Stuttgart 21 Brandschutz sorgt für Streit

Von dud 

Das Konzept der Bahn für den Brandschutz im S-21-Tiefbahnhof steht wohl kurz vor der Genehmigung. Die Stadt und das Regierungspräsidium haben keine grundsätzlichen Einwände mehr, doch sie fordern weitere Gutachten. Auch die Kritiker lassen nicht locker.

Wie sicher ist der Tiefbahnhof, wenn dort ein Zug brennt? Darüber gibt es unterschiedliche Ansichten. Diese Darstellung zeigt nicht mehr den aktuellen Planungsstand mit acht Fluchttreppenhäusern. Foto: Aldinger & Wolf
Wie sicher ist der Tiefbahnhof, wenn dort ein Zug brennt? Darüber gibt es unterschiedliche Ansichten. Diese Darstellung zeigt nicht mehr den aktuellen Planungsstand mit acht Fluchttreppenhäusern.Foto: Aldinger & Wolf

Stuttgart - Noch liegt die Genehmigung des Brandschutzkonzepts für den Tiefbahnhof von Stuttgart 21 durch das Eisenbahn-Bundesamt (EBA) nicht vor. Allerdings kann die Bahn wohl mit einem Ja der Behörde rechnen – sowohl ein von der Bahn beauftragter Gutachter als auch Stadt und Regierungspräsidium haben keine grundsätzlichen Einwände mehr. Das geht aus Unterlagen hervor, die S-21-Kritiker beim EBA einsehen konnten. Die Projektgegner erneuern ihre Kritik, dass die Entrauchung unzureichend sei und die Gefahr bestehe, dass nicht alle Reisenden rechtzeitig das unterirdische Bauwerk verlassen könnten. „Der Bahnhof wird zur Todesfalle“, sagt Christoph Engelhardt von der Internetplattform WikiReal. Ein Sprecher des S-21-Kommunikationsbüros erklärt, der Brandschutz sei gewährleistet. Man werde sich aber erst konkret zu dem Konzept äußern, wenn die Genehmigung vorliege. „Der Arbeits- und Sachstand ist zurzeit unverändert“, sagt der Sprecher.

Debatte zum Thema am Mittwoch im Rathaus

Ihre Bedenken thematisieren die Kritiker auf einer Veranstaltung am Mittwoch um 18 Uhr im Rathaus, zu der die Fraktion SÖS-Linke-PluS einlädt. Die Bahn und die Feuerwehr nehmen daran nicht teil.

Das Thema Brandschutz begleitet das Projekt schon seit Jahren – nicht zuletzt deshalb, weil die Vorschriften sich verschärft haben, seit der Tiefbahnhof im Jahr 2005 genehmigt worden war. Dabei geht es darum, sicher zu stellen, dass im Fall des Brands eines Zuges alle Reisenden in den Waggons und auf den Bahnsteigen den unterirdischen Bahnhof rechtzeitig verlassen können, bevor giftige Gase sich überall verteilen. Im September 2012 kanzelte ein Gutachterbüro aus der Schweiz das Bahnkonzept ab: Es weise schwerwiegende Mängel auf und sei nicht genehmigungs- und funktionsfähig sei. Seitdem wird im eigens eingerichteten Arbeitskreis Brandschutz darüber debattiert. Bekannt ist bereits, dass die Bahn zusätzlich acht Fluchttreppenhäuser einbauen und ein Art Sprinkleranlage installieren wird. Weitere Details sind offiziell nicht bekannt.Die S-21-Kritiker um Christoph Engelhardt und Hans Heydemann von den Ingenieuren 22 haben beim EBA auf der Grundlage des Umweltinformationsgesetzes aber Einsicht in neun Aktenordner zum Brandschutzkonzept nehmen können.

