Stuttgart 21
CDU-Stadtrat droht Gegnern
Thomas Braun und Susanne Janssen,
09.11.2010 13:50 Uhr
Der Stadtrat Philipp Hill (CDU) äußerte sich im falschen Tonfall bei Facebook zu den Gegnern von Stuttgart 21. Foto: Michael Steinert
Stutgart - Nach dem Generalsekretär der Landes-CDU, Thomas Strobl, » und dem CDU-Landtagsabgeordneten Reinhard Löffler » hat sich nun ein Mandatsträger der Rats-CDU in der Auseinandersetzung über das umstrittene Bahnprojekt Stuttgart 21 im Ton vergriffen. In einem Eintrag auf der Internetplattform »Facebook beklagt der Stadtrat Philipp Hill zunächst die zunehmende Aggressivität bei Protesten gegen Stuttgart 21 und die Castortransporte.
"Mich macht diese Aggressivität selbst aggressiv. Ich glaube, wenn mir einer vor das Auto sitzt, dann fahr ich den um", fährt er fort. Auf Anfrage hat Hill diese Formulierung am Montag bedauert, sie sei ihm so herausgerutscht: "Vor mir braucht keiner Angst haben, ich werde niemanden umfahren." Unterdessen hat sich herausgestellt, dass die T-Shirts mit frauenfeindlichen Sprüchen und Bildern, die am Rande der Demonstrationen für Stuttgart 21 verteilt worden sind, nicht von Projektgegnern stammen, sondern von einem Befürworter. Der Inhaber einer Ulmer Firma für T-Shirtdruck hat im Internet zahlreiche Motive "weit unter Stuttgarts Gürtellinie" im Angebot. Der Firmenchef ist in der Facebookgruppe "Für Stuttgart 21" registriert und hat dort schon Beiträge eingestellt.
Er war am Montag nicht zu sprechen. Pfarrer Johannes Bräuchle, der die sexistischen Shirts zunächst den Projektgegnern zugeschrieben hatte, erklärte das Ganze zur "leidigen Sache". Der Ulmer habe einen Antrag auf Mitgliedschaft im Bündnis "Wir sind Stuttgart 21" gestellt. "Wir wollen uns aber keinen Floh in den Pelz holen", sagte Bräuchle, der sich nach wie vor von den Shirts distanziert.
"Mich macht diese Aggressivität selbst aggressiv. Ich glaube, wenn mir einer vor das Auto sitzt, dann fahr ich den um", fährt er fort. Auf Anfrage hat Hill diese Formulierung am Montag bedauert, sie sei ihm so herausgerutscht: "Vor mir braucht keiner Angst haben, ich werde niemanden umfahren." Unterdessen hat sich herausgestellt, dass die T-Shirts mit frauenfeindlichen Sprüchen und Bildern, die am Rande der Demonstrationen für Stuttgart 21 verteilt worden sind, nicht von Projektgegnern stammen, sondern von einem Befürworter. Der Inhaber einer Ulmer Firma für T-Shirtdruck hat im Internet zahlreiche Motive "weit unter Stuttgarts Gürtellinie" im Angebot. Der Firmenchef ist in der Facebookgruppe "Für Stuttgart 21" registriert und hat dort schon Beiträge eingestellt.
Er war am Montag nicht zu sprechen. Pfarrer Johannes Bräuchle, der die sexistischen Shirts zunächst den Projektgegnern zugeschrieben hatte, erklärte das Ganze zur "leidigen Sache". Der Ulmer habe einen Antrag auf Mitgliedschaft im Bündnis "Wir sind Stuttgart 21" gestellt. "Wir wollen uns aber keinen Floh in den Pelz holen", sagte Bräuchle, der sich nach wie vor von den Shirts distanziert.
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Nachbesserung zur Rechtschreibreform
Ich denke es ist an der Zeit dass man kriminell mit "c" schreibt.
Tradition...
Gestern wurden Teile der begeistert aufgenommenen Rede unserer Bundeskanzlerin im Fernsehen gezeigt. Frau Merkel betonte darin, dass es "unsere jüdisch christliche Tradition sei...." Vielleicht sind dann ja auch solche Stadträte, die Kritiker überfahren wollen ganz in dieser "Tradition" verfangen??? Aber vielleicht kann auch Jemand kurz erklären, was genau mit dieser in letzter Zeit oft zitierten "Tradtition" auf sich hat??? Sind wir immer noch ein Gottes Staat? Gab es keine Zeit die sich AUFKLÄRUNG nannte? Oder ist dies in den Führungszirkeln nur noch nicht angekommen???
das C
Da haben wir mal wieder ein lebendiges Beispiel dafür, was uns blüht vom "C" der Regierungspartei. Dann doch lieber ohne C!