgendwelche Ungenauigkeiten oder Schätzfehler für mich NICHT ERKLÄREN LASSEN. ---- Oder mal anders Herr Maier, da es so scheint, dass für Sie diese Abweichungen normal sind, würden Sie bitte erklären, woher diese Abweichungen kommen und vor allem auch, warum diese Abweichungen so groß sind. Vielen Dank für Ihre Antwort!

So ist es: Aufgrund von Erkundungen, Herr Burghart - aber nicht jeder Quadratzentimeter wird "erkundet".

Herr Peter, wollen Sie etwa damit andeuten, dass die Erkundungen einfach UNGENAU waren und dass deshalb das darauf basierende Grundwassermodell auch ungenau ist? -- Wäre es da nicht an der Zeit, aufgrund der mehrfach aufgetretenen deutlichen Abweichungen von den Prognosen entweder die Erkundungen zu verfeinern oder das Grundwassermodell durch die gewonnenen neuen Erfahrungen aus GWM, Schacht und Tunnel zu überprüfen und gegebenenfalls anzupassen?

Es ist wohl für S21-Befürworter immer das einfachste, allen Andersdenkenden einfach deren Wissen in Abrede zu stellen. -___: Welches Wissen haben sie denn Herr Burghart ?? __-Sie leben in Polen und schreiben über Dinge die sie nur im Internet lesen und sind nie in Stuttgart wo sie sich mal vor Ort selber schlau machen könnten. __ Haben sie eigentlich das ganze schon mal in Echt gesehen und haben sie sich schon einmal umfassend hier in Stuttgart bei den richtigen "Experten" .d.h. bei den "Verantwortlichen" informiert ? ___ Alles was sie machen ist doch nur mit zusammen gelesenem eine Art Meinung bilden und dann auf den Putz hauen, ohne aber die geringste Ahnung von der Realität in unserer Stadt und rum um S 21 zu haben ! ____ Wie soll man denn da ihre "Kritik" für Ernst nehmen ????

Herr Anselm, es wundert mich nicht, dass Sie mir mein Wissen abstreiten. ABER. -1- Ja, ich habe mein Wissen vor allem aus dem Internet, aber auch aus Mailkontakten. Herr Anselm: Was ist daran bitte falsch - Ich bitte um eine sinnvolle Erklärung. -2- Was sieht man den in Stuttgart bei S21 konkret. Auch nicht viel mehr als auf irgendwelchen Bildchen im Internet, welche teilweise nicht einmal sehr aussagekräftig sind. -3- Wenn ich denn so wenig Wissen habe, wieso wiederlegen Sie dann nicht meine Kommentare sonder beschränken sich darauf, mir mein Wissen abzusprechen. -4- Was hat der Brandschutz, die Geologie, die Risiken, die Probleme, ... damit zu tun, wo sich jemand befindet, wenn man heute wirklich praktisch alles über das Internet bekommt. ------- Übrigens, wenn Sie das Internet richtig nutzen würden, hätten Sie auch selbständig herausfinden können, dass ein gewisser Herr R. Grube den Stuttgartern "S21 als Geschenk" verkauft hat. Nur soviel zu Ihrem angeblichen Wissen, welches Sie ja wohl haben müssen, da Sie wahrscheinlich vor Ort wohnen.

