Stuttgart 21 Idee des S-21-Steuerkreises stößt auf Skepsis

Das Eisenbahn-Bundesamt weist mit Blick auf den vorgeschlagenen Stuttgart-21-Steuerkreis darauf hin, dass sich sein Tun an gesetzlichen Vorgaben orientiert. Die Angabe der Bahn zum Genehmigungsstand der Bodenplatte des Bahnhofs stiftet Verwirrung.

Zuversicht bei den Projektpartnern von Stuttgart 21 nach der jüngsten Sitzung des Lenkungskreises: Regionaldirektorin Nicola Schelling, DB-Infrastrukturvorstand  Volker Kefer, Verkehrsminister Winfried Hermann und OB Fritz Kuhn (v.l.) Foto: Christian Hass
Zuversicht bei den Projektpartnern von Stuttgart 21 nach der jüngsten Sitzung des Lenkungskreises: Regionaldirektorin Nicola Schelling, DB-Infrastrukturvorstand Volker Kefer, Verkehrsminister Winfried Hermann und OB Fritz Kuhn (v.l.)Foto: Christian Hass

Stuttgart - Die Idee, einen „Steuerkreis für Planrechtsverfahren“ einzurichten, um die Genehmigungsverfahren für Stuttgart 21 effizienter abzuwickeln, ist beim Eisenbahn-Bundesamt (Eba) mit Zurückhaltung aufgenommen worden. Die Projektpartner Bahn, Land, Region und Stadt hatten die Einsetzung eines solchen Gremiums nach der Lenkungskreissitzung am Mittwoch bekannt gegeben. Beim Eba heißt es, dass „Planfeststellungsverfahren im Einklang mit den gesetzlichen Vorgaben geordnet durchzuführen“ seien. Natürlich gebe es auch heute schon „laufend Kontakte zwischen Vorhabenträgerin und Planfeststellungsbehörde“. Die Genehmigungsbehörde lässt aber keinen Zweifel daran, dass der Bauherr „die alleinige Verantwortung für seine Projekte trägt, was vor allem das Termin- und Qualitätsmanagement einschließt.“

Beschleunigungsbedarf in vielen Abschnitten

Der Steuerkreis soll nach Vorstellungen der Projektpartner turnusmäßig alle sechs Wochen tagen. Eines der Ziele: die Abläufe zu optimieren, damit vor allem die Genehmigung des Filderabschnitts 1.3a (Fernbahnhof am Flughafen mit Anbindung an die Schnellfahrstrecke Stuttgart-Ulm) bis März 2016 vorliegt. Nur dann, so Bahnvorstand Volker Kefer, könne S 21 wie geplant im Dezember 2021 in Betrieb gehen.

Der Steuerkreis soll aber auch andere Planverfahren beschleunigen. Noch offen ist etwa die Genehmigung des Abschnitts 1.6b (Abstellbahnhof Untertürkheim), für den die Pläne momentan von der Bahn überarbeitet werden. Dazu sind bei S 21 zwölf und bei der Neubaustrecke zwei Planänderungsverfahren noch am Laufen – bei je sieben ist nach Angaben der S-21-Projektgesellschaft die Bahn oder das Eba am Zug. Hinzu kommen neun größere und 15 kleinere Planfestellungs- und -änderungsverfahren, die momentan von der Bahn vorbereitet werden.

Bedenken gegen Aufteilung rund um den Flughafen

Dazu zählt auch der Teil des Filderabschnitts, der unter 1.3b das dritte Gleis parallel zur S-Bahn-Station am Flughafen und den Anschluss der Gäubahn über die Rohrer Kurve, die S-Bahn-Strecke in Echterdingen und die Flughafenkurve auf der Plieninger Seite der A 8 an S 21 beinhaltet. Dieser Abschnitt wurde planungsrechtlich vom übrigen Filderbereich abgetrennt, weil er erst 2023 fertig sein wird. Im April 2016 will die Bahn die Unterlagen für das Genehmigungsverfahren einreichen, auch eine öffentliche Erörterung wird es geben. Frühestens im zweiten Halbjahr 2017 wird mit der Genehmigung gerechnet.

