Stuttgart 21 Kritik am Grünen-Stresstest
Jörg Nauke, 25.03.2011 18:00 Uhr
Laut Bahn-Chef Rüdiger Grube und Verkehrsminister Peter Ramsauer ist zu wenig Geld vorhanden, um alle wichtigen Schienenstrecken rechtzeitig zu beginnen oder fertigzustellen. Foto: dapd
Laut Bahn-Chef Rüdiger Grube und Verkehrsminister Peter Ramsauer ist zu wenig Geld vorhanden, um alle wichtigen Schienenstrecken rechtzeitig zu beginnen oder fertigzustellen. Foto: dapd

Stuttgart - Für die Interessengemeinschaft Bürger für Stuttgart 21 ist das von der Landtagsfraktion der Grünen in Auftrag gegebene Gutachten zur Kapazitätsberechnung des Tiefbahnhofs "ein reines Wahlkampfmittel". Es solle die Bevölkerung verunsichern. Dafür spreche der Veröffentlichungstermin und "eklatante Flüchtigkeitsfehler". So sei in den Gleisbelegungsplänen Ost und West verwechselt worden. Außerdem hätten sich die Gutachter auf drei von insgesamt 16 Ausbauvarianten, nämlich Stuttgart 21, die Plusvariante und der zusätzliche Bau zweier Bahnhofsgleise, beschränkt.

Der Stresstest sei "zu vereinfacht dargestellt", heißt es in der Stellungnahme. Die Autoren hätten außer Acht gelassen, dass eine Fahrplankonzeption ständig optimiert werde; einschlägige Verfahren zur Problemlösung seien nicht verwendet worden. Kritisch sei die Zählweise der Zugzahlen; sie lasse den verkehrlichen Nutzen außer Acht. Die Grundlage seien Pufferzeiten, die sich jedoch nicht unmittelbar zur Ermittlung der Betriebsqualität eigneten. Die Initiative wundert sich, dass diese Berechnungsmethode gewählt worden sei; das Aktionsbündnis gegen Stuttgart 21 habe sie bisher abgelehnt.

 

Kommentare (129)
Anzeigen
MRZ
30
Erwin Kober, 14:03 Uhr

Herr Ostermann - sie werden unsd fehlen

Aber wir gönnen ihnen ihren wohlverdienten Urlaub. Villeicht hat die DB zukünftig bei anderen Projekten wieder Verwendung für sie als Werbetrommler. ________________________________________________________________ Ach ja, sie glauben noch an den Stresstest? Ebenso wie an den Klapperstorch?

MRZ
30
Kein-Wunder, 10:59 Uhr

Projekt scheint inoffiziell tot sein

So, so andere Hobbies. Nun ja, damit ist ja schon alles gesagt. Man kann halt nicht nicht kommunizieren. Mit demokratischen Grüßen aus Hohenlohe

MRZ
29
M. Ostermann, 19:55 Uhr

Der Lenz ist da...

@albrecht61, Sie fragten "wie dürfen wir Ihren letzten Kommentar (28. März, 17:56 Uhr) verstehen? Möchten Sie uns fortan nicht mehr mit Ihren mehrseitigen Argumentationen erfreuen" Mehrseitig wahr wohl eher selten, aber einige Sachverhalte eben auch nicht mit einer Zahl auszudrücken, wie manche das suggerieren wollen. Allerdings schreibe ich hier, um zu informieren, und nicht wie viele hier um zu desinformieren oder zu streiten. Der Personenkult den hier einige Treiben ist mir auch zuwieder. Sehen Sie sich die Kommentare doch an: es geht vielen Leuten doch in keinster Weise um das Projekt, sondern um Polemik um meine Person. Warum sollte ich dazu beitragen, dass das weitergeht? __________________________________________________________ Der Informationsbedarf über die technischen Belange des Projekts dürfte in den nächsten Wochen bis Monaten gering sein, bis die Stresstest Resultate da sind. Es ist Frühling, es wird draußen wärmer, daher werde ich jetzt mehr Zeit mit anderen Hobbies verbringen.

Kommentar-Seite 1  von  43