Was ist daran bitte falsch - Ich bitte um eine sinnvolle Erklärung. -2- Was sieht man den in Stuttgart bei S21 konkret. Auch nicht viel mehr als auf irgendwelchen Bildchen im Internet, welche teilweise nicht einmal sehr aussagekräftig sind. ____: Genau das ist es Herr Burghart ! ___ Sie können doch gar nicht auf Grundlage von nicht´ "aussagefähigen Bildchen" ,wo auch Artikel dazugehören können, so auf den Putz hauen wie sie das eben mit massenhaften Beiträge machen und dabei noch vor allem den Usern die ben vor Ort sind ihr Wissen absprechen ___ Wissen das mit dem Geschenk ,wollte ich ihnen auch gar nicht benatworten, weil sie auch in dem Fall nicht einmal richtig gelesen haben und vor allem den Zusammenhang nicht begriffen haben ! __ Aber wenn man in bzw. um Stuttgart herum wohnt ,dann weiss man ,das dieses Geschenk nicht alleine auf den neuen Bahnhof bezogen ist ,sondern vielmehr das im Zuge von S 21 das hässliche Gleisvorfeld weggkommt und die künstliche Trennung der Stadt an der Stelle ein Ende hat. Es wird neuer Wohnraum geschaffen und das quasi Mitten in einer Stadt ,was allgemein kaum noch irgendwo möglich ist!___ Das Herr Burghart ist als Geschenk mit S 21 gemeint und nicht das die Bahn Stuttgart S 21 schenkt !!!!___ Aber wie schon erwähnt ,das können sie weder wissen noch begreifen ,da sie halt nur lesen können und nicht in Stuttgart leben um die aktuellen Entwicklungen ständig persönlich zu sehen

Herr Anselm, könnten Sie mir bitte mal ganz konkret mitteilen, was Sie in Bezug auf folgende Punkte: Risiken, Brandschutz, Geologie, Grundwasser, ... mehr bzw. besser sehen als ich, das Sie ja vor Ort sind?

Ach Ja, das Argument der Trennung durch die Gleise mal wieder: Auf dem verlinkten unteren Bild sieht man eine achtspurige Bundesstrasse, die die beiden Stadtteile, die sowieso nie zusammen gehörten, auch zukünftig trennen wird. Die einzige Zusatzüberquerungsmöglichkeit ist der Heinrich-Baumann-Steg, dieser Minimalvorteil macht den Kohl nicht fett und rechfertigt erst Recht keine Verschleuderung von immens hohen Steuergeldern, die an anderen Stellen fehlen............................................................................. http://www.parkschuetzer.de/assets/statements_neu/000/188/525/original/paetzold-veranstaltung.jpg?1455088709

diese bundesstraße: können sie am heinrich-baumann-steg überqueren. und an der villastraße. und an der heilmannstraße. und am hotel. und am neckartor und an der staatsgalerie unterqueren.

Sehr geehrte Frau theissen: Die B14 kann man natürlich nicht an der Villastrasse überqueren, sondern erst 300 Meter nord-östlich davon, dann ist man aber auch schon fast im Rosensteinviertel, paar Schritte rechts davon liegen keine Gleise mehr, Am Neckartor kann man auch die Gleise problemlos durch die Wolfrahmstrasse unterqueren. Was den Wullesteg betrifft, kann man auch dort problemlos am Planetarium vorbei und durch unseren bewährten Kopfbahnhof hindurchspazieren, wenn sich auch diese Wegeverbindung durch S21- Schlossgartenzerstörungen verschlechtert hat............................................................... Die einzige Stelle, wo man tatsächlich einige Minuten Gehzeit einsparen kann, ist wie ich schon sagte, der Heinrich-Baumann-Steg, allerding betrifft dieser kleine Vorteil nur die Anwohner, die in unmittelbarer Nähe dieses Stegs wohnen, alle andere können ohne große Umwege die anderen Überquerungen nützen, ohne dass Gleise im Weg sind.

lange rede kurzer sinn: die b 14 können sie sechs mal über- bzw. unterqueren oder am rosensteinpark umlaufen, das gleisvorfeld dreimal.

Wider Vorurteile: "ich kann mir nicht vorstellen"( Ihre selbstkritische Einschätzung ). Das macht nichts. Es reicht, wenn andere beispielhaft Ihnen das Gegenteil Ihrer Einschätzung vorexerzieren. Ein klarer Rückblick in die erfolgreiche Geschichte des württembergischen Mittelstandes etwa reicht vollkommen aus, um Ihre Vorstellungswelt wissensmäßig zu erweitern, wenn es um den Erfolg scheinbarer Laien geht. OB " Schauspieler, Regisseure, Hausfrauen und Rentner "- die Sie im übrigen persönlich weder von ihrer Ausbildung noch von geistigen Beweglichkeit her einschätzen können - sich in für sie neue Thematiken hinreichend einarbeiten können oder NICHT, sollten Sie graduierungsseitig schon verifizieren- oder wie Herr Ostermann die Poppersche Wissenschaftstheorie so gerne verabsolutiert- "falsifizieren können.

typisch jakobsches : geschwurbel

Trefflich: Und matt !

matt?: wegen dieses geschwurbels? sie überschätzen sich gründlich.