Das könnte allerdings neue Probleme aufwerfen, wie der Plieninger SPD-Bezirksbeirat Ulrich Berger nach dem Studium der Unterlagen prophezeit. Im Bereich der A 8, die für die Arbeiten eineinhalb Jahre lang verschwenkt wird, und der Neubaustrecke müssten Arbeiten von 1.3b und 1.3a aufeinander abgestimmt werden, mithin 1.3b in der Bauzeit von 1.3a genehmigt werden. Deshalb – und weil durch 1.3a vieles von 1.3b fixiert werde – müssten die beiden Abschnitte gemeinsam behandelt werden, verlangt Berger. Das fordern auch einige der 40 Kommunen und Verbände in ihren Stellungnahmen zu den Plänen, auf die die Bahn noch antworten muss.

Verwirrung um die Genehmigung der Bodenplatte

Auch im Talkessel steht die Bahn zeitlich unter Druck. Das Betonieren der ersten Bodenplatte für den Bahnhofstrog hätte nach ursprünglichen Planungen schon im Mai 2015 über die Bühne gehen sollen. Weil der Baufortschritt dieses aber noch nicht zulässt und zudem Statiknachweise ihre Gültigkeit verloren, verzögerte sich das Vorhaben weiter.

In einer von der Bahn verbreiteten Präsentation wurde nach den Beratungen im Rathaus der Eindruck erweckt, das Problem habe sich erledigt. „Statische Nachweise für Bodenplatte sind erfolgt und wurden vom Eba-Prüfingenieur freigegeben“ steht da zu lesen. Auf Nachfrage erklärt die Bahn nun aber, dass die Planunterlagen ein zweistufiges Prüfverfahren durchlaufen müssen. Die Bewertung durch den Prüfingenieur ist dabei nur der erste Schritt. Gebaut werden darf hingegen erst, wenn im zweiten Schritt der sogenannte Bauvorlageberechtigte der Bahn sein Plazet gegeben hat. „Nach Kenntnis des Eisenbahn-Bundesamtes, hat der zuständige Bauvorlageberechtigte der Bahn noch nicht die nötige Freigabe erteilt für die Betonierung der Bodenplatten im Projekt Stuttgarter Tiefbahnhof. Es sind etwa noch die statischen Nachweise zu erbringen“, erklärt das Eba auf Nachfrage.

S-21-Kritiker haken bei Behörde nach

Dies deckt sich mit der Auskunft, die die S-21-kritischen Ingenieure 22 Ende Oktober von den Stuttgarter Dependance der Behörde erhalten hatten. Die Gruppierung verlangte Einsicht in die Statikunterlagen und berief sich auf das Bundes-Umweltinformationsgesetz. In einem Schreiben vom 30. Oktober 2015 beschied das Eba den Antragstellern, dass bis dato „beim Eisenbahn-Bundesamt noch keine der von Ihnen gewünschten Unterlagen eingereicht“ worden seien.

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Ich denke das wird noch dauern: Der Bau des Bahnhofs wird sich meiner Meinung nach lange verzögern, Da die Standfestigkeit des Gebäudes nicht nachgewiesen werden kann weiss ich nicht warum die Bahn im Dezember die Bodenplatte giessen will. Offenbar wurde der Nachweis der Erdbebensicherheit nie erbracht. Womöglich kann das hochkomplexe Statikmodell dies gar nicht leisten, weil es dafür nicht ausgelegt wurde. Das würde bedeuten dass das Modell erweitert werden muss und das kann dauern. Bei einer Berrechnung besteht dann auch die Möglichket dass der Bahnhof gar nicht erdbensicher ist. Das weiss ja heute kein Mensch wenn der Nachweis nie geführt wurde. Dann müsste der Bahnhof komplett neu geplant werden.