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Dilemma: " Also entweder er hat mit seinen "Beweisen" recht, dass bei S21 maximal 32 Züge je Stunde fahren können (und auf keinen Fall der Stresstestfahrplan), dann sind seine Aussagen zum Brandschutz absoluter Quatsch, oder seine Aussagen zu den im Bahnhof möglichen Zügen und damit seine Aussagen zum Brandschutz sind richtig, dann ist seine Behauptung mit den 32 Zügen Unsinn, oder beides ist völliger Blödsinn. "( Zitat Ben Anders ).Wenn die Bahn auf Ihren Entfluchtungszahlen besteht, hätte Engelhardt relativ elegant bewiesen, daß die Maximalkapazität 32 Züge beträgt. Sollen die Streßtestzugzahlen eingehalten werden, stimmt die Entfluchtung nicht.Also Vorsicht mit einseitigen Schlußfolgerungen.Die Bahn zieht in beiden Fällen den kürzeren, was die Umsetzung des Projekts angeht.Denn Engelhardt kann argumentativ verlieren, die Bahn aber muß einen funktionsfähigen Bahnhof bauen.

ach so: warum stimmt die entfluchtung nicht? und engelhardt hat argumentativ schon vor jahren verloren.

>> schon vor jahren? <<: "vor jahren" - so sagt Engelhardt über sich selbst - war er noch von dieser vermeintlich futuristischen Bahnhofsarchitektur-21 begeistert. Erst in Folge seiner Gutachter-Funktion während der öffentlichen Faktenscheck- und Schlichtungs-Runden hat er sich allmählich von einem S21-Befürworter zu einem Kritiker der sichtbar gewordenen Fehlplanungen-21 entwickelt.

ach herr cronauge: wie lange existiert wikireal? und mindestens so lange hat engelhardt argumentativ verloren. was davor war interessiert keinen.

"Wenn die Bahn auf Ihren Entfluchtungszahlen besteht, hätte Engelhardt relativ elegant bewiesen, daß die Maximalkapazität 32 Züge beträgt": Das ist natürlich in vielerlei Hinsicht Quatsch: 1. So gab es im finalen Simulationslauf einschließlich sogenannter unechter Doppelbelegungen (die nur im Verspätungsfall zu solchen werden können) nur 11 Doppelbelegungen. Da es nur problematisch werden kann, wenn 4 Züge gleichzeitig am gleichen Gleis halten, reicht es, die Hälfte (also 6) zu streichen, um sicherzustellen dass nie 4 Züge gleichzeitig an einem Bahnsteig stehen. Das wären dann noch 44 Züge/h. --- 2. Gilt dies nur volle, lange Züge. Heute werden in der Spitzenstunde aber mit 34 Zugankünften ca. 15.000 Personen befördert, also im Schnitt 440 Personen pro Zug, und nicht 1257, wie von Engelhardt unterstellt. Wenn mit den 50% mehr Ankünften (wie im Stresstest) in Zukunft 1/3 mehr Personen befördert werden (wie prognostiziert), sinkt die Auslastung der Züge sogar. Wären es 50% mehr Fahrgäste, blieb es also bei durchschnittlich 440 Personen pro Zug. Dazu würden Doppelstockzüge mit 2 Waggons ausreichen! Um mehr als die kalkulierten 4040 Personen pro Bahnsteig mit 4 Zügen zu erreichen, müssten diese also etwa 2,3 mal so voll sein wie im Durchschnitt (und die restlichen 46 Züge entsprechend leerer!). Oder man setzt voraus, dass S21 ein so toller Erfolg wird, dass sich die Fahrgastzahlen weit mehr als verdoppeln. ______________________________________________________________________________________ Fazit: Es sind die Gegner, die sich entscheiden müssen zu welchem Thema sie zugeben Quatsch zu erzählen. Die Zahlen der Bahn sind stimmig, bzw. mit großen Reserven über den tatsächlichen Bedarf hinaus ausgestattet!

Phantom-Züge: Hat die Bahn bei ihrem Betriebs-Programm zum Streßtest also zum Großteil sinnlose Phantom-Züge simuliert?. Bei der Filder-Anhörung bestätigte die Bahn aber einen zukünftigen Bedarf von mindestens 50 Zugabfertigungen in der Spitzenstunde-21. Beim maximal getunten Streßtest-21 wurden für den geplanten Durchgangsbahnhof dagegen nur 49 Zugabfertigungen in mangelhafter Betriebsqualität erreicht. Ergo, für den zukünftigen 50-zügigen Spitzenstundenbedarf muß die Bahn auch für den Fall vollbesetzter Personenzüge ein stimmiges Entfluchtungs- und Rettungs-Konzept vorlegen können. Bei einer weiteren Nichtbeibringung dieser erforderlichen Konzepte müßte die Plan-Rechtfertigung-21 hinterfragt / infrage gestellt werden.