Wenn das Leute: wie Sie sind, die trotz multipler Erklärungen noch nicht einmal das Wörtchen "derzeit" verstehen (wollen?), erteilt man derartigen "Experten" eben besser kein Rederecht.

Herr Maier, ich bin sicherlich kein Experte, aber ich kann lesen und behaupte auch das meiste zu verstehen (was Sie oder ein Kollege mir sicherlich gleich in abrede stellen werden!). Herr Maier, wenn etwas "derzeit" technische NICHT lösbar ist, gibt dies aber KEINE Sicherheit, OB oder WANN dies vielleicht einmal technisch lösbar sein könnte. Es wundert mich aber nicht, dass für das was heute technisch NICHT lösbar ist, bis zur möglichen Fertigstellung von S21 sicher lösbar sein wird, ganz einfach aus dem Grunde heraus, dass es lösbar sein MUSS, weil S21 sonst ein Problem hat?

Eben: Und da Sie nicht verstehen wollen, dass "derzeit" eben in diesem Fall bedeutet, dass es DERZEIT nicht technisch gelöst werden MUSS, weil es grundsätzlich technisch lösbar ist, erübrigt sich die Diskussion darüber schon seit Tagen. Aber das hatten wir ja schon 100 Mal. Beklagen Sie sich doch beim Regierungspräsidium darüber, dass man eine Formulierung verwendet hat, die in Polen lebende S21 Gegner nicht verstehen wollen. Im übrigen: Wo im Duden steht das denn genau was der Satz des RP bedeutet, mit Quellenangabe, Zitat etc. und dann noch eine zweite unabhängige Quelle dazu, dass der Duden ganz genau sagt etc. pp. Und das etwa 4 Mal. Von 8 verschiedenen Leuten. Alles klar? Auf geht's!

Herr Maier. Können Sie bitte mir und denn anderen erklären, woher Sie das Wissen nehmen, dass die genannten Probleme beim Brandschutz, Ihrer Aussage nach "grundsätzlich technisch lösbar" sind. Im Dokument aus dem RP bzw. EBA ist selbiges nämlich NICHT zu finden. Dort steht, dass die Probleme DERZEIT (also heute) technisch nicht lösbar SIND! Es fehlt aber der Hinweis in den Dokumenten, dass die genannten Probleme in Zukunft überhaupt einmal bzw. noch VOR Fertigstellung von S21 technisch lösbar sein werden. --- Wenn Sie nun behaupten, dass diese Probleme "grundsätzlich technisch lösbar" sei, müssen Sie eine andere Quelle als die genannten Dokumente haben. Würden Sie uns also mitteilen, woher Sie Ihr Wissen haben?

Nein: Keine Lust mehr. Man hat sich allseits wirklich genug Mühe gemacht und wenn sie das jetzt noch nicht kapiert haben kapieren sie's eh nicht mehr. Aber fragen wir doch ganz einfach mal andersrum: Glauben Sie denn im Ernst, ihre krude Interpretation dass eine deutsche Behörde zum Brandschutz in einem Bahnhof sinngemäß sagt: "Ist zwar heute technisch nicht lösbar, aber in ein paar Jahren wird denen schon was einfallen", wäre irgendwie schlüssig? In einem Land, in dem Regelungen zum Brandschutz vermutlich ganze Räume füllen?

Offenbarung: „Nein: Keine Lust mehr. Man hat sich allseits wirklich genug Mühe gemacht und wenn sie das jetzt noch nicht kapiert haben kapieren sie's eh nicht mehr.“ Argumentativ stehend K.O. Das wäre wohl korrekter. Die deutsche Sprache verbiegen müssen, abzuwiegeln versuchen und dann TTV.