wie gehabt : Es ändert sich nichts, die Bahn lügt Land und Stadt und der Öffentlichkeit alles vor, wie es denen gerade in den Kram passt. Dabei würden die den Bau am liebsten einstellen. Der Aufsichtsrat hat den Vorstand doch aufgefordert Stadt und Land auf Beteiligung an den Mehrkosten zu verklagen. Davon hört man auch nichts. Sprich der Aufsichtsrat hat etwas gefordert, was wohl vom Vorstand als nicht umsetzbar angesehen wird. Das Projekt wird uns noch lange und viel beschäftigen. Aber so wie sich das Ergebnis des Lenkungskreises anhörte, ist das Projekt am Sterben. Wenn ich nicht mehr weiter weiß, gründe ich einen Arbeitskreis. Und wie lautet die Weisheit der Creek Indianer? Wenn du merkst, dass du ein totes Pferd reitest, steig ab. Die Bahn hält es aber eher damit: Wenn du merkst, dass du ein totes Pferd reitest, sorge für einen bequemen Sattel, denn es könnte eine lange Reise werden. Die müssen ja irgendwie das versenkte Geld unterbringen.

Weisheit der Indianer: Ach Herr Prestel, bis jetzt lügen nur die Gegner. Belegen Sie doch bitte, dass die Bahn den Bau am liebsten einstellen würde (was sie schon lange hätte tun können, wenn es so wäre). _________ Die Bahn wird die Mehrkosten einfordern, wenn es IHR passt und nicht Ihnen. Warten Sie es einfach ab. _______ Was die Weisheit der Creek Indianer anbelangt: warum halten Sie sich nicht daran? Ihr Pferd ist doch schon mehr als tot!

Der Zug isch naus: "dass die Bahn den Bau am liebsten einstellen würde (was sie schon lange hätte tun können, wenn es so wäre)." (Ihre Meinung s.o. ) . Genau das kann die Bahn eben NICHT mehr. Auch sie ist an den Finanzierungs -u.Umsetzungsvertrag gebunden. Genaugenommen hätte ich sagen müssen :..konnte sie noch NIE. Sieht man von der Anfangszeit mit der Öttinger-Mehdornschen Mauschelei einmal ab. SEITHER ist die DB AG Getriebene einflussreicher Kräfte aus Politik und Wirtschaft, kulminiert im März 2013 beim Aufsichtsratsbeschluß mit einem absoluten NK-Puffer von 77 MIO €, einem Betrag, der sich im 1 %-Bereich der Gesamtkosten ( Stand 2013) bewegt. Fortschreibung: Fremdwort.

Es ist nicht ganz richtig. Der einzige nicht exDaimlerManager unter den DBahnchefs seit 1994, Herr Ludewig, hatte S21 eingstampft. Erst sein Nachfolger, der weltbekannte Herr Mehdorn (DBahn, AirBerlin, BER) wurde mit Hilfe von Geldern aus Stuttgart wieder für S21 begeistert.

Korrekt: den Herrn Ludewig hatte ich absichtlich nicht erwähnt, weil er ein Ausnahmefall war : primär vernunftgesteuert UND dem Allgemeinwohl verpflichtet. In einem war er allerdings seinen Vorgängern und Nachfolgern gleich : In der Begrenztheit seiner wirklichen Bedeutung und Macht im" marktkonform demokratischen Spiel der Kräfte ".

gelogen: Herr Peter, wann lernen Sie endlich sachlich zu diskutieren? Hier lügen nicht die Gegner, die Bahn wurde in letzter Zeit schon mehrfach erwischt mit unwahren Behauptungen (Zeitpunkt Bodenplatte, Genehmigung, Steuerkreis mit EBA u.a.).

Paul Peter: ach werden wir diesen Paul Peter vermissen, wenn das Projekt dann abgebrochen wird.. welchem Thema er sich wohl dann so leidenschaftlich widmet? Es bleibt spannend..

