| Zeitungsgruppe Stuttgart |Samstag, 11. Februar 2012
Stuttgart 21
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Stuttgart-21-Gegner "Von uns wirft niemand Flaschen"

Mathias Bury, Susanne Janssen und Wolfgang Schulz-Braunschmidt, vom 15.06.2010 11:32 Uhr
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Jeden Montag demonstrieren einige Tausend Gegner von Stuttgart 21 am Hauptbahnhof – ein Beispiel für den friedlichen Widerstand gegen das Projekt. Foto: Weise
Jeden Montag demonstrieren einige Tausend Gegner von Stuttgart 21 am Hauptbahnhof – ein Beispiel für den friedlichen Widerstand gegen das Projekt. Foto: Weise
Stuttgart - Flaschen als Wurfgeschosse, Fahnenstangen als Waffen, gewalttätige Ausschreitungen und massive Polizeieinsätze: sind das die Szenen, die Stuttgart erleben wird, wenn die Bauarbeiten für das umstrittene Milliardenprojekt Stuttgart 21 weitergehen? Die Attacke von Linksautonomen am Samstag bei der Großdemonstration gegen die Sparpläne der Bundesregierung auf den SPD-Landtagsfraktionschef und Stuttgart-21-Befürworter Claus Schmiedel haben in der Landeshauptstadt solche Befürchtungen genährt.

Zwei Linksautonome sind festgenommen worden, weil sie Schmiedel mit Eiern beworfen hatten. Nach Auskunft des Polizeisprechers Stefan Keilbach wird gegen die beiden Männer, die bei der Polizei in Nordrhein-Westfalen bekannt sind, wegen versuchter Körperverletzung ermittelt. "Sie haben aber deutlich erklärt, dass sie nicht gegen Stuttgart 21 protestieren wollten, sondern gegen HartzIV und die Agenda 2010 der SPD", erklärt Keilbach.

Nach Ansicht des Polizeisprechers scheinen aber auch die Sitten der Stuttgart-21-Gegner rauer zu werden: "Die Aktionen beschränken sich nicht mehr nur auf verbalen Protest." Für die Polizei sei es wichtig, deutlich zu differenzieren, wer für welches Verhalten verantwortlich ist. "Friedliche Demonstranten werden wir, soweit nötig, gegen Störungen durch andere schützen", sagt Stefan Keilbach.

"Vor dem Platz muss man die Leute aus dem Zug nehmen"


Das Aktionsbündnis gegen das Milliardenprojekt grenzt sich nicht nur klar von Gruppen wie dem sogenannten Schwarzen Block ab. Es hat konkrete Vorstellungen entwickelt, wie ein Szenario wie am Samstag künftig verhindert werden kann. "Wir haben mit solchen Gruppen nichts zu tun und wir wollen sie auch nicht dabei haben, nicht bei einer Montagsdemonstration und auch nicht bei der geplanten Großdemo am 10. Juli", sagt Gangolf Stocker, SÖS-Stadtrat und Mitglied des Aktionsbündnisses.

Kommentare (100)
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JUN
24
17:58 Uhr, geschrieben von Stuttgarter
Wer ist fakten?
Ich lese den schon seit längerer zeit nicht mehr, weil es mich sehr ermüdet. Die sich ständig wiederholenden Hetzparolen langweilen mich. Wer hat schon so viel Zeit, sich das anzutun?
JUN
24
17:54 Uhr, geschrieben von Nachbar
fakten wills doppelt und dreifach
fakten schrieb ganz unschuldig: "Nur zur Info: Dass mein Beitrag dreimal gebracht wurde, dafür kann ich nichts. Ich wundere mich auch, dass dies geschehen ist, habe aber nichts dagegen." Komm schon, Kumpel. Du postest doch jeden dritten Beitrag von Dir mindestens doppelt. Mal direkt nacheinander, mal im Abstand von einer Woche unter verschiedenen Artikeln. Schon seltsam, dass nur DEINE Kommentare ständig doppelt und dreifach erscheinen.
JUN
22
23:50 Uhr, geschrieben von Stuttgarter Bürger
Wer hat wen hintergangen?
"Experte": "bitte bedenken Sie immer eines: Herr Palmer hat sie , (Sie) eventuell hintergangen." Stuttgarter Bürger: Bitte bedenken Sie immer eines: Herr Schuster hat Sie - nicht eventuell - hintergangen.
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