Herr Frieder, im Zusammenhang mit S21 kann ich mittlerweile sehr viel glauben, da S21 einfach ein politisches Projekt ist und meiner Meinung nach mit Vernunft mittlerweile immer weniger zu tun hat. Und wenn etwas politisch gewollt ist, finden sich auch Wege. --- Auf der anderen Seite glaube ich, dass sich die "deutsche Behörde" abgesichert hat, da sie sich ja auf ein Gutachten beruft. Von daher bleibt an der Behörde wohl nichts hängen. --- Und das Sie zu den Sätzen in den Dokumenten aus dem RP bzw. EBA nichts mehr sagen wollen, ist verständlich. Dort steht nun mal, dass es HEUTE KEINE TECHNISCHE Lösungen für bestimmte Probleme gibt. Daraus zu schließen, dass es diese technischen Lösungen irgendwann einmal geben wird, lässt sich aber aus den Dokumenten NICHT ableiten.

"Dort steht nun mal, dass es HEUTE KEINE TECHNISCHE Lösungen für bestimmte Probleme gibt": Nein, steht das natürlich nirgends. Es ist lediglich Ihre Anti S21 Interpretation. Es sei denn Sie belegen das mit Zitat, Quelle etc.

Herr Maier, Sie sollten einfach mal durchlesen was zuvor geschrieben wurde. Ich zitiere aus dem Anhörungsbericht des RP zum Teilabschnitt 1.3a. Und dort steht auf Seite 91: "derzeit technisch noch nicht zu bewältigende Probleme seien auf der Basis des geltenden Regelwerks zu lösen". Sie sollten also nicht einfach uninformiert irgend etwas schreiben um sich dann mit Ihrer Unkenntnis zu blamieren.

es ist ein gewaltiger unterschied: zwischen: "derzeit technisch noch nicht zu bewältigende Probleme" und: "dass es HEUTE KEINE TECHNISCHE Lösungen .... gibt"

Frau Diplom-Ingenieurin (FH) Theissen, wenn es beim Brandschutz heute "TECHNISCH nicht zu bewältigende Probleme" gibt heißt dies doch aber gleichzeitig, dass es genau für diese konkreten Probleme heute KEINE TECHNISCHEN Lösungen gibt. Oder wohlen Sie etwa das Gegenteil behaupten? Wobei ja auch gilt: "einen Ingenieur ist nichts zu schwer", da wird dann halt die Logik an den Bedarf angepasst.

Herr Maier. Können Sie bitte mir und denn anderen erklären, woher Sie das Wissen nehmen, dass die genannten Probleme beim Brandschutz, Ihrer Aussage nach "grundsätzlich technisch lösbar" sind____________: Herr Burghart ,Können Sie bitte mir und denn anderen erklären, woher Sie das Wissen nehmen, dass die "genannten Probleme beim Brandschutz" Ihrer Aussage nach "grundsätzlich "nicht" technisch lösbar" sind.

Herr Anselm. a) Ich hatte zuerst gefragt, von daher wäre es schön, wenn ich auch zuerst eine Antwort bekommen würde. b) Es scheint so, als würden Sie mich einfach nicht verstehen wollen. Es geht ganz einfach darum, dass es beim Brandschutz derzeit technisch nicht lösbare Probleme gibt. Trotz dieser heute nicht lösbaren Probleme wurde einer Planänderung stattgegeben. - Falls es diese technische Lösung der Probleme vor Fertigstellung von S21 geben sollte ist alles in Ordnung. ABER, und dies verdrängen bzw. ignorieren Sie ganz einfach, was passiert wenn es diese technische Lösung des Problemes NICHT bzw. nicht vor Fertigstellung von S21 geben wird. Ich schließe diese technische Lösung nicht aus. Aber vor allem beim Brandschutz und damit bei der Sicherheit auf etwas zu bauen was sein kann aber nicht sein muss halte ich für mehr als fragwürdig.

Ergänzung: Das mit Duden, da ging es wohl um die Bedeutung des Wortes "DERZEIT".