"Hat die Bahn bei ihrem Betriebs-Programm zum Streßtest also zum Großteil sinnlose Phantom-Züge simuliert?": Gemessen am absehbaren Bedarf: Ja. Aber das ist doch keine Überraschung. Es war der Wunsch der S21-Gegner, dass auch in der Spitzenstunde 30% mehr Züge bei guter Betriebsqualität nachgewiesen wurden, weil das angeblich so versprochen worden war. Es war in der Schlichtung doch erläutert worden, dass mit dieser Steigerung in der Spitzenstunde nicht gerechnet wird, unter anderem wegen des demographiscen Wandels: Mehr Rentner und weniger Schüler bewirken neben einer zunehmend flexibleren Arbeitsorganisation einen abnehmenden Anteil der Spitzenstunde am Tages-Gesamtverkehr. _______________________________________________________________________________________ "Bei der Filder-Anhörung bestätigte die Bahn aber einen zukünftigen Bedarf von mindestens 50 Zugabfertigungen in der Spitzenstunde-21." Könnten Sie da vielleicht ein wörtliches Zitat liefern, damit ich Ihnen erläutern kann, was Sie da falsch verstanden haben?

"Filder-Anhörung" zur Anzahl zukünftiger Zugabfertigungen: Anbei - wie gewünscht - einige tangierende Informationen (siehe ab Minute 16:55 bis 21:30) und die spezielle Information, mit welcher die "mindestens 50 Zugabfertigungen" auch von Seiten der Bahn als der zukünftig zu bewältigende "Bedarf-21" bestätigt werden ("wörtliches Zitat": siehe ab Minute 21:30 bis 22:52). +++ https://www.youtube.com/watch?v=N1ZTUD56H6c +++ (Vortrag: S21 Lehren für die Demokratie - Teil 1) __________________________________________________________________________________ Folien-Zitat, geklärte Punkte-21: +++ der geplante Belegungsgrad-21 ist UNFAHRBAR +++ für die Auslegung- und Dimensionierung-21 ist die Spitzenstunde-21 maßgebend +++ Martin hat in seinem Gutachten den Kopfbahnhof einseitig benachteiligt +++ >> die Leistungs-Anforderung-21 (gemäß dem rechtfertigenden Leistungs-Ziel-21) beträgt mindestens 50 bis 51 Züge pro Spitzen-Stunde-21 << +++ die aktuelle FAHRPLAN-Leistung-K20 (die mögliche K20-Kapazität liegt noch weit darüber) des Kopfbahnhofs liegt bei 39 Zugabfertigungen pro Stunde (und somit deutlich über der S21-Kapazität von 32 Zügen). __________________________________________________________________________________ https://www.youtube.com/watch?v=N1ZTUD56H6c

Thema verfehlt, Herr Cronauge: Sie verweisen auf eine Aussage von Herrn Engelhardt, gefragt war aber ein Zitat der Bahn. - Dass Herr Engelhardt immer wieder Aussagen anderer in seinem Sinne umdeutet und verfälscht ist ja inzwischen hinlänglich bekannt.

>> wörtliches Zitat <<: Richtigstellung: ich wurde ganz allgemein (s.o.) nach einem wörtlichen Zitat - von wem auch immer - gefragt, welches ich wie gewünscht postwendend vorgelegt habe. Womit haben Sie also nun plötzlich ein Problem - etwa mit der ungefälschten Wahrheit?