So einfach ist das: Nein Herr Maier, bis jetzt lügen nur die Gegner. Die Bahn hat - wie belegt - bezüglich der Bodenplatte nicht gelogen, in der Präsentation ist alles niedergelegt. Nur die Gegner erfinden ständig ihre eigene "Wahrheit", die aber niemand glaubt. Dasselbe gilt für den Steuerkreis - wo soll die Bahn da gelogen haben? Herr Dr. Kefer hat dem Gremium seine Absicht mitgeteilt, das EBA ins Boot zu holen, hatte aber zum Zeitpunkt des Lenkungskreise noch keine Antwort bekommen. Ja und? ___________ Ich möchte nochmals darauf hinweisen, dass Sie - die Gegner - keinerlei Berechtigung haben, irgendetwas von der Bahn zu verlangen, auch wenn Sie von Ihrer Wichtigkeit durchdrungen sind. Sie sind kein Projektpartner und müssen mit dem leben, was die Bahn tut. So einfach ist das.

Ach Herr Peter: wir müssen mit dem Leben was die Bahn tut und haben nichts zu verlangen?? Wo haben Sie das schon wieder her? Wir sind Steuerzahler und finanzieren das Projekt mit, und zumindest die Gegner auch Fahrgäste der Bahn und damit direkt betroffen von den verschiedenen Einschränkungen die der Bau verursacht. Hören Sie mit irgendeiner Präsentation auf, die Bodenplatte sollte laut Zeitplan im Mai, laut Ankündigungen der Bahn dann im September/Oktober 2015 gebaut werden, und dann hat man plötzlich keine Genehmigung und muss erst noch Rohre verlegen, das finden Sie natürlich normal. Sie haben übrigens keine Berechtigung alles was die Bahn tut zu verteidigen, Sie sind kein Projektpartner und können daher nicht alles verstehen.

Ach Herr Maier: Herr Maier, Ihr Beitrag ist etwas wirr. Auch ich bin Steuerzahler und Fahrgast – wollten Sie ausdrücken, dass Sie Sonderrechte haben? In der Präsentation war Dezember angegeben – das nur zu Ihrer Kenntnis, die wie immer mangelhaft ist. Was Sie nicht begriffen haben: SIE greifen die Bahn an, ICH stelle nur Lügen und falsche Behauptungen der Gegner richtig, das hat mit der Bahn gar nichts zu tun. Dazu muss man nun wirklich kein Projektpartner sein.

welche Präsentation?: von wann stammt die? Lesen Sie nochmal diese Artikel: http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.stuttgart-21-trogbau-fuer-den-bahnhof-beginnt-an-vier-stellen-page1.15877bce-9934-4c66-b9cf-e29646a2a5b2.html und http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.stuttgart-21-warten-sie-ab-wie-schnell-wir-hier-noch-werden.c35f6f69-1896-4bcf-81bf-70b911ce1520.html, darin ist von Januar 2015 bzw. Sommer 2015 die Rede für die Bodenplatte, und darunter ist kein Kommentar von Ihnen der das richtig stellt weil angeblich in einer Präsentathttp://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.stuttgart-21-trogbau-fuer-den-bahnhof-beginnt-an-vier-stellen-page1.15877bce-9934-4c66-b9cf-e29646a2a5b2.htmlion von Dezember 15 die Rede sei. Sie schreiben sich mal wieder alles schön. Sie stellen nichts richtig, sie verdrehen die Tatsachen und verteidigen die Bahn, egal was sie macht, statt mal zu hinterfragen wie die Aussagen aus den früheren Artikeln zu Ihrer aktuellen Präsentation passen?

Auf was : sollen wir denn warten, Herr Peter? Die Bahn wird NIEMALS Klage einreichen. Dann müsste sie ja die Hosen runter lassen und zeigen, dass sie mehrfach bei den Kosten gelogen hat. Gelogen haben bislang nur die S21-Wahnler. Anders kriegt man so ein Projekt eben nicht voran. Umso schöner, das Projekt langsam aber sicher sterben zu sehen.