Schwierigkeiten: Herr Burghart, Sie haben einfach Probleme mit der deutschen Sprache. Ich mache es für Sie ganz einfach: nehmen wir an, eine Firma untersucht ihren Fuhrpark und will aufgrund dieser Untersuchung ihr weiteres Vorgehen diesbezüglich aufgrund des Untersuchungsergebnisses abstecken. Im Untersuchungsbericht steht dann: "Damit ist nachgewiesen, dass alle Anforderungen beherrscht werden können, derzeit noch nicht zu kaufende Fahrzeuge sind auf der Basis von Vorschrift XY zu beschaffen." __________ Das heißt nun nicht, dass es diese Fahrzeuge nicht gibt (dass sie noch nicht zu kaufen sind!) sondern dass man sie zum derzeitigen (jetzigen) Zeitpunkt noch nicht kaufen muss. __________ Vielleicht verstehen Sie jetzt den deutschen Text der Planfeststellungsbehörde.

Sehr geehrter Herr Peter, eine wunderschöne Interpretation des "deutschen Text der Planfeststellungsbehörde.", leider zum Teil einfach falsch. - Sie schrieben: "derzeit noch nicht zu kaufende Fahrzeuge sind auf der Basis von Vorschrift XY zu beschaffen.", das ist noch halbwegs verständlich. Auf den Brandschutz übertragen würde das wohl heißen, dass man die technische Lösung der Probleme heute noch nicht braucht, wenn die Lösungen gebraucht werden müssen Sie aber die Vorschriften XY erfüllen. ---- Leider stimmen Ihr Vergleich in der weiter Ausführung NICHT mehr. Sie schrieben: "Das heißt nun nicht, dass es diese Fahrzeuge nicht gibt (dass sie noch nicht zu kaufen sind!) sondern dass man sie zum derzeitigen (jetzigen) Zeitpunkt noch nicht kaufen muss.". Bei Ihren Autos gibt es diese Autos heute(!) schon, nur müssen sie noch nicht gekauft werden. Beim Brandschutz GIBT ES DIESE LÖSUNGEN ABER DERZEIT(!) NICHT, die technischen Lösungen können Sie damit heute auch nirgends "Kaufen". Auf Ihr Autobeispiel übertragen würde dies bedeuten, dass es diese Autos nicht gibt, auch nicht zum kaufen, weil diese Autos real einfach noch nicht existieren und niemand weiß, ob es Autos Fahrzeuge irgendwann einmal geben wird bzw. falls es sie geben wird, wann dies der Fall sein wird, bevor Sie sie kaufen wollen oder erst danach! ----- "Vielleicht verstehen Sie jetzt den deutschen Text der Planfeststellungsbehörde." wo geschrieben steht (Zitat, RP,22.01.2016): "derzeit technisch noch nicht zu bewältigende Probleme" - das heißt aber, dass es derzeit KEINE Lösungen für diese Probleme gibt, egal ob Sie sie brauchen würden oder nicht - es gibt sie nicht!

Falsch: Nein, Herr Burghart, mein Beispiel ist absolut zutreffend. Nur, wie gesagt, Sie haben eben Schwierigkeiten mit der deutschen Sprache. Es ist gemeint, dass es keine Probleme gibt, die derzeit bewältigt werden müssen und Ihre "Interpretationen" - auch in Bezug auf etwaige Lösungen - sind nicht zutreffend. Punkt. Jeder außer Ihnen hat den Text verstanden. Ich rate Ihnen, bessern Sie ihre Deutsch-Kenntnisse auf. Bis dahin müssen Sie Ihre eigentümliche Auffassung nicht mehr vorbringen, sonst bekommen wir noch Mitleid. Damit ist diese Diskussion beendet.

In der Tat: was Sie "Diskussion " nennen, kann beendet werden. Die wiederholten Versuche, die linguistisch eindeutigen Bedeutungen bestimmter Begriffe willkürlich umzudeuten, können als gescheitert betrachtet werden. Der Autor der Originalformulierung hat seine Pflicht und Schuldigkeit getan. Er wird sich im Falle weiterbestehender "technisch nicht lösbarer Probleme " auf die Sprachunkenntnis der Entscheider und / oder vorsätzliche Mißachtung seiner warnenden Einschränkung berufen: " ich hatte Sie ( sie ) gewarnt..."