Verstehen Sie es wirklich nicht, Herr Cronauge? Sie schrieben: "Bei der Filder-Anhörung BESTÄTIGTE DIE BAHN aber einen zukünftigen Bedarf von mindestens 50 Zugabfertigungen in der Spitzenstunde-21" (Hervorhebung zur Verdeutlichung durch mich) -- Danach wurden Sie gefragt, ob Sie dieses Zitat der Bahn wörtlich wiedergeben könnten und Sie verlinkten auf einen Vortrag von Herrn Engelhardt, wo dieser die Behauptung aufstellte, die Bahn habe es so gesagt. -- Dies ist kein wörtliches Zitat der Bahn sondern nur eine Behauptung eines in dieser Hinsicht nicht unbedingt glaubwürdigen Dritten. --- Die unverfälschte Wahrheit ist: die Bestätigung, dass dies von der Bahn wirklich so gesagt oder geschrieben wurde fehlt also immer noch. -- Das Problem mit der ungefälschten Wahrheit scheinen Sie zu haben, da Sie weder ein Protokoll noch ein Schreiben der Bahn noch eine Aufzeichnung der Aussage eines maßgeblichen Bahnmitarbeiters mit der von Ihnen (bzw. von Herrn Engelhardt) behaupteten Aussage liefern können, mithin diese Behauptung nicht verifizieren können.

Also kein wörtliches Zitat der Bahn: sondern eine falsche Behauptung von Engelhardt, für die er keine Erklärung liefert. _________________________________________________________________________________________ Was Ihnen wohl auch klar ist, denn daher wollen Sie wohl wieder mal schnell das Thema wechseln. War ja klar.

Welches sind ihre konkreten Wünsche?: Welches ist denn ihr aktuelles Wunschthema? Ihre argumentative Hilflosigkeit für den Fall, daß ihr persönliches Wunschthema nicht auch noch obendrein wunschgerecht beantwortet wird, haben sie vorliegend sehr anschaulich demonstriert. Leider nur dieses - nicht mehr oder weniger.

Wunschlos glücklich: Wenn Sie Ihren Fehler nun eingesehen haben, und die falsche Behauptung ("Bei der Filder-Anhörung bestätigte die Bahn aber einen zukünftigen Bedarf von mindestens 50 Zugabfertigungen in der Spitzenstunde-21.") nicht wiederholen, bin ich ja schon zufrieden...

laut Aussage von Engelhardt: ... hat die Bahn sich bei der Filder-Anhörung, bei welcher die Bahn "zu sehr vielen Punkten hatte passen müssen," auch noch obendrein "in Widersprüche verwickelt." (siehe ab Minute 21:30 +++ https://www.youtube.com/watch?v=N1ZTUD56H6c +++) __________________________________________________________________________________ Skript: "Wir (die fragenden Kritiker und die Mandatsträger der Bahn) haben DOCH ein paar ganz wesentliche Punkte klären können! >>> Wir haben zum Beispiel klären können, daß man zum Beispiel 51 Züge erreichen müßte. Oder 50 Züge - so um den Dreh. <<< Und dann haben wir schon den Widerspruch - ja. Ja also - für diese Züge liefert nicht einmal der Streßtest den Nachweis - erst recht nicht, wo er so gar nicht stattgefunden haben konnte. Es gab dazu (zu den noch offenen Fragen-21) diesen Nachforderungs-Katalog von mir (...)." Hierzu wurde sinngemäß vom RP zugesagt: ja diese 12 oder 13 Fragen müßten - trotz (oder gerade wegen) des vorschnellen Abbruchs der Anhörung - noch ausnahmslos ALLE einer abschließenden Beantwortung zugeführt werden. __________________________________________________________________________________ Ergo, es wurde gemeinsam mit den bevollmächtigten Vertretern der Bahn "ein zukünftiger Bedarf von mindestens 50 Zugabfertigungen in der Spitzenstunde-21" festgestellt. Somit ist es logisch und auch für Jedermann nachvollziehbar, daß von Seiten der Bahn gegen Ende der Filder-Anhörung dieser realistische "Bedarf von mindestens 50 Zugabfertigungen in der Spitzenstunde" öffentlich eingestanden und somit offiziell bestätigt wurde. __________________________________________________________________________________ https://www.youtube.com/watch?v=N1ZTUD56H6c