Die Bahn wird NIEMALS Klage einreichen. Dann müsste sie ja die Hosen runter lassen und zeigen, dass sie mehrfach bei den Kosten gelogen hat: .... Nostradums Renz ! ... Sie wissen alles oder ? --- Ich sag mal so ,die Bahn wird dann Klage einreichen wenn sie es für notwendig hält und driftige Gründe da sind --- Da es sich bei den Projektpartner aber um erwachsene Menschen handelt die realistisch denken können und von der Materie eine Ahnung haben ( anderst als bei der Gegnerschaft) .. werden vernünftige Lösungen zu den Problemen gefunden und nicht gleich ( wie die Gegner) Klage eingereicht !

Fragen an die Verfasser des Artikels: Sehr geehrte Herren Durchdenwald und Milankowic, Sie schreiben in Ihrem obigen Artikel: „Auf Nachfrage erklärt die Bahn nun aber, dass die Planunterlagen ein zweistufiges Prüfverfahren durchlaufen müssen. Die Bewertung durch den Prüfingenieur ist dabei nur der erste Schritt. Gebaut werden darf hingegen erst, wenn im zweiten Schritt der sogenannte Bauvorlageberechtigte der Bahn sein Plazet gegeben hat. „Nach Kenntnis des Eisenbahn-Bundesamtes, hat der zuständige Bauvorlageberechtigte der Bahn noch nicht die nötige Freigabe erteilt für die Betonierung der Bodenplatten im Projekt Stuttgarter Tiefbahnhof. Es sind etwa noch die statischen Nachweise zu erbringen“, erklärt das Eba auf Nachfrage.“ Dazu habe ich Fragen an Sie. 1.Frage: Das „etwa“ im letzten Satz verstehe ich so, dass Sie nicht in Erfahrung bringen konnten, ob es nur die statischen Nachweise sind, die noch fehlen? Ist das gemeint? 2.Frage: Wer genau ist der sogenannte „Bauvorlageberechtigte der Bahn“? Und welche Art Prüfaufgabe hat er? Geht es um technische oder juristische Kontrollen oder beides? Die Bahn hat uns Bürgern ja „Transparenz“ versprochen, so dass die Bahn Ihnen und dann auch uns über Sie, die Presse, diese Antworten tatsächlich schuldet. Bei der Staats-AG der DB hat der Steuerzahler das Recht, über die Entscheidungswege und - Gremien dieser AG informiert zu sein.

je mehr Köche daran: beteiligt sind, um so undurchsichtiger wird die ´´Brühe``. Man beachte auch die sognenannte Amtsanmaßung! Der hierarchische Dienstweg muß eingehalten werden. "Dienstwege" können sehr lang sein.

O-Ton: "Die Bahn ist ja so blöd". Was machen wir denn jetzt? Bahnverkehr einstellen? Denn dann kann sie ja nicht nur S21 nicht planen sondern gar nichts (die Planungspfeifen vergessen glatt das Gewicht der Passagiere bei Brücken, Phhh!). ---------Fernbus fahren? VW Diesel fahren? Auch nix, wegen Staubistaub am Neckartor. Dann bleiben wir halt daheim und bruddeln an die Wand.

Herr Biberle: Nein, wir sagen doch nur unsere Meinung. Bagger, Meißel und Bohrer bruddeln unterirdisch gegen die Wand . . . . . da kann einem doch Hören und Sehen vergehen. Diese Bruddler sind am Kopf auch mit starken Scheinwerfern ausgerüstet, weil es duster ist .