Ganz einfach: Herr Burghart, die Sache ist ganz einfach. Nennen Sie mir nur EINEN Einzigen der Gegner, der jemals Schieneninfrastruktur geplant und gebaut hat; sagen wir mal nur EINEN Bahnhof und nur 1000 km Schiene.

Oooooh Herr Peter, wieder die alte Leier. Wenn gar nichts mehr geht holt man halte die alten Kamellen wieder raus, heute ist ja auch noch Fasching. --- a) Was hat der Brandschutz mit dem Bau von Schienenbau zu tun. b) was hat das Grundwasser mit Schienenbau zu tun c) was hat die Geologie mit Schienenbau zu tun d) was hat Physik mit Scheinenbau zu tun, .... ---- Herr Peter, durch endloses wiederholen wird es einfach auch nicht besser sondern allerhöchstens langweilig.

Oh je, Herr Burghart: Jetzt ist mir alles klar. Sie meinen, der Brandschutz in vorliegendem Falle habe nichts mit Schienenbau zu tun? Klar, wenn man "Experten" hat, die sich mit Heizlüftern auskennen, dann muss man sich nicht in Schieneninfrastruktur auskennen! ____________ Übrigens: falls Sie das noch nicht mitbekommen haben, es gibt doch tatsächlich Schienen, die in Tunnels verlaufen, so dass man vermuten könnte, dass auch der Tunnelbau etwas mit Schieneninfrastruktur zu tun hat.

Herr Peter, Ihr überragendes Wissen bezüglich dem Projekt S21 haben Sie ja heute hier und an anderer Stelle schon deutlich unter Beweis gestellt. --- Ich darf nur auf den Artikel "Bahn meißelt unter Wangen" hinweisen, wo Sie geschrieben haben, Zitat: "am Tunnel Obertürkheim sei ununterbrochen gearbeitet worden und die Bohrleistung sei sehr gering". Sie sind wahrscheinlich der einzige, der weiß, dass am Tunnel Obertürkheim GEBOHRT wird. Und es ist kein Zitat von mir, was Sie da wiedergeben sondern es sind alleine Ihre eigenen Worte! --- Und hier im Artikel, schrieben Sie weiter unten, ich zitiere: "im Jahr 2001 waren die Grundstücke weit weniger wert als heute oder im Jahre 2021". Es sind auch Sie wahrscheinlich der Einzige, der heute schon weiß, was die Grundstücke im Jahr 2021 wert sein werden. ---- Das sind nur zwei aktuelle Beispiele Ihrer Weisheit in Bezug auf S21. --- Weiter so Herr Peter, Ihr Wissen und Ihre Weisheit bereichert uns alle.

Grund und Boden: Ja, Herr Burghart, ich habe "gebohrt" geschrieben. Was gefällt Ihnen daran nicht? Was nun die Preise der Grundstücke anbelangt, so haben Sie offensichtlich nicht mitbekommen, dass in Deutschland Grund und Boden und demzufolge auch die Immobilienpreise in die Höhe schießen. Wenn Sie nun noch die Unterbringung der Flüchtlinge ins Kalkül ziehen, sollten Sie wissen, dass es nur noch steil nach oben gehen wird. Grund und Boden ist etwas, was man nicht vermehren kann, Herr Burghart. Dass SIE solche Zusammenhänge nicht erkennen, wundert mich allerdings nicht.

Herr Peter, ja, Sie hatten gebohrt geschriebn , ich hatte mich nur gefragt, weshalb? Denn im Tunnel Obertürkheim wird nicht gebohrt, höchstens ab und zu von einem Arbeiter in der Nase. Und so etwas bei Ihnen, der angeblich immer allerbestens informiert ist. ---- Nur eins zu dem Immobilienpreisen. Eine kleine Krise und die Immobilienpreise könnten den umgekehrten Weg gehen.