Korrektur zum Fragenkatalog: Beim vorgenannten hochaktuellen Fragenkatalog geht es nicht - wie von mir zunächst akustisch verstanden - nur um "diese 12 oder 13 Fragen." Anhängendes PDF-Format läßt nachweislich erkennen, daß es sogar um ganze 213 Fragen / Anträge auf 89 Seiten (zuzüglich Anlagen sind es 106 Seiten) geht, welche die Bahn überraschenderweise NICHT in der Lage ist zeitnah zu beantworten. __________________________________________________________________________________ http://www.rp-stuttgart.de/servlet/PB/show/1394067/rps-ref24-14-10-07-Engelhardt-Nachfkatalog.pdf

Ich habe es ja vertstanden: dass Sie eine Falschaussage von Engelhardt, die er nicht weiter begründet hat, wiedergegeben haben. Haben Sie es denn jetzt auch verstanden? Oder ist ihnen egal, ob sie ihre Behauptunge begründen können oder nicht, plappern Sie einfach alles kritiklos nach, was Engelhardt sich ausdenkt?

Sie haben ein Fragen-Problem: Ich habe verstanden, daß es ihnen schwerfällt den richtigen Adressaten für ihre brennende Frage der zukünftig notwendigen 50 Zugabfertigungen im Stuttgarter "Tief-Haltepunkt-21" zu finden. Als naheliegende Adressaten würde ich ihnen direkt den Herrn Engelhardt (http://www.wikireal.info/wiki/WikiReal:Impressum) oder auch das Regierungspräsidium Stuttgart empfehlen. Aus meiner Sicht sind die Ausführungen von Engelhardt - selbst bei kritischer Betrachtung - in hohem Maße in sich konsistent, voller Logik und für Jedermann leicht nachvollziehbar. Deshalb kann von "nachplappern" überhaupt gar keine Rede sein. Ich würde - genau so wie Engelhardt - für die echte "Wahrheit-22" hinter einer weit verbreiteten trügerischen "Wahrheit-21" eintreten. Wer natürlich in erster Linie auf politische Mehrheiten statt auf objektive Wahrheiten aus ist, dem ist die wissenschaftlich fundierte Methodik Engelhardt´s sowie die darauf fußende weiterführende "Erkenntnis-22" ein schmerzlicher Dorn im eigenem verblendeten Auge.

Ich habe kein "Fragen-Problem": sondern Sie übernehmen von Engelhardt sein Glaubwürdigkeits-Problem. Das war meine letzte Antwort hierzu.

Heydemann: Ich habe mir mal so eine Montagsrede von Herrn Heydemann gegeben: Absolut schockierend! ----------- Dumpfes Dauer-Argument: Tunnel per se gefährlich. Uns schon hat er sein Publikum gepackt... ---------- Die andauernde Mär, dass im Brandfall sich möglicherweise 6000 Menschen an EINEM Bahnsteig aufhalten könnten. Das theoretische Konstrukt, dass ca. 6 ICE-Ladungen sich an einem Bahnhof dauerhaft aufhalten, ist schon ohne Brand gewagt. Dass die Züge im Vollbrandfall alle dieses Gleis anfahren und die Menschen dort ausharren, ist höchstgradig absurd. --------- Insinuationen, dass in der Branschutz-Szene hochangesehene Persönlichkeiten wie Dr. Portz und Klingsch bahnhörig seien. ---------- Heydemann schwärzt BPK Klingsch dahingehend an, dass diese behaupteten, die Bahnhofshalle sei "kein Gebäude, um so die Vorschriften der Landesbauordnung zu umgehen". Klingsch stellen lediglich fest, es handelt sich um einen ungeregelten Sonderbau, für welchen Bundesrecht [EBO] anzuwenden ist. Die Gegnerschaft will das nicht begreifen: Ein ungeregelter Sonderbau ist das anspruchsvollste im Brandschutz, kein Vergleich zu den Baby-Regelungen der LBOs, die sich weitgehend auf Wohngebäude reduzieren und für alles Andere auf weitergehende Verordnungen und Richtlinien verweisen. ---------- "Treppenaufgänge .... nicht brandschutzmäßig abgetrennt, somit Verrauchung der Flucht- und Rettungswege in kürzester Zeit!" --> unwahr ------- Und immer wieder die anprangernde Leier, der Bahnhof verfüge nicht über barrierefreie Rettungswege: Stimmt, wie jedes Gebäude auf der Welt. --------- So geht es In einem Fort. Einfachst zu widerlegender Nonsens. In tiefstem Maße unseriös, das wird ein jeder sagen, der sich im Bauwesen oder im Brandschutz auskennt.