Angelogen: wies lügt die Bahn ihre Projektpartner bzgl. dieser ominösen Bodenplatte eigentlich so dreist an? Wie, das glauben Sie jetzt nicht? Dann lesen Sie mal, was die StZ hierzu so schreibt.. http://netzwerke-21.de/?p=12797

Und wo soll da nun gelogen worden sein?: Mag das Missverständnis damit zusammenhängen, dass nicht bekannt ist, wer mit dem "Bauvorlageberechtigten der Bahn" gemeint ist? Es ist ja häufig zu beobachten, dass die, die sich über S21 am heftigsten aufregen genau die sind, die am wenigsten darüber wissen...

Also Herr Ostermann, die S21-Verantwortlichen habe nicht gelogen, sie haben die Projektpartner aber im Glauben gelassen, dass alles in Ordnung sei und dass morgen mit der Bodenplatte begonnen werden kann. -- Ich kann verstehen, wenn man das als Lüge bezeichnet. Denn nur die S21-Verantwortlichen hatten beim Lenkungskreis das Hintergrundwissen um den kleinen Unterschied zu erkennen. Und wenn man dann so etwas vorenthält ist es eben die Frage ob vorsätzlich oder grob fahrlässig.

Sie sagen es: und dieses Weglassen gewisser Details, zieht sich durch das ganze Projekt. Am anschaulichsten ist es bei der Kostenentwicklung. Man behauptete und behauptete und beschwor und beschwor... und Bummm, gabs die nächste Kostenexplosion. Diese Taktik der Projektbetreiber - Sie und ich nennen es Lüge - zieht sich wie ein roter Faden durch das gesamte Projekt. Aber gut, es ist ja alles dokumentiert. Da kann Herr Ostermann so oft er will seine Floskel "Sie irrten" in seine täglichen 20 Pflichtbeiträge schreiben. Glaubwürdiger wird es dadurch keinesfalls.

Ach: Sie waren also bei der Sitzung dabei, und wissen was verbal zu den Folien erläutert wurde? Das ist ja interessant, denn bislang hatten Sie doch stets behauptet Sie säßen in Polen und hätten mit dem Projekt nichts zu tun, oder irre ich mich da? --- Aber vielleicht ist ja auch Telepathie im Spiel, wenn Sie meine zu Wissen, die Projektpartner hätten den nächsten Morgen im Sinn gehabt, obwohl doch vorher (Seite 11) in der Präsentation der Dezember als "Beginn der Bodenplatte" vermerkt ist, also frühestens in 3-4 Wochen.

Herr Ostermann, ich sitze immer noch in Polen und muss von daher meine Information aus den mir zugänglichen Quellen sammeln. -- Auf der anderen Seite entwickeln Sie sich zu einem wirkliche pingeligen und sinnlosen Wortglauber. -- Das mit dem "am nächsten Morgen" habe ich nicht wörtlich gemeint, ich wollte damit ausdrücken, dass die Projektpartner bei den Angaben der S21-Projektverantwortlichen davon ausgehen mussten, dass die Genehmigung für das Betonieren der Bodenplatte durch ist, was aber nach Informationen aus der Zeitung eben nicht der Fall ist. --- Und Herr Ostermann, wieviel verscheiden "Zeitpräsentationen" zum Banknoten Stuttgart hat uns die DBahn seit dem offiziellen Baubeginn 2010 eigentlich schon geliefert und wieviel konnte sie davon wirklich einhalten.

Wieder falsch: Warum machen Sie eigentlich ständig dieselben Fehler? Wenn in der Präsentation der Dezember als "Beginn der Bodenplatte" vermerkt ist - so sind das noch einige Wochen hin, auch der 30 Dezember ist noch Dezember - dann kann keine Rede davon sein, dass irgendetwas verschwiegen worden wäre, zumal Sie im Lenkungskreis nicht anwesend waren und demzufolge auch nicht wissen können, was im Einzelnen besprochen wurde. ___________ Weswegen regen Sie sich eigentlich auf? Wegen Ihrer eigenen Unwissenheit?

