Stuttgart 21 Kritiker bringen Heiner Geißler ins Spiel

Von ily 

Die Gegner des Bahnhofsprojekts Stuttgart 21 fordern mehr Öffentlichkeit bei der Erörterung auf den Fildern. Auf deren Bitte hin hat sich nun Heiner Geißler zu Wort gemeldet. Er fordert eine Übertragung der Anhörung.

Heiner Geißler fordert eine Übertragung der Anhörung auf den Fildern. Foto: dapd
Heiner Geißler fordert eine Übertragung der Anhörung auf den Fildern.Foto: dapd

Stuttgart - Die Gegner des Bahnhofsprojekts Stuttgart 21 fordern mehr Öffentlichkeit bei der Erörterung auf den Fildern. Auf deren Bitte hin hat sich nun Heiner Geißler zu Wort gemeldet. „Ich unterstütze nachdrücklich die Forderung, die Öffentlichkeit durch die Möglichkeit von Ton- und Bildaufzeichnungen teilhaben zu lassen“, so zitiert das Aktionsbündnis gegen Stuttgart 21 den CDU-Politiker. Die Projektkritiker fordern die „volle Transparenz der Anhörung“.

Dass nun, wo es um die inzwischen aufgedeckten Fehler, systematischen Manipulationen der DB AG im Stresstest gehe, die breite Öffentlichkeit ausgeschlossen werde, sei nicht hinnehmbar, hatte der Bündnissprecher Eisenhart von Loeper Geißler in seinem Schreiben mitgeteilt. Dass die Bahn wieder die Ton- und Bildübertragung an ein breites Publikum mit ihrem Veto verhindert habe, könne bei ihrer schlechten Performance in der Fachdebatte nicht verwundern, so Loeper. Die Übertragung sei „eine wichtige Voraussetzung, um bei der Erörterung und Würdigung des Projekts einen breiten Konsens zu erreichen“, wird der 84-jährige Geißler zitiert.

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26 KommentareKommentar schreiben

Hans Koenig: als ob Sie nicht wissen was ich gemeint hätte. Deshalb extra für Sie: Die Bahn hat auf Anforderung der Gutachter nur unzureichende Daten übermittelt. Aber machen Sie sich nur lustig und lachen Sie, so lange Sie es noch können :)

Thomas Schmidt, 20:59 Uhr Schade, dass Sie das nicht wissen:: Der Gutachter selbst schreibt in seinem Gutachten, er habe die frei verfügbaren (veralteten) Zahlen verwendet. Dass Sie eher der Fehlinformation eines Zeitungsartikels ("falsche Daten geliefert") glauben wollen als dem Gutachter selbst, ist einer sachlichen Diskussion nicht zuträglich.

Thomas Schmidt, 20:59 Uhr: Sie schreiben: " Da die Bahn unzureigend angeforderte Daten zur verfügung stellte" --- Wenn die Bahn nun trotz unzureichender Anforderungen Daten zur Verfügung stellte, ist das doch nicht zu tadeln. Da hätte man die Daten doch besser "zureichend" anfordern müssen.

Thomas Schmidt, 20:59 Uhr: im Gegesatz zu Herr/Frau Cortez war ich bei der Erörterung anwendend und habe sozusagen aus erster Hand erfahren, wie die Bahn Zahlen unterschlägt und verdreht. Da Herr/Frau Cortez nicht anwesend war, kann er/sie das natürlich auch nicht wissen, was ja auch zugegeben wurde. Und noch eine Anmerkung zum Thema "sachliche Diskussion": Seitens der Bahn wurden eigentlich nur Behauptungen aufgestellt, die nicht mal ansatzweise belegt wurden. Dies überhaupt mal zuzugeben wäre ein erster Schritt in Richtung sachliche Diskussion. Herr/Frau Cortez versucht stattdessen ständig den Spiess umzudrehen, was das angebliche Interesse an einer sachlichen Diskussion doch etwas unglaubwürdig erscheinen lässt.

dan cortez: Schade, dass Sie das nicht wissen. Sie sollten aufmerksamer die Presse studieren. Zum aktuellen Gutachten vllt. mal das hier: http://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.stuttgart-21-bahn-verschweigt-dem-gutachter-daten.4cf8c21e-a7e4-4e43-813c-292ac08ac2e0.html Der Gutachter hat übrigens nicht EINFACH alte Daten genommen. Da die Bahn unzureigend angeforderte Daten zur verfügung stellte, war der renommierte Gutachter gezwungen, die akuellen Fahrplandaten mmit einzubeziehen. Konstruktive Zusammenarbeit sieht anders aus!

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