es stellt sich die Frage einer möglichen "Verschlimmbesserung": Die Frage einer möglichen "Verschlimmbesserung" im Vergleich zu unserem - auch brandschutztechnisch "von Haus aus" besser geeigneten - oberirdischen Kopfbahnhof ist die eigentliche Kardinalfrage, welche sich hier zumindest "zwischen den Zeilen" jedem aufmerksamen Zuhörer und aufmerksamen Leser geradezu aufdrängt. Fazit: es geht bei S21 nicht um irgendeinen, im Vergleich zu irgendeinem schon längst bestehenden "Sonderbauwerk, auch ein irgendwie förmlich regel- bzw. zusätzlich aufpropf-barer Brandschutz. Denn solch ein neuer bei "Brandschutz-21" kann nicht darüber hinwegtäuschen, daß es bei S21 ohne wirkliche Not zu einer zwangsläufigen "Verschlimmbesserung" auch in Sachen Brandschutz und Entfluchtung der Reisenden kommen muß. Wo bleibt eigentlich bei diesem überlebenswichtigen Aspekt das behauptete "öffentliche Interesse"?

wo das öffentliche interesse bleibt?: diese frage könnten sie sich selbst beantworten wenn sie nicht so betriebsblind wären und grundsätzlich alles schlecht fänden was nicht nach kopfbahnhof aussieht.

Kardinalfrage und Apfelbiss: Herr Cronauge, dass sie aber auch immer bei Adam und Eva anfangen müssen. Das erinnert an Ihren Mitstreiter Arweiler, der bei unterirdischen Bauwerken von "zivilisatorischem Rückschritt" sprach. Oberirdisch ist immer besser - unterirdisch Verschlimmbesserung? Sie mögen mit dem Auto mitten durch Heslach lärmen wollen, mit dem Schiff nach Dover übersetzen, sich die Serpentinen über den Gotthardt hinauf- und runter quälen (am besten per Maultier). Die Mehrheit der Menschheit teilt Ihre Einstellung nicht. Dieser Mehrheit kommt Wohnen an einem erweiterter Schlossgarten der Vorstellung vom Paradies näher als eine geschotterte Gleiswüste mit vereinzelten Eidechsen. Wir beißen lustvoll vom Apfel.

>> Ich weiß, dass die Presse mitliest <<: >> (...) Ich weiß, dass die Presse bei uns mitliest. Und deshalb jetzt mal meine Bitte: Glaubt der DB in punkto S21 NICHTS mehr. Gar nichts. Hinterfragt alles! Jedes Detail, jeden Termin, jede Ankündigung, dass „demnächst“ dieses oder jenes in Angriff genommen werden würde. Vergleicht immer die aktuellen Aussagen der DB mit denen von vor einem oder vor zwei Jahren. +++ Wir steuern hier auf einen zweiten BER zu - sehenden Auges. Und die Presse greift es nicht auf. Warum auch immer. +++ Louisiana +++ 22.03.2015 10:51 __________________________________________________________________________________ http://www.parkschuetzer.de/parkschuetzer/24391

Beleg???: Parkschützer zitiert Parkschützer ------hmmmm hmmmm.

Ist Stuttgart 21 eine Todesfalle?: Veröffentlicht am 17.03.2015 +++ Thema: Brandschutz +++ Der neue Bahnhof Stuttgart 21 soll zum Knotenpunkt im europäischen Hochgeschwindigkeitsnetz werden - nicht auszudenken was passiert, wenn gerade hier ein Feuer ausbricht! __________________________________________________________________________________ Kommentar von Heiko Frischmann vor 3 Tagen: >> Ich hatte genau das gleiche Video aus der Fernsehaustrahlung hochgeladen gehabt und mir zudem eine mündliche Genehmigung von der Redaktion SWR Odysso eingeholt. Nun erhalte ich eine sinnfreie Urheberrechtsbeschwerde, obwohl es sich offensichtlich um ein, auch noch "genehmigtes", Zitat handelt. +++ Ohne ihre Anschuldigungen mit Substanz zu füllen, laden Sie dann das gleiche Video selbst nochmal hoch. Wie passt das zusammen??? +++ Ich bitte daher um Rücknahme ihrer obskuren Beschwerde und möchte mal darum bitten ihren Kommunikationsstil zu hinterfragen. +++ Mit freundlichen Grüßen +++ Heiko Frischmann << __________________________________________________________________________________ https://www.youtube.com/watch?v=RLem0nl2JP8