Bau der Bodenplatte wurde schon länger angekündigt: klar ist die aktuelle Präsentation mal wieder an den Zeitplan angepasst. Lesen Sie nochmal diese Artikel: http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.stuttgart-21-trogbau-fuer-den-bahnhof-beginnt-an-vier-stellen-page1.15877bce-9934-4c66-b9cf-e29646a2a5b2.html und http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.stuttgart-21-warten-sie-ab-wie-schnell-wir-hier-noch-werden.c35f6f69-1896-4bcf-81bf-70b911ce1520.html, darin ist von Januar 2015 bzw. Sommer 2015 die Rede für die Bodenplatte, und darunter ist kein Kommentar von Ihnen der das richtig stellt weil angeblich in einer Präsentation von Dezember 15 die Rede sei. Glauben Sie eigentlich wirklich an Dezember? Was machen Sie wenns Januar 2016 ist und immer noch keine Bodenplatte da ist?

Einzeltermine: Dann mache ich gar nichts Herr Maier, denn diese Einzeltermine sind nicht von staatstragender Bedeutung. Sie haben es immer noch nicht begriffen: Sie und ich sind keine Projektpartner. Wir können nur den Termin 2021 abwarten und sehen, ob dieser gehalten wird. Einzeltermine haben Sie nicht zu interessieren, zumal Sie nicht wissen können, wie evtl. Verspätungen möglicherweise wieder aufgeholt werden können. Alle Details gehen Sie nichts an. So einfach ist das. __________Selbst wenn 2021 nicht gehalten würde, wären die PP gefordert, nicht wir beide. Sie könnten dann zwar herummosern, mehr aber auch nicht.

Sie bestimmen hier gar nichts: wer sich für was interessieren darf bestimmen bestimmt nicht Sie Herr Peter. Richtig erkannt sind Sie kein Projektparter und haben daher gar nichts zu sagen. Ich kann nichts dafür wenn Sie nicht verstehen wie eine Zeitverschiebung alle betrifft, nicht nur die Projektpartner. Aber dann spielen Sie sich doch hier nicht immer so auf als wenn Sie Ahnung hätten. Kaum wirds konkret kommt keine Antwort mehr wie bei der Bodenplatte, oder es wird wieder versucht anderen das Wort zu verbieten.

immerhin: haben Sie eingesehen der Termin der Bodenplatte wurde früher falsch kommuniziert, da Sie da nicht mehr darauf eingehen wie immer wenns konkret wird.

Wir sind uns einig: Zunächst einmal: Sie haben mir eine konkrete Frage gestellt, die ich beantwortet habe. Des weiteren geben Sie mir also Recht, dass Sie als NICHT-Projektpartner nichts zu sagen haben (meine Rede). Und deshalb hat es Sie nicht zu interessieren, wann welches Detail geplant, gebaut oder fertiggestellt wird. Sie haben auch keinerlei Einfluss darauf.

Unterschied: ob man nichts zu sagen hat oder ob es einen nicht zu interessieren hat ist ein Unterschied. Als gebildeter Mensch darf man sich für alles interessieren und Dinge hinterfragen die von anderen veröffentlicht werden, ob man dann Einfluss darauf hat ist ein anderes Thema.

Ach wissen Sie: im Gegensatz zu Ihnen neigen die Projektpartner wahrscheinlich nicht dazu, wesentliche Teile von Aussagen wegzulassen oder ins Gegenteil zu verdrehen. Die Aussage in den Folien war: "Statische Nachweise für Bodenplatte sind erfolgt und wurden vom EBA-Prüfingenieur freigegeben". Und die Freigabe durch den Bauvorlageberechtigten der Bahn wird wohl in der Tat nicht die 3-4 Dauern, die dazu noch mindestens Zeit sind.

Phrasen: "s ist ja häufig zu beobachten, dass die, die sich über S21 am heftigsten aufregen genau die sind, die am wenigsten darüber wissen..." die üblichen Ostermann Phrasen. Sie können doch lesen, also lesen Sie den Text. Ist doch ganz einfach..

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