Stuttgart 21 Gilt die Volksabstimmung noch?

Holger Gayer, 30.01.2013 21:45 Uhr

Stuttgart - In einem Brief an namhafte Tiefbahnhofgegner bekräftigt Ministerpräsident Kretschmann erneut, dass er sich trotz Mehrkosten an das Votum der Bürger gebunden fühlt. Die S-21-Kritiker sehen das anders. Beide Seiten haben gute Argumente.

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Kommentare (221)
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FEB
12
Wutbürger, 22:32 Uhr

Irreführender Volksentscheid kann nicht bindend sein

Der Volksentscheid war hochgradig irreführend. Hätte man es so gemacht wie die Engländer über die EU entscheiden, mit einem einfachen Ja oder nein wäre der Bahnhof längst eingestampft. Wessen Idee es war die Frage derartig zu formulieren kann nur vermutet werden. Jedenfalls ist er mitschuld das die Bahn munter weiterhin Schäden verursacht für die nun der Steuerzahler aufkommen soll. Wer baut den alten Bahnhof wieder auf, woher kommen die schönen alten Bäume die gefällt wurden? Man sollte sie alle nach Sibirien schicken, dort können sie den ganzen Tag Tunnel bauen. Und bitte nehmt die Schavan mit die für einen Betrug auch noch eine fette Pension kassiert. Was ist eigentlich los in Deutschland? Nur noch Lug und Trug?

FEB
04
Aufgeklärter, 13:22 Uhr

„Jon“ – Danke für die beiden Beiträge

Respekt, Ihre Ausführungen sind viel tiefgründiger. Sie bestätigen aber im Großen und Ganzen, daß ich mit meinen Gedanken auf dem richtigen Weg bin. Auch der Forist „Hans-Joachim Freilich“ hat sehr gut die derzeitigen aktuellen Zusammenhänge erklärt. Weiter so und Oben bleiben!

FEB
04
peter stellwag, 09:07 Uhr

das runde muss ins eckige - das sind die regeln

oder anders gesagt: das quorum muss erreicht werden - wenn nicht dann ist juristisch und politisch alles wie vor der volksabstimmung (sagt selbst die zuständige wahlleiterin). warum mp kretschmann hier andauernd verzweifelt etwas anderes glauben machen will liegt wohl an seinen eigentlichen absichten. am rande sei bemerkt dass in baden und württemberg mehrmals abgestimmt wurde bevor und während es zur zusammenlegung dieser beiden länder kam - warum nicht in diesem fall mit einer einfachen und klaren frage erneut eine volksabstimmung wagen?! das wäre ehrlicher und demokratischer als diese entscheidung leuten zu überlassen die als vermeintliche staatsdiener nur sich selbst bedienen während die bevölkerungsmehrheit für ihre bezahlung aufkommt und vorallem regelmässig dafür bezahlen muss wenn diese leute es mal wieder finanziell in den sand gesetzt haben. von einem ministerpräsidenten sollte man erwarten können dass er sich demokratisch aufrichtig verhält und seine WAHLESEL nicht andauernd belügt da er nun im amt ist.

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