Informationen zu unterirdischen Bahnhöfen: es gibt da noch die weite Welt, außerhalb unseres Stuttgarts ;-) Allerbeste Informationen starten auf der Wikipedia Seite der Londoner U-Bahn. - - - Von hier aus gibt es unzählige Informationen zu weiteren Mega-Bahnhöfen, - ALLE unterirdisch, - die transportieren mehrere Milliarden Personen im Jahr. :-) Da werden die Dimensionen im Vergleich zu unserem Stuttgart 21 bestens erkennbar. - - - ACH JA, - Brandschutz haben die dort auch : -) :-) Und plötzlich wird unser Stuttgart wieder ganz klein auf der Landkarte :-)

realistisch aufgearbeitet läßt sich selbst bei in den Raum gestellten extremen Sichtweisen-21 noch ein brauchbarer Ansatz finden: >> bezüglich seinem S21-Brandschutz wird unser Stuttgart auch und gerade bei einem relativierenden Länder-Vergleich plötzlich ganz klein <<: Es tut sich auch was in den Genehmigungen. Ohne eine abschließende Stellungnahme der Feuerwehr und dem RP soll nun das Brandschutzkonzept durchgewunken werden. Schade, daß sich bei diesem Thema die StZ noch nicht aufgeschaltet hat. Jedenfalls sollen noch offene Fragen bzw. nichtgelöste Probleme in einem Ausführungsplan nach der Genehmigung erörtert werden. Wird man sich nicht einig, hat man zwar einen genehmigten Bau, jedoch keine Betriebserlaubnis, Züge fahren zu lassen. Man steuert also genau auf daselbe Fiasko wie beim Berliner Flughafen zu. (...) Interessant dabei, wie sich der Brandschutz-Beauftragte der Bahn, Herr Bieger, selbst ausbügelt. Er rechnete dem Stuttgarter Gemeinderat vor, daß von einer Entfluchtung von ca. 4.500 Personen pro Bahnsteig ausgegangen werden kann mit Zügen von 7 Dostos-Wagen mit 300 m Länge. Daraus erschließt sich, daß mit solchen Zügen keine Doppelbelegungen durchgeführt werden können und somit im gepl. Tiefbahnhof im Gegensatz der ursprünglichen Planung von 11 Doppelbelegungen nur 38 Züge fahren können. Andrerseits können Züge mit 7 Dostos-Wagen die Steigungen in um Stuttgart von 25 Promille nicht bezwingen. Diese Widersprüchlichkeit ist nach wie vor vorhanden. Dazu kommt, daß Herr Bieger mit aller Macht die Fahrgast-Kapazität der Züge herunterrechnen will, um die Evakuierungszahlen von 4 in Doppelbelegung zusammentreffende Regio-Zügen mit je 5 Dostos auf ein für sie erträgliches Maß relativieren zu können. (...) Die Bahn geht von halb vollen Zügen aus, um die Evakuierungszahlen nicht zu strapazieren. Sie ignoriert die heute an der Tagesordnung befindlichen Verspätungen ebenso wie den starken Wochenendverkehr und das nicht nur zum Fußballspiel oder im Sommer. Überdeutlich zu sehen, wie die Bahn immer mehr in Erklärungsnot gerät, Behörden und Politik dieses perverse Spiel immer noch mitmachen. --- Deshalb: Oben bleiben und am Leben bleiben! +++ Gisela Müller +++ vor 18 Stunden _____________________________________________________ http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.fildertunnel-fuer-stuttgart-21-tunnelbauer-haben-doppelt-grund-zum-feiern.21f70489-c709-4609-81d5-150915ab4f8b.html

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