Falsch: Nein, Herr Burghart, Immobilienpreise sind keine Aktienkurse. Die Preise von Immobilien werden - zumal über 20 Jahre - IMMER steigen, denn, wie ich schon geschrieben habe, Grund und Boden ist nicht vermehrbar.

Herr Peter, schön wenn Sie daran glauben, belegt oder gar belegbar ist Ihre Behauptung dennoch nicht. ----- Und wieso schweigen Sie plötzlich zum Bohren, es wird Ihnen doch nicht peinlich sein, dass Ihnen, der meist alles besser weiß, ein Fehler unterlaufen ist.

Herr Peter, woher wollen Sie wissen, dass die Gegner alle Laien sind _____: Da muss man nur die Beiträge von Ihnen und ihren Mitstreitern lesen , dann weiss man das ! ___ Aber das sie das ganze sowieso nur vom "Höresnsagen" her kennen ,das sie ja in Polen leben kann man mit ihrem Nichtwissen noch Nachsicht üben!!

Herr Anselm, Sie beschränken sich vor allem auf das kritisieren der Kritiker. --- Und den Problemen, Risiken, Dokumenten, rund um S21 ist es ziemlich egal, wo jemand lebt. Die gibt es oder die gibt es nicht, Herr Anselm. Und mit Ihrem Versuch mir mein "angelesenes Wissen" abstreitig zu machen versuchen Sie doch nur, Ihr eigenes scheinbar beschränktes Wissen zu kaschieren. --- Was hilft es denn, wenn ich 5 Mal am Tag den angeblichen Baufortschritt im Trog betrachte (wurden in den letzten 2 Wochen weiteres betoniert, oder sind es immer noch nur die 200m2 Schutzschicht?), ein paar Kilometer weiter es aber Problem mit dem Grundwasser gibt.

Typisch: Textbaustein:"Allerdings haben die Gegner, die alles Laien sind, kein Rederecht. Wenn man Ihre wirren Behauptungen liest, kann man dies gut nachvollziehen." Sie müssen schon wahnsinnig private Probleme haben, wenn Sie immer nur beleidigen! Bringen Sie mal Ihre privaten Dinge auf die Reihe.

Schön: Dass nach mehreren Tagen und unzähligen Erklärungen nun sogar der Spitzer kapiert hat, dass derzeit eben nur derzeit heisst und eine Genehmigung des Brandschutzkonzepts erteilt werden kann, wenn die technische Machbarkeit grundsätzlich geklärt ist. Auf geht's zum nächsten S21 Scheinskandal.

Na, wenigstens gestehen Sie ja selbst ein, daß man aufgrund der Aussage von Herrn Spitzer wirklich jeden Quatsch genehmigen lassen kann. Ob's was taugt oder nicht ist ja völlig wurscht. ... Und noch etwas fällt so amüsant auf: Bei Ihrem Neubau Ihres Häuschen, welches z. B. in Stuttgart bestimmt mit schlappen 500 Tausend zu Buche schlagen würde, reicht es Ihnen völlig aus, wenn am Ende der Erbauung dann die Genehmigung für einen ausreichenden Brandschutz versagt wird? Ok, dann stecken Sie nochmals wieviele zehntausende von Euros dafür rein? Tolle kaufmännische Denkweise! Ganz im Sinne des ach so "ehrbaren" Kaufmanns Grube und der Logik eines ehemaligen Verkehrsminister namens Ramsauer (die Frage der ausreichenden Kapazität bei S21 stellt sich erst bei Beendigung des Baus). ... Danke fürs Gespräch und --- Oben bleiben!

Frau Müller, wenn man so wie Sie keine Ahnung hat....: Also bei meinem Häuschen in Stuttgart gab es in der Baugenehmigung auch einige Brandschutzauflagen. Die Nachweise, dass diese Auflagen erfüllt werden, mussten auch erst später erfolgen, da sie im Zuge der Baugenehmigungsplanung noch nicht erbracht werden konnten, sondern Teil der Ausführungsplanung waren. - So läuft das normalerweise ab, wenn man baut.

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